Disposition, Dissertation und Dissertationsverteidigung

Gleich zu Beginn des Studiums, allerspätestens aber in der Konkretisierungsphase des Dissertationsthemas und sobald BetreuerInnen gefunden wurden, ist in PAAV das Dissertationsvorhaben anzumelden. Die/der BetreuerIn sowie die NebenbetreuerInnen bestätigen in PAAV die Betreuung der Disposition bzw. in weiterer Folge die Betreuung der Dissertation.

Die Dissertation ist eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die dem Nachweis der Befähigung zur selbstständigen Bewältigung wissenschaftlicher Fragestellungen dient.

Dissertationen können auf Diplom- oder Masterarbeiten aufbauen, müssen aber neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthalten.

BetreuerInnenwechsel

Sollte die Zusammenarbeit zwischen DissertantIn und Haupt- und/oder NebenbetreuerInnen aus verschiedensten Gründen nicht mehr zielführend erscheinen, so kann die Betreuung der Dissertation auch, im Einvernehmen mit den betroffenen Personen, gewechselt werden. Die/der DissertantIn muss sich im Vorfeld neue BetreuerInnen suchen und das von allen Beteiligten unterschriebene "Formblatt BetreuerInnenwechsel" bei der zuständigen Sachbearbeiterin der School of Education abgeben. Der Wechsel muss vom Direktorium der School of Education genehmigt werden.

Formblatt BetreuerInnenwechsel

Disposition

Die Disposition dient der Konkretisierung und stellt einen verbindlichen Rahmen der Dissertation her. In ihr schlägt die/der DisertantIn, in Rücksprache mit der/dem BetreuerIn, auch den angestrebten akademischen Grad „Dr.rer.nat.“ oder „Dr.phil.“ vor. Sie sollte allerspätestens bis Ende des zweiten Semesters eingereicht werden.
In der Regel umfasst diese ca. 10 Seiten (28.000 Zeichen) und muss folgende Punkte enthalten:

  • Problemstellung, Fragestellungen und Arbeitsvorhaben der Dissertation;
  • Es muss erkennbar sein, dass die Dissertation eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit ist;
  • Ablauf der Arbeit, Zeitplan und vorläufiges Literaturverzeichnis;
  • Sofern eine kumulierte Dissertation angestrebt wird, muss in der Disposition dargestellt werden, wie viele Beiträge in welchem Stadium der Einreichung vorgelegt werden und in welchem Zusammenhang diese zueinander stehen.

Für die Genehmigung der Disposition muss diese zusammen mit einer Stellungnahme/Befürwortung der BetreuerInnen persönlich im Servicezentrum PädagogInnenbildung abgegeben werden. Zusätzlich sind diese auch in PAAV als pdf-Dokumente hochzuladen. Bevor die Disposition allerdings genehmigt wird, muss sie vor einem Fachkollegium (meist erfolgt dies im Zuge eines DissertantInnenseminars) präsentiert werden. Die Leitung der Veranstaltung hat sicherzustellen, dass eine von der Promotionskommission ernannte, fachlich zuständige Person mit Lehrbefugnis, der Präsentation beiwohnt und dem Direktorium der School of Education über die Präsentation berichtet.

Formular Bestätigung der Präsentation der Disposition

Das ausgefüllte Formular ist bei der zuständigen Sachbearbeiterin im Servicezentrum PädagogInnenbildung einzureichen.

Dissertation und Dissertationsverteidigung

Das in der Disposition dargelegte Arbeitsvorhaben wird mit der Dissertation verwirklicht. Der Fortschritt der Dissertation ist in PAAV zu dokumentieren. Dazu zählen z.B. alle Besprechungstermine mit den BetreuerInnen sowie Stichworte zu den Inhalten dieser Treffen.
Nach Fertigstellung der Dissertation muss diese vor einem Prüfungssenat verteidigt werden (Dissertationsverteidigung).

Bevor die Dissertation eingereicht wird müssen mindestens zwei GutachterInnen bestellt werden. Das entprechende Formular ist mindestens eine Woche vor Einreichung der Disseration selbst bei der Sachbearbeiterin der School of Education einzureichen.

  • Das Erstgutachten wird von der/dem HauptbetreuerIn erstellt.
  • Für das Zweitgutachten werden der Leitung der School of Education von DissertantIn und HauptbetreurerIn 2-3 externe habilitierte Personen vorgeschlagen.

Zusammen mit 4 gebundenen Exemplaren der Dissertation und einer CD auf welcher die Dissertation im pdf-Format ist, ist das Formblatt zur Bekanntgabe der zwei DiskutantInnen der Dissertationsverteidigung im Servicezentrum PädagogInnenbildung abzugeben.

  • Die/der HauptbetreuerIn übernimmt den Vorsitz
  • NebenbetreuerInnen dürfen keine DisskutantInnen sein
  • ZweitgutachterInnen dürfen DiskutantInnen sein

Nachdem die Gutachten erstellt wurden erhält die/der DisskutantIn das „Terminformularblatt“ per E-Mail. Auf diesem müssen alle Beteiligten den Prüfungstermin, die Prüfungszeit und den Prüfungsraum mit ihrer Unterschrift bestätigten. Da die Prüfung öffentlich ist, muss das „Terminblatt“ spätestens 2 Wochen vor Prüfungstermin im Servicezentrum PädagogInnenbildung abgegeben werden um eine Veröffentlichung der Prüfung sicherzustellen. Nach erfolgreich absolvierter Verteidigung (Defensio) werden Sie per E-Mail vom Servicezentrum PädagogInnenbildung bzgl. der persönlichen Abholung der Abschlussunterlagen verständigt.

  • ENGLISH English
  • News
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Impressum
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg