Space Conference am 11. April 2018

Am 11.04.2018 fand ab 11:00 Uhr in der Landkartengalerie der Universität Salzburg die Space Conference statt. Unter dem Titel „21st Century Challenges in Space“ präsentierten vier Experten aus Politik, Praxis und Wissenschaft ausgewählte Kapitel des Weltraumrechts.

Frau Univ.-Prof. Dr. Kirsten Schmalenbach eröffnete im Namen des Instituts für Völkerrecht die Tagung. Sie widmete in ihren Begrüßungsworten besondere Aufmerksamkeit den historischen Landkarten aus dem 16. Jahrhundert, die als Symbol des menschlichen Forschungs- und Entdeckungsdrangs eine überaus passende Kulisse für die Space Conference boten.

Programm der Tagung

 

Space Conference Vortrag MischkulnigAls erste Vortragende stellte Frau Mag. Margit Mischkulnig (Ministerialrätin im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) die Eckpfeiler der österreichischen Weltraumpolitik vor. Thematisiert wurden insbesondere Förder- und Forschungsprogramme, an denen sich die Republik Österreich mit finanziellen und technischen Mitteln beteiligt. Einen weiteren Schwerpunkt legte Frau Mag. Mischkulnig auf die behördliche Genehmigung von Weltraumaktivitäten nach dem österreichischen Weltraumgesetz (BGBl. I Nr. 132/2011) und die Voraussetzungen hierfür – auch im Vergleich zur Rechtslage in anderen Staaten.

 

Space Conference Vortrag FerrazzaniDaran anschließend gab Herr Dr. Marco Ferrazzani (Legal Counsel und Leiter der Rechtsabteilung der Europäischen Weltraumbehörde ESA) interessante Einblicke in die Strukturen und (Rechts-)Praxis der ESA. In seinem Referat sowie der Publikumsdiskussion stellte er nicht nur verschiedene Synergie-Modelle zur Ermöglichung gemeinsamer Raumfahrt vor (Kooperation, Integration), sondern wagte auch einen Ausblick in die Zukunft der europäischen Weltraumforschung und -industrie, auch der ESA.

 

Space Conference Vortrag SoucekIn seinem Vortrag spannte Herr Mag. Alexander Soucek (Rechtsabteilung der ESA) einen weiten Bogen und stellte die Vielfalt der Rechtsfragen dar, die ein Weltraumprogramm ab seiner Initiierung und bis zum Ende der Mission begleiten. Es gelang ihm dabei, besonders anschaulich auf die rechtliche Komplexität des Umfeldes, in dem die ESA und ihre Mitgliedstaaten agieren, aufmerksam zu machen. Nachdem Herr Mag. Soucek selber an der Universität Salzburg Rechtswissenschaften studiert hatte, war es den Organisatoren der Tagung eine besondere Freude, ihn als Vortragenden gewinnen zu können.

 

Space Conference Vortrag MarboeAbgerundet wurde das Tagungsprogramm mit einem wissenschaftlichen Referat von Frau ao. Univ.-Prof. Dr. Irmgard Marboe (Universität Wien, Mitglied der österreichischen Delegation zum UN-Weltraumausschuss) zu einem sehr aktuellen Thema: die Erschließung von Ressourcen im Weltraum. Im Vortrag und der Diskussion wurden rechtliche Grenzen bzw. Unsicherheiten beim Umgang mit Weltraumressourcen durch staatliche und private Akteure erörtert. Zur Verdeutlichung der Problematik wies Frau ao. Univ.-Prof. Marboe insbesondere auf divergierende Entwicklungslinien in den einzelstaatlichen Weltraumgesetzen hin.

Das Team des Instituts für Völkerrecht der Universität Salzburg dankt allen Vortragenden für ihre Bereitschaft, im Rahmen der Space Conference ihre Expertise zu teilen und auf Fragen aus dem Publikum einzugehen.

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