Über das Literaturarchiv Salzburg

Das Literaturarchiv Salzburg ist ein Forschungszentrum von Universität, Land und Stadt Salzburg.

Es wurde 2012 eröffnet. Das Literaturarchiv sammelt und erschließt Vor- und Nachlässe von Autorinnen und Autoren mit Salzburg-Bezug und macht sie der wissenschaftlichen Forschung zugänglich.

Zur Sammlung zählen unter anderem Gesamt- und Teilnachlässe von Salzburger Autorinnen und Autoren, einzelne Manuskripte, Typoskripte, Briefe, Bibliotheken, Teilbibliotheken, Bilder, Fotos, Ton- und Bildträger, einzelne Werke und Gegenstände aus dem Besitz von Autoren. Außerdem sammelt das Literaturarchiv Sekundärliteratur zu Salzburger Autoren und Autorinnen sowie Zeugnisse des literarischen Lebens in Stadt und Land Salzburg. Ein wesentlicher Teil der Sammlung wurde vom Kooperationspartner Adolf Haslinger Literaturstiftung in unseren Bestand eingebracht.

Ziel der Sammeltätigkeit ist die Archivierung und konservatorisch richtige Aufbewahrung sowie die wissenschaftliche Erschließung dieser Materialien.

Das Literaturarchiv Salzburg ist eine Institution der Literaturforschung, die sich mit historischen und aktuellen Aspekten des literarischen Geschehens in Salzburg befasst. Selbstverständlich bezieht das Literaturarchiv jene gesamtösterreichischen und internationalen Zusammenhänge in seine Arbeit ein, die für das aktuelle und historische literarische Leben in Salzburg von Bedeutung sind.

Neben seinen Kernaufgaben plant das Literaturarchiv Salzburg auch, mit Führungen, Vorträgen, Ausstellungen, Workshops und sonstigen Veranstaltungen eine kulturelle Funktion in Salzburg wahrzunehmen. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit den Rauriser Literaturtagen.

Das Literaturarchiv Salzburg steht mit dem Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg, der Universitätsbibliothek und dem Stefan Zweig-Centre in enger Verbindung, im Rahmen von Koop-Litera (Kompetenz-Netzwerk für Nachlässe) ist es international vernetzt.

Darüber hinaus ist das Literaturarchiv als wissenschaftlicher Berater für lokale Literaturarchive bzw. literarische Gedenkstätten in Form von kollegialer Zusammenarbeit tätig.

Das Literaturarchiv Salzburg ist im Rahmen der Öffnungszeiten allgemein frei zugänglich (außerhalb der Öffnungszeiten gerne nach Anmeldung). Es wendet sich an Forscherinnen und Forscher etwa aus den Fachgebieten Germanistik, Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaften, aber auch an Personen aus den Bereichen Journalistik, Verlags- und Medienwesen sowie an Studierende und alle an der Literatur Interessierten.

 

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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