Mag. Victoria Reitter (Soziologie, PLUS) erhält den ÖW-Dissertationspreis 2019

Wir gratulieren herzlich!

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Der Dissertationspreis für Migrationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) geht dieses Jahr an Victoria Reitter , Dissertantin und Universitätsassistentin an der Abteilung der Soziologie, Fachbereich Politikwissenschaft und Soziologie seit 2017, und Claudius Ströhle. Der ÖAW Dissertationspreis ist insgesamt mit 4.000,- Euro dotiert. Die feierliche Verleihung findet am 03. Dezember 2019 im Festsaal der ÖAW statt.  

Frau Reitter wird für ihr aktuelles Dissertationsprojekt „On the Production of Statelessness. The Cases of Austria and Spain” ausgezeichnet. Mit qualitativen Methoden untersucht sie die lokalen Konfigurationen in staatlichen Behörden Österreichs und Spaniens hinsichtlich der Registrierung von Staatenlosigkeit im Kontext der Asylmigration. Die vergleichende Forschungsperspektive zielt darauf ab, sowohl den Unterschieden als auch den Gemeinsamkeiten in beiden Kontexten mit kontrastierenden Verfahrensmodellen Rechnung zu tragen. Die Betreuung ihrer Dissertation übernehmen Univ.-Prof.in Kyoko Shinozaki, Ph.D. (Soziologie, 1. Betreuerin) und Univ.-Prof. Dr. Michael Blauberger (Politikwissenschaft/SCEUS, 2. Betreuer).    

Stifter des Preises ist Univ.-Prof. Dr. Rainer Bauböck, Professor für Soziale und Politische Theorie am European University Institute in Florenz. Rainer Bauböck wurde im Jahr 2006 mit dem Latsis-Preis der European Science Foundation für seine Arbeiten zu „Immigration and Social Cohesion in Modern Societies“ ausgezeichnet und widmete einen Teil des Preises für noch nicht abgeschlossene Dissertationsprojekte im Bereich der Migrationsforschung aus allen sozial-, geistes- und rechtswissenschaftlichen Disziplinen.

Vor der Aufnahme ihres Dissertationsstudiums an der Universität Salzburg studierte Frau Reitter International Business Economics an der Wirtschaftsuniversität Wien (2008), Kultur- und Sozialanthropologie im Bachelor- (2013) und Masterstudium (2017) an der Universität Wien.

 

Dr. Ruth Abramowski (Soziologie) erhält AK-Wissenschaftspreis 2019

Herzliche Gratulation!

Dr.in Ruth Abramowski, ehemalige Dissertantin an der Universität Salzburg (Abteilung Soziologie) und nun Postdoc-Mitarbeiterin am Forschungszentrum für Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen, wurde für ihre Dissertation Bringing Power Back In: Zur Kontinuität traditioneller innerhäuslicher Arbeitsteilungsarrangements in Paarbeziehungen – Ein europäischer Vergleich mit dem Wissenschaftspreis 2019 der Arbeiterkammer in der Kategorie 1 „chancengleich leben & arbeiten“ ausgezeichnet.

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Die feierliche Preisverleihung fand am 17. Dezember 2019 im Parkhotel Brunauer statt.

Im Oktober 2019 wurde ihre Dissertation schon einmal mit dem Preis der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie im Bereich Familiensoziologie ausgezeichnet.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesWie lässt sich die Aufteilung der Hausarbeiten in Paarbeziehungen im europäischen Vergleich erklären? Warum führen nach wie vor Frauen den überwiegenden Anteil von Hausarbeiten aus? Um diese Fragen beantworten zu können, hat Ruth Abramowski eine Typologie entwickelt, die individuelle, kulturelle und institutionelle Dimensionen von Macht umfasst. Beide Preise loben nicht nur die neue Perspektive der Untersuchung, sondern auch die sowohl mikro- als auch makrosoziologisch fundierte theoretische Argumentation und Methodik.

Mit dem AK Wissenschaftspreis fördert die Arbeiterkammer NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität, Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule Salzburg für ihre einschlägigen Qualifizierungsarbeiten (Dr., M.A. oder Dipl. von 2018 - 2019).

Ruth Abramowski hat an der Universität Stuttgart ihr Bachelorstudium der Sozialwissenschaften absolviert (2008 - 2011), gefolgt von einem Masterstudium der Sozialwissenschaften an der Universität in Oldenburg (2011 - 2013). Die Promotion (2014 - 2019) erfolgte im Fach Soziologie an der Universität Salzburg (BetreuerInnen: Univ.-Prof. Dr. Beat Fux und Univ.-Prof. in Dr.in Ilona Ostner), bevor sie im März 2019 ihre Postdoc-Stelle an der Universität Bremen aufnahm.

Kontakt:
Dr. Ruth Abramowski
Universität Bremen
SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik
Mary-Somerville-Str. 5
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-58550
E-Mail: ruth.abramowski@uni-bremen.de

 

 

ÖGS-Kongress 2019 - Preisverleihung für Masterarbeiten und Dissertationen

Wir gratulieren herzlich!
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Dr. Ruth Abramowski
wurde am Freitag, den 27.September 2019 für ihre Dissertation mit dem Titel „Bringing Power Back In: Zur Kontinuität traditioneller innerhäuslicherArbeitsteilungsarrangements in Paarbeziehungen - Ein europäischer Vergleich“ mit dem Preis der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie im Bereich Familiensoziologie ausgezeichnet.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des ÖGS-Kongresses in Salzburg statt. Das vollständige Programm finden Sie hier (für Details zur Preisverleihung s. S. 48):
http://oegs.ac.at/wp-content/uploads/2019/09/%C3%96GS-Programm-Final_23-09-2019_compressed.pdf

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Wir gratulieren herzlich!

Birgit Birnbacher hat am Sonntag, 30.6., den Ingeborg-Bachmann Preis gewonnen, wohl eine der renommiertesten Literaturauszeichnungen im deutschsprachigen Raum!

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2013 hat sie den BA-Soziologie abgeschlossen, danach einen Master an der FH absolviert und widmet sich seit vier Jahren intensiv ihrer schriftstellerischen Karriere. In ihren literarischen Werken verarbeitet sie stets soziologische Inhalte und sie äußert derzeit auch in zahlreichen Interviews, wie sehr die Soziologie in Salzburg ihre Biographie beeinflusst hat und wie stark diese in ihre Texte einfließt.

Foto: Eva-Maria Marazek

In einem APA-Interview vor dem Bewerb meint Birgit Birnbacher: "Ich habe ja erst spät studiert, da hatte ich schon zwei Berufe. Zu dieser Zeit war ich neun Jahre in der Betreuung von Menschen mit Behinderung tätig. Ein sehr schöner Beruf, der aber auch viel mit Zuschreibungen zu tun hat. Die Soziologie war dann für mich so faszinierend, weil sie eine empirische Beschreibung der sozialen Wirklichkeit leisten kann. Dieser Schreib- und Denkansatz war so etwas wie eine Dauer-Reha vom restlichen Leben für mich, eine ganz neue Sprache“.

Berichte des ORF
https://orf.at/stories/3128582/  
https://bachmannpreis.orf.at/stories/2987680/    

Lesung von Birgit Birrnbacher im Rahmen des Wettbewerbs um den Bachmann-Preis 2019
https://bachmannpreis.orf.at/stories/ondemand/

 

 

 

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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