Jakob Keplinger

Fachbereich Altertumswissenschaften
Hauptbetreuerin Univ. Prof. Dr. Dorothea Weber
Nebenbetreuer Dr. Christoph Brandhuber
Kontakt jakob.keplinger2(at)sbg.ac.at
Thema der Dissertation Das Iter Oratorium von Otto Aicher: Ein Salzburger Rhetoriklehrbuch aus der Barockzeit
Abstract Die geplante Dissertation behandelt das Rhetoriklehrbuch Iter Oratorium, in latei­nischer Sprache verfasst von Otto Aicher (1628-1705) und gedruckt erschienen im Jahr 1675 in Salzburg. Aicher war Benediktiner, studierte in Salzburg Philosophie, Theo­logie und Kanonisches Recht und leitete 1664-1676 das Salzburger Benediktinergym­nasium. Teilweise parallel dazu bekleidete er verschiedene Funktionen an der Salz­burger Universität; so lehrte er Syntax, Poesie und Rhetorik, hatte ab 1675 den Lehr­stuhl für Ethik und ab 1702 den für Mathematik inne, leitete die Universitätsbibliothek und die Hofbibliothek der Erzbischöfe, war zeitweise Dekan der Philosophischen Fakultät und als pater comicus verantwortlich für den Betrieb des Universitätstheaters. Neben zahlreichen anderen Werken verfasste Aicher das Iter Oratorium, ein Lehrbuch für den Rhetorikunterricht, das schon im Titel verspricht, eine vollständige Kenntnis der Rhetorik zu vermitteln („…Quo (…) Tota Ars Rhetorica Absolvitur“). Im ersten Teil der Dissertation soll dieses Werk aus verschiedenen Blickwinkel betrachtet und innerhalb des umfangreichen Themenkomplexes „Barockrhetorik“ verortet werden: Es ist eine Analyse des Aufbaus geplant, außerdem sollen Herkunft und Funktion der zahlreichen exempla aus der antiken und neulateinischen Literatur, mit denen Aicher seine Ausführungen illustriert, sowie das Verhältnis von Poesie und Rhetorik in der literarischen Theorie der Barockzeit beleuchtet werden. Weiters soll die Frage behandelt werden, wie eigenständig Aichers Werk im Vergleich zu anderen einschlägigen Werken (insbesondere dem über Jahrhunderte weit verbreiteten Stan­dardwerk de arte rhetorica libri tres des spanischen Jesuiten Cypriano Soarez, erstmalig erschienen 1560) ist. Darüber hinaus soll Aichers ausführliche Darstellung der Affek­tenlehre genau betrachtet werden; schließlich soll noch die Rezeption des Iter Ora­torium untersucht werden. Der zweite Teil der Arbeit wird aus ausgewählten Passagen aus dem Iter Oratorium im lateinischen Original inklusive Übersetzung und Kommentar bestehen, um einen Eindruck der inhaltlichen Vielfalt und der fachlichen und sprachlichen Gewandtheit Aichers zu geben.
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    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
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    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    Prof. Dr. Hans van Ess (Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor am Institut für Sinologie) mit dem Thema "Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert" am Dienstag, den 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
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    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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