Nadine Pirringer

Fachbereich Klassische Philologie
Hauptbetreuerin Univ. Prof. Dr. Dorothea Weber
Nebenbetreuer Univ. Prof. Dr. Alexander Zerfaß
Kontakt nadine.pirringer(at)stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Die Predigtsammlung des Pseudo-Fulgentius
Abstract Die sogenannte „Predigtsammlung des Pseudo-Fulgentius“ umfasst ca. 80 Texte, die offenkundig von mehreren Autoren stammen, zu einem großen Teil aber anonym tradiert sind. Überliefert ist die Sammlung in einer Handschrift sowie in einer Edition des Jahres 1633, die auf einer weiteren, heute verlorenen Handschrift basiert. Ein Bibliothekskatalog des 10. Jhdts. bietet zudem eine Auflistung der Predigttitel einer dritten, ebenfalls verlorenen Handschrift. Dadurch lassen sich zwei verschiedene Bearbeitungsstufen der Sammlung belegen, die sich (zumindest) in der Reihenfolge der Texte unterscheiden: Während in den beiden erhaltenen Fassungen der Sammlungen die Texte in der Abfolge geboten werden, in der sie im liturgischen Jahr gebraucht werden, konnte in der Auflistung der Predigttitel im Bibliothekskatalog bislang keine bestimmte Ordnung erkannt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach bildet diese Auflistung jedoch die ältere Version der Sammlung ab. Das ist interessant u.a. in Hinsicht auf den Verwendungszweck der Predigtsammlung, der sich offenbar im Laufe der Zeit verändert oder erweitert hat. Germain Morin, der Entdecker der einzigen erhaltenen Handschrift, charakterisiert die Sammlung, ohne seine Kriterien für diese Einschätzung zu nennen, als ein typisch afrikanisches Produkt des 5. oder 6. Jahrhunderts. Diese Meinung ist bis heute immer wieder übernommen und zitiert worden, bleibt aber (nach heutigen Standards) nicht zufriedenstellend begründet. Was bisher fehlt, ist eine systematische Untersuchung der Einzeltexte, um Aussagen auch über das Corpus treffen zu können. Das will die Dissertation leisten: Für jede einzelne Predigt soll Information gesammelt werden, die Rückschlüsse auf Entstehungszeit und –ort erlaubt. Dazu zählen u.a. der Wortlaut des in der jeweiligen Predigt verwendeten Bibeltextes, Hinweise auf liturgische Praxis, ungewöhnliches Vokabular, die Auswahl der Heiligen und Märtyrer sowie die Überlieferungstradition. Predigten sind Gebrauchstexte – es war normal, vorhandene Predigten anderer Autoren zu übernehmen und für den Eigengebrauch zu bearbeiten. Viele Predigten liegen daher in mehreren Versionen vor, die in jeweils eigenen Überlieferungstraditionen stehen und z. T. unabhängig von der Sammlung wissenschaftlich rezipiert worden sind. Diese parallel überlieferten Texte und weiterführende Information ist nur schwer auffindbar. Im Rahmen der Dissertation entsteht deshalb ein im Vergleich zu bestehenden Übersichtstabellen aktualisiertes und benutzerfreundlicheres Verzeichnis der 80 Predigten.
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    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
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    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
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    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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