Projekt Latente Stilanalysen von Kommunikationskulturen (PLaS)

Auf der Basis von Latenten Stilanalysen (Kempf 1997), einer inhaltsanalytischen Technik, die quantitative und qualitative Methoden angemessen miteinander verbindet und  aufeinander bezieht, werden Kommunikationskulturen (G. Ungeheuer) entlang der inhaltlichen Linien Generation - Migration - Konflikt systematisch untersucht. 

Latente Stilanalysen haben im Rahmen unserer Studien bereits breite Anwendung gefunden. Etwa in der Rezipientenforschung: zu Flucht und Migration (Baros, Theurer, Gugg 2019) sowie zu Schulbüchern (Baros & Wilke 2014; Moutsisis & Baros 2018); in einem internationalen Forschungsprojekt über "Globalisierung, Nationalismus und die Medien" (Stergiou & Baros 2010; Baros 2019), in Rekonstruktionen von  Schulerfahrungen sozial benachteiligter Jugendlicher (Baros & Kempf 2014), sowie im Forschungsprojekt TransMiK (Mulliez 2019) zu Migration und Partizipation. Das Projekt ReKoR (Ressourcenorientierte KommunikationsReflexion) umfasst schließlich die Strategie der Durchführung von argumentativen Rückkoppelungsgesprächen (Baros & Reetz 2012) auf der Basis von Ergebnissen der Latenten Stilanalysen in Qualitätszirkeln (Bujard, Baros at. al 2004). 

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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