Bild des Publikums bei den Rauriser Literaturtagen

Archiv der Rauriser Literaturtage

Die seit 1971 jährlich stattfindendenRauriser Literaturtage dokumentieren die Entwicklung der neueren deutschsprachigen Literatur, aber auch der Literatur Europas. Ausgehend von der Initiative des Salzburger Journalisten und Schriftstellers Erwin Gimmelsberger und der Rauriserin Dorothea Granegger, hat sich die Veranstaltung bis heute zu einem wichtigen Festival der Kultur entwickelt. Bis 1988 wurde es von Gimmelsberger geleitet, 1988/89 von Franz Mayrhofer, 1990 übernahm Brita Steinwendtner die Intendanz, ihr folgten 2013 Manfred Mittermayer und Ines Schütz. 

Anfang der 1970er-Jahre lasen in Rauris neben Thomas Bernhard oder Peter Handke etwa auch Ilse Aichinger, Gerhard Amanshauser, H. C. Artmann, Alois Brandstetter, Günter Eich, Barbara Frischmuth, Bodo Hell oder Franz Innerhofer – Namen, die vielfach mit Salzburg in Beziehung zu bringen sind. Aus Deutschland und aus der Schweiz kamen – neben vielen anderen – beispielsweise Hans Magnus Enzensberger, Günter Herburger, Uwe Johnson, Reiner Kunze, Jürg Laederach oder Adolf Muschg. Auch die Nobelpreisträgerinnen Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch waren bereits in Rauris zu Gast; die Liste der prominenten Autorinnen und Autoren lässt sich bis in die Gegenwart fortsetzen – über 450 sind es bis ins Jahr 2020 geworden.

Die umfangreichen Archivmaterialien zu den „Rauriser Literaturtagen“ sind eine Schenkung zum einen Teil des Kulturvereins Forum Rauris – dieser Bestand enthält auch viele Dokumente, die bereits Dorothea Granegger zusammengestellt hat (u. a. auch zu den zeitweise stattfindenden „Literarischen Wochenenden“ und anderen Aktivitäten des Kulturvereins) –, zum anderen von Brita Steinwendtner. Ergänzt wurden diese beiden großen Bestände durch Dokumente weiterer Einzelpersonen (Hildemar Holl, Rita Krackl u. a.).

Die seit 2019 im Literaturarchiv Salzburg aufbewahrten und im Zuge der Vorbereitungen zum 50-jährigen Jubiläum der Rauriser Literaturtage gesichteten und geordneten Bestände des Archivs der Rauriser Literaturtage umfassen u. a.:

  • Korrespondenzen mit einzelnen Autorinnen und Autoren,
  • Programmfolder,
  • Plakate,
  • Programmentwürfe,
  • Sitzungsprotokolle des Kulturvereins,
  • eine umfangreiche Fotodokumentation,
  • eine umfangreiche Presse- und Rezensionssammlung,
  • Tondokumente (Lesungs- und Gesprächsmitschnitte, einzelne ORF-Sendungen von Brita Steinwendtner und Karin Buttenhauser zu den Literaturtagen u. ähnl.)

EineSichtungsliste des Bestands ist durchsuchbar.

Weitere ORF-Sendungen Brita Steinwendtners zu den Rauriser Literaturtagen finden sich auch unter den Rundfunkarbeiten Brita Steinwendtners.

Die Archivbestände zu den Rauriser Literaturtagen werden im Literaturarchiv Salzburg ab 2020 fortlaufend ergänzt.

 

Rauriser Literaturtage, Gasthof Grimming – Foto: David Sailer

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    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
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    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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