Forschungsprojekt:

Theologische Resonanzen in medialen Diskursen um die Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie betrifft den religiösen Glauben und die katholische Kirche in besonderer Weise. Der spezifische Deutungsbeitrag der Kirchen ist herausgefordert, wird gesucht und kritisiert zugleich. Ziel des Projektes ist eine Analyse der theologischen Resonanzen auf die Corona-Pandemie im öffentlichen Raum: in wissenschaftlichen Stellungnahmen, medialen Diskussionen, Social Media (Facebook, Twitter, Youtube etc.).

Die thematische Bandbreite reicht von Debatten um die Bedeutung der Sakramente in Zeiten des „social distancing“, der Entwicklung von Resilienz in Krisensituationen, der Auseinandersetzung mit globaler Gerechtigkeit bis hin zur Rolle religiöser Codes in Krisen. Das Netz zeigt auch eine Revitalisierung überkommen geglaubter Frömmigkeitsformen und Theologumena. Solche und andere Transformationen kommen in den Blick.  

Beginn: 3.4.2020

Projektziele:

-       Es sollen Materialsammlungen (Links, Texte) zur Verfügung gestellt werden.
-       Es werden Forschungsthesen entwickelt.
-       Es sollen wissenschaftliche Originalbeiträge entstehen (Paper, Buchprojekt).

Publikationen:

Gregor Maria Hoff, Das Echo der Stille. Wie der leere Petersplatz mit Papst und Pestkreuz zur Kulisse der Welt wurde, in: Die ZEIT / Christ & Welt, 2.4.2020

Gregor Maria Hoff, Liturgien des abwesenden Gottes, in: Die Furche, 9.4.2020

Institutioneller Projektrahmen:

Theologisches Exzellenzprogramm und Doktoratskolleg der Forschungsplattform „Kulturen – Religionen – Identitäten: Spannungsfelder und Wechselwirkungen“

Ansprechpartner/in:

Univ.-Prof. Dr. Gregor Maria Hoff, Professor für Fundamentaltheologie und Ökumene
MMag. Elisabeth Höftberger, Doktoratskolleg der Forschungsplattform „Kulturen – Religionen – Identitäten: Spannungsfelder und Wechselwirkungen“    

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    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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