Andrea Pilz

Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft
Hauptbetreuer Univ. Prof. Dr. Nils Grosch
Nebenbetreuer Univ. Prof. Dr. Carolin Stahrenberg
Beginn SS 2020
Kontakt pilzandeli(at)stud.sbg.ac.at
Thema der Dissertation Lehárs Spätwerke im Zeichen der Kollaboration. Studie zur Entstehung der Stücke „Friederike“ (1928) und „Land des Lächelns“ (1929).

Abstract

Der Komponist Franz Lehár ist durch seine Operetten in der Geschichte des Musiktheaters verankert. Anlässlich seines 150. Geburtstages am 30. April 2020 wächst das öffentliche Interesse an einer weiteren Aufarbeitung seines künstlerischen Wirkens. Bis dato ist die Kollaboration mit den Akteur*innen einzelner Produktionen nur am Rande gestreift worden und stellt ein zu bearbeitendes Forschungsdesiderat dar. Im angestrebten Forschungsprojekt sollen auf Basis von Archivmaterialen, Primärquellen und Sekundärliteratur die Kooperationsprozesse der Lehár-Operetten Friederike (1928) und Das Land des Lächelns (1929) beleuchtet werden. Eine Analyse der Entstehungs- und Produktionsprozesse soll folgende Aspekte berücksichtigen: (1) Welche Quellen dienten als Inspiration für Komponist und Librettist? (2) Welche entstehungsgeschichtlichen und produktiven Abläufe sowie Mechanismen lassen sich aus Korrespondenzen, Libretti, Regie- und Soufflierbüchern erfassen? (3) In welchem Abhängigkeitsverhältnis stehen Musik und Text? (4) Welche Formen der (Mit-)Gestaltung lassen sich in der Konzeptionsphase durch die Interpret*innen erkennen? (5) Werden im Probenprozess oder während der Aufführung noch Änderungen vorgenommen, die in Stimmauszügen notiert sind? (6) Funktioniert die Operette nur in ihrer Gesamtheit, oder zielen einzelne Lieder darauf ab, kommerziell vermarktet zu werden? Die Annäherung an das Forschungsziel baut auf drei ineinandergreifenden Hypothesen auf: (1) Arbeitsprozesse – die gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Einflüsse in der Konzeption einer Produktion, (2) Stückentwicklung – die ästhetische und dramaturgische Ausgestaltung und (3) Aufführungskontext – die Entwicklungen einzelner Produktionen sowie die Veränderungen durch die Akteur*innen. Ziel dieses Forschungsprojektes ist eine Analyse und Rekonstruktion der Kollaborationsprozesse zu Friederike und Das Land des Lächelns, auf Basis musikalischer und künstlerischer Nachlässe, durchzuführen. Empirische Untersuchungen an den Originalmaterialien sollen zu Erkenntnissen der Produktionsbedingungen und -prozesse führen.  

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