Um eine Kategorie & viele Talente reicher:
Dr. Hans Riegel Fachpreise 2019 

Die Universität Salzburg vergab in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung erneut die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 5400 Euro. Jury­koor­dina­tor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Maurizio Musso von der Universität Salzburg betont: „Mit mittler­weile 5 Fachbereichen ist der Preis in diesem Jahr um eine Kategorie reicher, wobei für die Fach­jury der Universität Salzburg die engagierte Arbeit der jungen Talente immer eine neue Bereicher­ung ist.“ 

Festakt auf der Edmundburg

Am 17. September wurden insgesamt 10 Talenten aus dem Bundesland Salzburg bei einem Festakt mit Kurzpräsentation die Dr. Hans Riegelpreise 2019 auf der Edmundsburg überreicht. „Um junge Menschen auf ihrem Weg in ein naturwissenschaftliches Studium oder einen technischen Beruf zu begleiten, bietet die Kaiserschild-Stiftung den PreisträgerInnen des Wettbewerbs ein umfassendes Alumni-Programm. Damit fördern wir die Talente, die Österreich in Zukunft als gut ausgebildete Fachkräfte benötigt“, so Univ.-Prof. Dr. Markus Achatz, Vorstandsmitglied der Kaiserschild-Stiftung. Die Kaiserschild-Stiftung widmet sich der Förderung junger Menschen, insbesondere in den sogenannten MINT-Fächern und möchte junge Talente darin bestärken, einen Bildungs- und Berufsweg im naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich einzuschlagen.

Neue Kategorie Informatik aufgenommen

Bereits zum neunten Mal konnten sich SchülerInnen aus dem Land Salzburg mit ihren vorwissen­schaft­lichen Arbeiten in den MINT-Unterrichts­fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik sowie erstmals auch Informatik bewerben. Die jeweils besten eingesandten Arbeiten wurden ausge­zeichnet: Heuer mit einer Preisgeldsumme von 4400 Euro. Für das Engagement der be­treu­enden Lehrpersonen wurden Sachpreise an die Schulen im Gesamtwert von 1000 Euro vergeben.

Überhang an weiblichen Erstgereihten

Die zehn Ausgezeichneten stachen aus 35 Ein­reichungen hervor (Details in der Übersicht unten). Darunter war, trotz starker männlicher Preis-Performance, ein Überhang an weib­lichen Erstgereihten zu finden: In den VWAs wurden Fragen von der Temperaturregulation im Bienenstock zu Klauenerkrankungen bei Schafen bis zur Stammzell­forschung aufgerollt. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Innovationsthemen wie Photovoltaik oder Autonomes Fahren bis zur Frage „Warum sich die Balken biegen“ oder der mathematischen „Sicherheit von Codes“. Kreativität bezeugten die Themen „Physik des Balletttanzes“ sowie die „Funktionsweise des Tubulums“, und mit dem Thema „Physikalische Analyse von Wetterballonflügen“ wurde sogar abgehoben!

ZuR Jury

Eine 2-stufige Jury entschied über die Prämierungen. Als Koordinatorin der 15-köpfigen studentischen Vorjury fungierte Mag. Christine M. Neuner von der School of Education. Die Hauptjury koordinierte Prof. Maurizio Musso, der auch mit Prof. Alexander Strahl die Laudatio bei der Preisverleihung übernahm. Alle weiteren GutachterInnen sind in der Übersicht bei den PreisträgerInnen zu finden.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

v.l.n.r. (ohne Titel): Alexander Strahl (Jury), Maurizio Musso (Jurykoordinator), Sylvia Kleindienst, Joseph Dorfer, Elisa Rohrauer, Sophie Ritter, Maximilian Seiringer, Lea Marie Wechselberger, Simon Oberauer, Tobias Steinkellner, David Bittersam, Flora Platzer, Lukas Fuchs, Sylvia Hahn (Vizerektorin Universität Salzburg), Markus Achatz (Vorstandsmitglied  Kaiserschild-Stiftung), Rudolf Mair (Bildungsdirektor)


PreisträgerInnen 2019  

 


Biologie

  • 1. Platz: Lea Marie Wechselberger mit Wetterabhängige Temperaturregulation im Bienenstock (BRG Salzburg/Gutachterin: Elisabeth Scheicher)
  • 2. Platz: David Bittersam mit Klauenerkrankungen bei Schafen und deren Vorbeugung und Behandlung (Gym. St. Rupert/Gutachterin: Lisa Virtbauer)
  • 3. Platz: Simon Oberauer mit Stammzellforschung – ethische Aspekte und biologische Sichtweisen. Inwieweit behindern ethische Aspekte den Fortschritt in der Stammzellforschung? (PdC BORG Radstadt/Gutachterin: Elisabeth Scheicher)


Chemie

  • 1. Platz:  Tobias Steinkellner mit Organische Photovoltaik mit besonderer Betrachtung der Farbstoffsolarzelle (BRG Salzburg/Gutachterin: Nicola Hüsing)       

Informatik

  • 2. Platz: Maximilian Seiringer mit Autonomes Fahren: Aktueller Stand und was uns noch davon abhält, vollautonom zu fahren (BG Nonntal/Gutachter: Karl Josef Fuchs)


Mathematik

  • 1. Platz: Elisa Rohrauer mit Warum sich die Balken biegen (Wirtschaftskundliches Bundesreal­gymnasium Salzburg/Gutachter: Günter Maresch)
  • 3. Platz:  Joseph Dorfer mit Mathematische Sicherheit von Codes – Eine Analyse bewährter Chiffren anhand ihrer kombinatorischen Möglichkeiten (BG Tamsweg/Gutachter: Günter Maresch)

Physik  

  • 1. Platz: Sophie Ritter mit Physik des Balletttanzes (Akademisches Gymnasium/Gutachter: Alexander Strahl & Maurizio Musso)
  • 2. Platz: Lukas Fuchs mit Physikalische Analyse von Wetterballonflügen (BG/BRG Zell am See/ Gutach­ter: Alexander Strahl & Maurizio Musso)
  • 3. Platz: Konrad Höpflinger mit Funktionsweise des Tubulums (BORG Nonntal/Gutachter: Alexander Strahl & Maurizio Musso)
  • Anerkennung: Flora Platzer mit Der Kugelblitz (BG 3 Musisches Gymnasium Salzburg/Gutachter: Alexander Strahl & Maurizio Musso)


Den Fotorückblick der Preisverleihung finden Sie HIER!


Zu den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen

Die Fachpreise werden in Salzburg seit 2011 jährlich ausgeschrieben und sind in jedem Fach (Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik) mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung der Betreuung der Arbeiten durch die jeweiligen Fachlehrpersonen. Alle weiteren Details auch unter: www.hans-riegel-fachpreise.com  

 

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    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
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