Young Investigators Award

Results 2020

Culture and Society: Transformations – Challenges – Opportunities

1st place: Mag. Caterina Pan MA
"Popular Theatre in Early Modern England, Germany and Italy (1570-1640) as Phenomenon of Intercultural Theatricality"
DSP-Kolleg: CPD Cultural Production Dynamics
Supervisor: Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabine Coelsch-Foisner

2nd place: Martin Seidler
"Römische Liturgien in armenischen Ordensgemeinschaften. Zur Eucharistiefeier der Bartholomiten und Fratres Unitores - Darstellung der ältesten Quellen und liturgiehistorische Einordnung"
DSP-Kolleg: IEhK Interdisziplinäre Erforschung historischer Kulturen
Supervisor: Univ.-Prof. Dr. MA. Alexander Zerfaß

3nd place: Dr. Lina Aschenbrenner
"The Gaga Effect – A Body-Focused Ethnography on the Aesthetics and Body Knowledge of a Neo-Spiritual Israeli Movement Practice"
DSP-Kolleg: MOVE On the move: People, objects, signs
Supervisor: Univ.-Prof. Dr. Anne Koch

Finalist: Fabian Habersack BA. MA.
"Radical right populist party adaption and party system change"
DSP-Kolleg: ID Internet & Democracy
Supervisor: Univ.-Prof. Dr. Reinhard Heinisch

About the winning project:

Mag. Caterina Pan "Popular Theatre in Early Modern England, Germany and Italy (1570-1640) as Phenomenon of Intercultural Theatricality"

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Comparing different theatrical traditions in the context of a common European culture shows that in the early modern period, as well as today, constant adaptation is essential to foster cultural exchange. In fact, some features that were already well-received in the seventeenth century are still crowd-pleasing today, and so the English Picklehering and the Italian Arlecchino live on in the Viennese Kasperl.

Mag. Caterina Pan MA was born in Italy in 1988 and raised bilingually with German and Italian. She obtained her Master's Degree in English and German Studies from the Università Ca' Foscari Venice and completed the teacher training programme for German and English at the University of Salzburg. She is currently employed as a teacher and writing her dissertation as part of the DSP-Kolleg Cultural Production Dynamics of the department of English Studies. 

Her dissertation “Popular Theatre in Early Modern England, Germany and Italy (1570-1640): A Study in Intercultural Theatricality” focuses on the influence English and Italian travelling companies had on the early modern German and Austrian stage. A central aspect that mediated the cultural exchange between these countries is popular culture, i.e. an international network of knowledge, which the English strolling players exploited in Germany. The analysis of their plays contained in “Englische Comedien und Tragedien” (1620) shows significant similarities with Shakespeare and the Elizabethan theatre as well as the Commedia dell'arte. These points of contact are systematized according to four parameters: 1) “memorialisation”, 2) “hybridisation of content, form and style”, 3) “adaptation of themes, motifs and characters”, 4) “visualisation, sound, movement” and can be retraced particularly well in the figure of the clown. A comparative perspective on early modern professional theatre shows it was the result of an intercultural amalgamation and that some of its aesthetic principles are still in use today, for example in sitcoms.

German:
Unterschiedliche Theatertraditionen im Kontext einer gemeinsamen europäischen Kultur zu beleuchten zeigt, dass in der Frühen Neuzeit so wie heute ein stetiges Anpassen wesentlich für bereichernden kulturellen Austausch ist. Was im siebzehnten Jahrhundert schon publikumswirksam war, findet bis zur Gegenwart noch Gefallen und so leben im Wiener Kasperl der englische Pickelhering und der italienische Arlecchino weiter.

Mag. Caterina Pan MA, 1988 in Italien geboren und zweisprachig mit Deutsch und Italienisch aufgewachsen. Masterstudium der Anglistik und Germanistik an der Università Ca‘ Foscari Venedig und Lehramt für Deutsch und Englisch an der Universität Salzburg. Derzeit AHS-Lehrerin und Dissertantin im DSP-Kolleg Cultural Production Dynamics des FB Anglistik.  

Thema ihrer Dissertation "Popular Theatre in Early Modern England, Germany and Italy (1570-1640): A Study in Intercultural Theatricality" ist der Einfluss englischer und italienischer Wandertruppen auf das frühneuzeitliche deutsche und österreichische Theater. Ein Aspekt, der den kulturellen Austausch zwischen diesen Ländern ermöglicht hat, ist popular culture, ein internationales Wissensnetzwerk, das sich die englischen strolling players in Deutschland zu Nutze gemacht haben. Die Analyse ihrer Stücke in „Englische Comedien und Tragedien“ (1620) weist maßgebliche Gemeinsamkeiten mit Shakespeare und dem Elizabethan theatre bzw. der Commedia dell’arte vor. Diese Berührungspunkte sind nach vier Parametern systematisiert: 1) “memorialisation”, 2) “hybridisation of content, form and style”, 3) “adaptation of themes, motifs and characters”, 4) “visualisation, sound, movement” und können vor allem in der Figur des Clowns verdeutlicht werden. Aus der vergleichenden Perspektive ergibt sich ein neuer Blick auf die Entstehung des professionellen Theaters in der Frühen Neuzeit als interkulturelles Amalgam, dessen ästhetische Prinzipien zum Teil auch heute noch in Verwendung sind, z.B. in Sitcoms.

 

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    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
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    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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