Acht Eigenschaften des wohlerzogenen Menschen (drei Einakter)

Anton Pavlovič Čechov

In russischer Sprache


Termine

Besetzung


Regisseurin: Marina Tscherno-Rubaschkin

Anton Pavlovič Čechov (1860-1904) schrieb vor 100 Jahren einen Brief an seinen Bruder, der zwar ein talentierter Künstler, jedoch charakterlich labil und alkoholabhängig war. Čechov wusste von den Schwächen seines Bruders, immer machte er sich deswegen Sorgen um ihn und regte sich über die Gleichgültigkeit gegenüber dessen Talent auf. Ihm gelang ein emotionaler und aufrichtiger Brief, in dem er acht Eigenschaften eines wohlerzogenen Menschen beschrieb. Genau diesen Namen trägt unser Theaterstück, das aus drei Einaktern Čechovs besteht: "Das Jubiläum", "Das Drama" und "Der Heiratsantrag", in denen die unerzogenen Menschen lächerlich gemacht werden. Im Theaterstück werden auch die im Brief beschriebenen acht Eigenschaften erläutert.

„Das Jubiläum“

Andrej Andreevič Šipučin, Direktor einer Bank, soll zu deren 15-jährigem Bestehen geehrt werden. Ihm ist der Ruf der Bank sehr wichtig; die Arbeit jedoch lässt er von seinen Angestellten verrichten. So auch den Vortrag für das Jubiläum, den sein Buchhalter Kuz’ma Nikolaevič Chirin - widerwillig - für ihn erstellt. Während der Vorbereitungen zum Jubiläum platzen seine Frau und ihre Schwester, die verreist waren und ihm unbedingt die für sie wichtigen, privaten Ereignisse erzählen wollen, dazwischen. Weiterhin kommt noch Merčutkina, die unbedingt Geld haben möchte. Keine Ruhe findet der griesgrämige Angestellte Chirin, der seinem Chef für die Jubiläumsfeier eine Rede schreiben soll, aber nichts zusammen bekommt, weil er dauernd gestört wird. Dies alles schlägt Šipučin dermaßen auf die Nerven, dass das Jubiläum in einem Fiasko endet.

„Das Drama"

Die Hauptfiguren des Stücks „Das Drama" sind der Schriftsteller Pavel Vasil’evič und seine mysteriöse und exzentrische Verehrerin, Muraškina. Die Frau ist von seinem literarischen Schaffen begeistert und will ihm ihr eigenes Werk, ein Drama, vorstellen. Ob das Drama und das exzentrische Benehmen der Frau bei dem Schriftsteller einen Eindruck hinterlassen haben?

„Der Heiratsantrag“

Irgendwo in der russischen Provinz hat der gesunder, aber wehleidiger Gutsbesitzer Ivan Vasil’evič Lomov sich endlich entschlossen zu heiraten. Mit 35 Jahren stehen seine Chancen, eine Braut zu finden, jedoch nicht besonders gut. Darum entschließt er sich, um die Hand der Nachbarstochter anzuhalten. Das Mädchen, Natal’ja Stepanovna, ist auch bereits 25 Jahre alt, also gilt auch für sie, keine Zeit zu verlieren. Der Vater Natal’jas, Stepan Stepanovič Čubukov, ist besonders froh über diesen Heiratsantrag, da er dabei nicht um Geld gebeten wird. Obwohl sich Lomov für diese Angelegenheit sorgfältig vorbereitet hat, läuft die ganze Situation nicht so glatt wie erwartet...

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