Aufführungsfotos zum Stück "Hasenjagd"

Hasenjagd

Komödie aus dem kleinbürgerlichen Alltag von Michail Starizkij

In russischer Sprache

22. Juni 2006/ Kleines Theater Salzburg

Termine

12. Juni 2006 Aumühlentheater Freilassing

14. Juni 2006 München

22. Juni 2006 Kleines Theater Salzburg

Besetzung

Regisseurin: Marina Tscherno-Rubaschkin

Das Stück „Hasenjagd“ ist eine Komödie, die im russischen Kleinbürgertum des 19. Jahr­hunderts spielt. Es werden typische russische Traditionen und Gepflogenheiten dieser Zeit ersichtlich. Die Theatergruppe war bestrebt, diese Traditionen in Bühnenbild, Requisiten und Kostümen darzustellen. Eine nennenswerte Tatsache ist, dass das Stück „Hasenjagd“ auf einem alten russischen Sprichwort beruht: „Wenn du zwei Hasen jagst, dann wirst du nicht einen erwischen.“

Inhalt:

Ein kleines russisches Dorf um 1900. Die Menschen leben in einem zufriedenen Miteinander. Doch wie in jedem Dorf gibt es auch in diesem eigene Persönlichkeiten, die den eigentlich langweiligen Alltag in Schwung bringen. Zu diesen gehört sicherlich der Lebemann und Casanova Swirid Petrowitsch Golochwosty. Er ist der Sohn eines bekannten Friseurs und wenn man dem Dorfgeschwätz glauben schenken darf, auch dementsprechend wohlhabend. Doch der Schein trügt. Golochwosty hat be­reits das ganze, vom Vater geerbte Geld, durchgebracht. Bankrott und verzweifelt sucht er nun einen Ausweg aus seiner Misere. Da ihm aber jegliche Ambitionen, sich auf ehrliche Weise Geld zu verdienen, fremd sind, beschließt er nun sich an das reichste Mädchen der Stadt, Pronja Prokopowna Serkowa, heranzumachen. Pronja Prokopowna Serkowa ist ein Mädchen aus gutem Hause und deren Mitgift dürfte üp­pig ausfallen. Diese zu verführen erweist sich als nicht sehr schwierig, da sie sich schon lange einen Bräutigam herbeisehnt. Aber auf keinen Fall einen Gewöhnlichen, sondern einen Gebildeten mit den besten Manieren. Als solchen lernt sie Golochwosty kennen und lieben. Auch auf ihre Eltern, Prokop Swiridowitsch Serkow und Jawdokija, macht er guten Eindruck und nichts scheint einer baldigen Hochzeit im Wege zu stehen. Alles wäre in bester Ordnung, würde nicht das schöne, aber mittellose Mädchen, Galja Ly­maricha, seine Wege kreuzen. Hals über Kopf verliebt er sich in sie und von seinen Gefühlen übermannt umarmt er sie leidenschaftlich. Doch plötzlich taucht Galjas Mutter, Seklita Lyma­richa, auf und macht dem romantischen Zusammensein ein Ende. Seklita ist nämlich durch ihre ausgelassene Heiterkeit, vor allem aber durch ihre Skandale im ganzen Dorf bekannt. Auch in dieser Situation macht sie ihrem Ruf alle Ehre und wirft Golochwosty vor, ihre un­schuldige Tochter auf hinterlistigste Weise verführen zu wollen. Um dem Hagel von Vorwür­fen und Beschimpfungen zu entgehen schwört er Seklita, Galja zu lieben und sie heiraten zu wollen. So beginnen in beiden Familien die Hochzeitsvorbereitungen. Bei einem zufälligen Besuch im Hause Lymaricha gerät Golochwosty mitten in die Na­menstagsfeier von Seklita. Bei dieser Feier geht es feuchtfröhlich zu und wie es in einem kleinen Dorf eben ist, wird Klatsch und Tratsch ausgetauscht. So erfährt Golochwosty von einer Tatsache, die seine Heiratspläne gehörig durcheinander bringt. Für ihn stellt sich heraus, dass Jawdokija, die Mutter von Pronja, und Seklita, Galjas Mutter, Schwestern sind. Als die beiden Familien von Golochwostys Heiratsabsichten erfahren, nimmt die Tragödie ihren Lauf und er verfängt sich in seiner eigenen, ursprünglich für die zwei „Hasen“ ausge­legten Falle…  

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