Plakat zum Stück Bal'zaminov's Hochzeit

Женитьба Бальзаминова - Bal’zaminovs Hochzeit

Aleksandr Nikolaevič Ostrovskij

In russischer Sprache

17. Juni 2004/ Kleines Theater Salzburg

Termine

 5. Juni 2004 19 Uhr VHS Bad Reichenhall (Altes Feuerhaus)

11. Juni 2004 20 Uhr Interkulttheater Wien

17. Juni 2004 20 Uhr Kleines Theater Salzburg

Besetzung

Михайло Дмитрич Бальзаминов, Миша/Michajlo Dmitric Bal’zaminov (Miša) – Peter Staudinger, Павла Петровна Бальзаминова/Pavla Petrovna Bal’zaminov (Mišas Mutter) – Silvia Friedl, Матрёна/Matrona (Köchin) – Michaela Kastinger, Акулина Гавриловна Красавина, Cваха/Akulina Gavrilovna Krasavina (Heiratsvermittlerin) – Barbara Pichler, Капочка/Kapočka – Verena Leingruber, Клеопатра Ивановна Ничкина/Kleopatra Ivanovna Ničkina (Kapočkas Mutter) – Susanne Wullner, Устенька/Usten’ka (Kapočkas Freundin) – Sabine Höller, Нил Борисыч Неуеденов, Купец/Nil Borisyč Neuedenov, Kupec (Kaufmann) – Lukasz Mleczko, Юша, сын его/Juša (Neuedenovs Sohn) – Rene Schwarz, Лукьян Лукьяныч Чебаков, офицер/Luk’jan Luk’janyč Čepakov (Offizier) – Boris Levtchev, Домна Евстигнеевна Белотелова/Domna Evstigneevna Belotelova (Wittwe) – Ian Innerhofer, Афиса/Anfisa – Inna Kalnova, Раиса/Raisa – Ines Mödlhammer, Химка/Chimka (Dienstmädchen) – Sandra Brandmayr

Regisseurin: Marina Tscherno-Rubaschkin

 

1. Akt

1. Bild

Im Hause der Bal’zaminovs. Miša macht sich zurecht, um sich auf die Suche nach einer reichen Braut zu begeben. Die ist nach Ansicht seiner Mutter jedoch zwecklos, da er weder durch Schönheit noch durch Verstand hervorsticht. Daraufhin taucht die Heiratsvermittlerin Akulina Gavrilovna auf und arrangiert ein abendliches Treffen mit Kapočka Ničkina, die sich aufgrunf von Mišas allabendlichen Spaziergängen an ihrem Fenster vorbei in ihn verliebt hat.

2. Bild

Im Hause der Kleoptra Ivanovna Ničkina, einer reichen faulen Witwe. Die Tochter Kapočka ist schon nervös vor dem Treffen und berät sich mit ihrer Freundin Usten’ka. Doch was die beiden noch unruhiger macht, ist der unerwartete Besuch des Onkels. ein Kaufmann, der befähigt wäre, Miša durch seine ungehobelte und grobe Art zu verschrecken.
Das Treffen von Kapočka und Miša verläuft glänzend, es kommt zu einer Liebeserklärung. Als der Onkel davon erfährt und Miša kennenlernt, stellt sich heraus, dass er ein kluger Mann ist, denn er versteht sofort, wozu Miša Kapočka braucht. Auf geschickte Weise führt der Onkel den beiden Mädchen vor, dass Miša ein fauler, dummer Nichtsnutz ist und einfach eine reiche Braut gewinnen möchte. Die Meinung des Onkels findet Anerkennung und er schlägt daraufhin vor, sie solle besser einen gescheiten, hübschen Kaufmann heiraten. zu aller Freude stimmt Kapočka zu.

2. Akt

1. Bild

Zurück im Hause Bal’zaminovs. Die Heiratsvermittlerin taucht erneut auf, um einen nächsten Vermittlungsversuch mit einer reichen Wittwe namens Belotelova dazulegen. Miša findet jedoch kein Interesse daran, denn er ist schon wieder selber auf Brautschau und zusammen mit dem Offizier Čepakov haben sie die Töchter des reichen Kaufmanns Peženov im Auge.
Čepakov erscheint und befiehlt Miša, sich getarnt als Schuster sofort zu den Peženovs aufzumachen, um Čepakovs Auserwählter, Anfisa, einen Brief zu überbringen.

2. Bild

In der Zwischenzeit berichtet die Heiratsvermittlerin der für Miša gedachten Belotelova über das Desinteresse seinerseits und versucht auf andere Weise, deren Langeweile zu überbrücken.

3. Bild

Die beiden Schwestern Peženov werden von ihren Brüdern im Haus festgehalten, da sie nach dem Tod der Eltern der Familie durch ihre freizügige Art mit Männern nur Schande bereitet haben. Sie kommen fast um vor Langeweile, und Anfisa berichtet über ihren Fluchtplan, den sie mit Čepakov ausgeheckt habe. Sie müsse nur auf ein Zeichen warten. Daraufhin stürzt das Dienstmädchen Chimka herein und teilt die Ankunft eines Schusters mit. Bal'zaminov tritt ein, übergibt den Brief, aus dem die Mädchen erfahren, dass sie noch heute flüchten sollen. Während Anfisa einen Antwortbrief schreibt, kommt es zu einer plötzlichen Liebeserklärung Bal'zaminovs an Raisa, der jüngeren Schwester. Sie werden unterbrochen durch die Nachricht über das Erwachen der Brüder. Miša flüchtet durch den Garten über den Zaun, um auf die Straße zu gelangen, jedoch gerät er unabsichtlich in den benachtbarten Garten der Belotelova.

4. Bild

Das unerwartete Auftauchen von Miša lässt Belotelova und die Heiratsvermittlerin zusammenschrecken, Belotelova versteckt sich und Gavrila Akulina ergreift die Gelegenheit, Miša ins Gespräch zu verwickeln. Sie stellt ihn vor die Entscheidung, Belotelova die Liebe zu gestehen oder ins Gefängnis zu gehen, weil er den Ruf der ehrenwerten Witwe beschmutze. Es kommt zu einem Liebesgeständnis beiderseits und die Heiratsvermittlerin ist zufrieden.

5. Bild

Zu Hause angekommen, berichtet Miša seiner Mutter von den erfreulichen Geschehnissen und dass er nun sogar zwei Mädchen habe, die er heiraten werde. Bal’zaminova und Matrona sind schockiert. Čepakov erscheint und teilt mit, dass es Zeit sei, sich zu den Peženovs aufzumachen, um mit ihnen zu fliehen. Miša will allerdings nirgendwohin und Čepakov meint, dass er so seine Braut verlieren werde. "Was sein wird, wird sein", sagt er und geht.

6. Bild

Die Mutter, die ständig Träume über die Zukunft ihres Sohnes hat und sie immer wieder ergebnislos zu deuten versucht, ist völlig aufgelöst. Sie bittet Matrona, eine Wahrsagerin zu bringen. In diesem Moment taucht jedoch Miša auf und erzählt, Čepakov habe ihn betrogen, denn er ist mit Anfisa alleine geflüchtet. Gebrochenen Herzens fürchtet er nun auch, dass Belotelova ihn zurückweisen werde. Aber alles kommt anders: Die Heiratsvermittlerin überbringt ihm die wunderbare Nachricht über Belotelovas Einwilligung in die Hochzeit und übergibt als Zeichen ihrer Liebe eine goldene Uhr. Alle freuen sich und tanzen. Die Dummen haben Glück, darüber sind sie sich einig. Verstand braucht Miša nun keinen mehr, mit so viel Geld kann man auch ohne Verstand gut leben. Und die Heiratsvermittlerin erinnert alle daran, dass nur dank ihr sich alles zum Besten gewandt hat. Dass Heiratsvermittlerin ein so bedeutendes Wort sei. Dass der Staat nur mit Heiratsvermittlerinnen bestehen könne. Dass ohne Heiratsvermittlerinnen das Menschengeschlecht aussterben würde...Ende.

Sprachliche Betreuung:

Stephanie Fediakov-Flögel
Ljubov’ Dmitrievna Bugaeva

Organisation:

Stephanie Fediakov-Flögel
Ulrich Theißen
Sarah Fussek

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