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Ort: gendup | Kaigasse 17, 1. Stock, 5020 Salzburg

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesDer 2018 im Springer-Verlag erschienene Sammelband "Sexualität, Macht und Gewalt" soll "Anstöße für die sexualpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen" liefern. Die Herausgeberinnen Silvia Arzt, Cornelia Brunnauer und Bianca Schartner stellen in Beiträgen "Sexualität als Lebensmacht und ureigenste Intimität" und den "freizügigen Umgang mit Körpern in der Öffentlichkeit bis hin zur Pornografisierung der Lebenswelt" gegenüber.

Sexismus in der Werbung wird seit den späten 70er Jahren in Wissenschaft und Gesellschaft kritisch diskutiert. Durch die Notwendigkeit einer Aufmerksamkeitssteigerung im Spätkapitalismus treten neue hyperritualisierte Formen von Sex Sells in den öffentlichen Raum: Porn und Lolita Chick werden zunehmend zu einer polarisierenden Debatte im Medienmainstream, während sexuellen Dienstleistungen weiterhin für Anbieter_innen stigmatisierend bleiben.

Der Vortrag spannt einen Bogen zwischen medien- und kulturwissenschaftlichen sowie ökonomischen Strukturüberlegungen und soll zu einer kritischen Diskussion anregen.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesMag.a Dr.in Ulli Weish ist Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Wien, Mitbegründerin und externe Expertin der Wiener Watchgroup gegen Sexismus in der Werbung (www.werbewachtgroup-wien.at) und leitet derzeit als Geschäftsführerin Radio Orange 94.0, das größte deutschsprachige Freie Radio in Europa. 

 www.o94.at

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Ort: HS 101| Universitätsplatz 1, 5020 Salzburg

Die Kritik an der Kategorie Gender reicht von Teilen der katholischen und evangelischen Kirchen bis zu den Evangelikalen. In der Politik findet sich Antigenderismus weltweit in annähernd allen populistischen Parteien wider. Trotz des Anti-Gender-Diskurses der Konservativen erklären manche Linksliberale die Gender Studies verantwortlich für den Aufstieg des Populismus. Selbst einige feministische Kreise äußern, dass Dekonstruktivismus Frauen als politische Subjekte in Frage stelle. Andere vermuten, die Beschäftigung der Geschlechterforschung mit Kolonialismus, Rassismus, Nationalismus und Klassismus leiste einem ‚Kulturrelativismus‘ und einer ‚Islamisierung‘ Vorschub.

Bei einer Bestandsaufnahme fällt auf, dass Religion als intersektionale, interdependente Kategorie ‚rechts‘ und ‚links‘ nicht ausreichend deontologisiert wird – wie Erträge queer-feministischer, postkolonialer und postsäkularer Religionskritik zeigen.

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Ulrike E. Auga ist im WS 2017/18 Gendup Gastprofessorin für Gender Studies der Universität Salzburg. Zuvor: SS 2017 Käthe-Leichter-Gastprofessorin, Universität Wien; 2016-17 Professur für Gender, Diversity und Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu Berlin; 2016-17 Humboldt-Princeton-Strategic-Partnership Preis in Gender and Sexuality Studies; 2015-16 Forschungspreis Templeton/NASA, CTI Princeton; 2013-14 Gastprofessur Columbia University, New York, Bonhoeffer-Stiftungspreis; 2008-16 Juniorprofessur Religionswissenschaft und Geschlechter Studien, Humboldt-Universität zu Berlin

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    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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