Erika Weinzierl-Preis und Erika Weinzierl-Stipendium

Der Erika Weinzierl-Preis für Abschlussarbeiten aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Salzburg wurde 2018 bereits zum 9. Mal vergeben. Der Erika Weinzierl Preis wird vom Frauenbüro Stadt Salzburg und vom Referat Frauen, Diversität, Chancengleichheit des Landes Salzburg gestiftet und ist mit EUR 2000,- dotiert. Vergeben wird auch ein Erika Weinzierl-Stipendium für eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) aus dem Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung. Das Erika Weinzierl-Stipendium wird von der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg gestiftet und ist mit EUR 1800,- dotiert. 

Die nächste Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2020.

Eingereicht werden können für den Preis Masterarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen, die an der Universität Salzburg approbiert wurden, für das Stipendium laufende Dissertationsprojekte. Sowohl Preis als auch Stipendium müssen sich innovativ mit der Variable Geschlecht auseinandersetzen und können an alle Bereiche menschlichen Handelns und Wirkens wie beispielsweise Kultur, Gesellschaft, Technik, Wissenschaft und Politik anknüpfen. Dabei können Mechanismen und Strategien thematisiert werden, wie diese Bereiche anhand von Geschlecht strukturiert werden. Andere Variablen der Ungleichheit wie Alter, Religion, ethnische Zugehörigkeit und sexuelle Ausrichtung können ebenfalls mitbehandelt werden. Im Sinne des Nebeneinander-Bestehens unterschiedlicher theoretischer Konzepte können aber auch Arbeiten, die sich der Frauenforschung verpflichtet fühlen, eingereicht werden. Der Preis und das Stipendium sollen auch dazu dienen, Wissen aus diesen Bereichen in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Ausgewählt werden die PreisträgerInnen und StipendiatInnen von einer Jury, die sich aus Gender ExpertInnen der Universität Salzburg und je einer Vertretung der Stiftungsstellen zusammensetzt.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesAls Namensträgerin für den Preis konnte die Grande Dame der österreichischen Zeitgeschichtsforschung, em. Univ.-Prof.in Erika Weinzierl, gewonnen werden. Sie hat über Jahre in Forschung und Lehre an der Paris Lodron Universität Salzburg gewirkt –damals als eine der ersten Professorinnen Österreichs. Auch ihr 1975 erschienenes Buch „Emanzipation? Österreichische Frauen im 20. Jahrhundert“ nimmt im Kontext von Frauenforschung und Geschlechterdemokratie eine Pionierrolle ein: es war hierzulande die erste umfassende und öffentlichkeitswirksame Bestandsaufnahme mit Blick auf die gesellschaftliche Realität von Frauen.

Vortragsdokumentation

Engagierte Zeitgeschichte - In memoriam Erika Weinzierl

Im Oktober 2015 wurde im Rahmen einer Gedenkveranstaltung an Erika Weinzierl, die Doyenne der österreichischen Zeitgeschichtsforschung, erinnert. Sie war 2014 im Alter von 90 Jahren verstorben. Der erste Todestag von Erika Weinzierl gab nun den Anlass für einen Rückblick auf ihr Wirken und ihr Werk. Es sprachen Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker aus vier Generationen. Organisiert wurde der Abend vom Fachbereich Geschichte, gendup - Zentrum für Gender Studies und Frauenförderung, Katholischer Akademiker/innenverband, Stefan Zweig Centre Salzburg und Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg.

Hier finden Sie die Aufzeichnungen der einzelnenBeiträge.

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    Johann Scheutz und Stephan Elspass, beide Germanisten, sprechen am MO 25.11. in der Panoramabar in Lehen darüber, wie sich die gesprochene und geschriebene Sprache in Österreich verändern.
    Das Paper "The disabling effect of enabling social policies on organizational career management" von Astrid Reichel (Professorin für Human Resource Management an der PLUS) et al. wurde beim Academy of Management Meeting 2019, der mit über 10.000 TeilnehmerInnen weltweit größten und wichtigsten Management Konferenz, mit dem Emerald Best International Symposium Award ausgezeichnet.
    Univ.Doz. Dr. Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut erhielt die Medaille am 31. Oktober im Rahmen der Schlussveranstaltung der von ihr kuratierten Ausstellung "Fernab der Heimat - in der Heimat Schicksale armenischer Kriegsgefangener im Ersten Weltkrieg" am Genozid-Museum-Institut in Jerevan/Armenien.
    Die Salzburger Historikerin Christina Antenhofer wurde kürzlich zum Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Historische Klasse) ernannt.
    Vom 5. bis 22. November 2019 lädt Südwind in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg ExpertInnen zum Thema globale Ungleichheiten ein und bietet ein vielfältiges Programm: 13 Veranstaltungen der Reihe "REDUCE INEQUALITIES global denken - nachhaltig handeln" setzen sich aus verschiedenen Perspektiven mit globalen Fragen und deren Wechselwirkung mit der lokalen und individuellen Ebene auseinander.
    Margit Reiter, seit WS 2019 neue Professorin für Europäische Zeitgeschichte am Fachbereich Geschichte präsentiert am 20. November ihr neues Buch "Die Ehemaligen" im HS 381, GesWi, Rudolfskai 42.
    Die VERNISSAGE zur Ausstellung findet am MI 20.11.19, 18.30 Uhr, im enter: Raum für Kunst im KunstQuartier, Bergstr. 12a, sttt. AUSSTELLUNGSDAUER: 21. November 2019 - 31. Jänner 2020.
    Vortragende: Frau Prof.in Qiong Zhang - Zeit: Mittwoch, 20. November 2019, 18.00 Uhr - Ort: Bibliotheksaula, Universitätsbibliothek, Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg.
    Die jährlich stattfindende interdisziplinäre Fachtagung des Wissensnetzwerks Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt findet dieses Jahr am Donnerstag, 21.11.2019, zum Thema "Die Arbeit ist immer und überall - Mobiles Arbeiten und seine Folgen" auf der Edmundsburg statt.
    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
    Der FB KoWi lädt Sie sehr herzlich zum Gastvortrag zum Thema How News Use is Changing Across the World - Vortrag von Dr. Richard Fletcher – Reuters Institute, University of Oxford .
    Im Rahmen der Vortragsreihe Geschichte im Gespräch sowie der Vorlesung "Grundlagen der Mittelalterlichen Geschichte (Christina Antenhofer)" hält Thorsten Hiltmann (Münster) am 26. November 2019 um 09 Uhr im HS 380 einen Vortrag zum Thema Mittelalterliche Heraldik zwischen Kulturgeschichte und neuen digitalen Methoden
    Der Fachbereich Slawistik möchte Sie zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO sehr herzlich zum vierten Teil unserer erfolgreichen Kinoreihe der ost- und mittelosteuropäischen Filme einladen. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    28. bis 30. November 2019 - Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg, Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft, Tanzstudio, Raum 2.105, 2. OG
    Am 29. November 2019 findet die Tagung "Verantwortlichkeit digitalisierter Unternehmen" an der Universität Salzburg statt. Der Fokus liegt dabei auf den ethischen und rechtlichen Auswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz.
    Der Fachbereich Linguistik lädt alle Interessierten ein zur Teilnahme an der 45. Österreichische Linguistiktagung. Die Veranstaltung findet am 6. und 7.12.19 im Unipark Nonntal statt. Die Frist zur Registrierung zu den regulären Teilnahmegebühren in Höhe von 40 bzw. 15 Euro (für Studierende und taube TeilnehmerInnen) wurde bis zum 07.11.2019 verlängert.
  • Veranstaltungen
  • 18.11.19 WiWi-Get2gether
    20.11.19 Die Collage als Schnittstelle disparater Ebenen Teil II
    21.11.19 Massen sterben – landschaftliche, architektonische und materielle Erinnerungen an zwei Weltkriege. Wege des Erinnerns in europäischer Perspektive
    21.11.19 Interdisziplinäre Tagung "Die Arbeit ist immer und überall ... - mobiles Arbeiten und seine Folgen"
    21.11.19 Salzburger Museen und Sammlungen Geschichte vor Ort. Vom Museum des Bürgertums zum Museum in und für die Gesellschaft
    21.11.19 How News Use is Changing Across the World
    22.11.19 Exkursion: Massen sterben – landschaftliche, architektonische und materielle Erinnerungen an zwei Weltkriege. Wege des Erinnerns in europäischer Perspektive
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