Scientist in residence

Jedes zweite Jahr haben wir die Möglichkeit auf Einladung der Abteilung Kultur, Bildung und Wissen der Stadt Salzburg eine Genderexpertin als „scientist in residence“ für fünf bis sechs Wochen nach Salzburg einzuladen. Im kommenden Jahr 2019 wird zwischen 18.Februar und 31. März von der Kulturabteilung ein kleines, voll ausgestattetes Apartment in Nähe der Altstadt zur Verfügung gestellt, sowie auch ein Taschengeld, um Lebens- oder Reisekosten abzudecken. Die Wissenschafterin soll so die Möglichkeit erhalten an ihrer Forschung im Bereich der Geschlechterforschung zu arbeiten und sich mit Forscher_inn_en vor Ort zu vernetzen. Während des Aufenthaltes wird die Wissenschafterin in einem Vortrag an der Universität ihre Forschungsarbeit präsentieren. Wir laden interessierte Genderexpertinnen ein Ihre Bewerbung sobald als möglich an gendup(at)sbg.ac.at zu senden!

 

Every second year we have the possibility to invite a scientist on behalf of the Cultural Department of the City of Salzburg to a “gender-studies research fellowship” for about five to six weeks to Salzburg. Coming year 2019 from 18th February to 31st of March the Cultural Department will provide a small apartment, fully equipped, near the old town of Salzburg and some pocket-money to cover food costs or journey, so the scientist can realize her research activities. During the stay the scientist will present her research in a lecture.We invite interested scientists to apply as soon as possible to gendup(at)sbg.ac.at!

Bild von Yener Bayramoglu

Sommersemester 2019: Dr. Yener Bayramoğlu

Yener Bayramoğlu studierte Medienwissenschaft an der Marmara Universitesi in Istanbul und promovierte an der Freien Universität Berlin in Publizistik- und Kommunikationswissenschaften. Nach seiner Promotion erhielt er eine PostDoc-Förderung für sein Forschungsprojekt über queere Migration und digitale Medien von der Freien Universität Berlin. Arbeiten von Bayramoğlu wurden in mehreren Sammelbänden und Zeitschriften veröffentlicht, darunter Sexuality & Culture. Seine erste Monographie, Queere (Un-)Sichtbarkeiten, wurde 2018 in Deutschland veröffentlicht. Seine Forschungsinteressen umfassen Zeitlichkeiten, Lebensverlaufstheorie, Geschichte der Sexualität, Populärkultur, Intersektionalität, queere Migration, border studies und digitale Medien. Bayramoğlu ist derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin beschäftigt.

Dokumentation

 

Sommersemester 2017: Tülây ATAY-AVŞAR, Ph.D., Ph.D.

Tülây Atay-Avşar studierte Kommunikationswissenschaft, Kulturanthropologie und Gender Studies in Istanbul. Neben ihrer wissenschaftlichen Karriere war sie auch einige Jahre in der Wirtschaft tätig. Sie lebt, lehrt und forscht seit 2004 an der Mustafa Kemal Universität in Antakya, in der Nähe der syrischen Grenze. Im März/April 2017 verbrachte Tülây Atay-Avşar im Rahmen des Scientist in Residence-Programms sechs Wochen in Salzburg, um ihre Forschung voranzutreiben. Eines ihrer Forschungsprojekte widmete sich der Frage nach der medialen Wahrnehmung von Mädchen und Frauen, die seit 2011 aus Syrien in die Türkei flüchten und dort als Zweitfrauen leben. Im Zentrum der medialen Berichterstattung stehen politische und humanitäre Dimensionen, besonders aufgrund der massiven Vertreibung von syrischen Staatsbürgern und -bürgerinnen.

 

Sommersemester 2015: Dr.in Almut Sülzle 

Almuth Sülzle hat Empirische Kulturwissenschaft und Erziehungswissenschaften, Fachrichtung Erwachsenenpädagogik an der Universität Tübingen studiert und 2010 zum Thema „Fußball, Frauen, Männlichkeiten: Eine ethnographische Studie im Fanblock“ promoviert. Sie war Promovendin im Graduiertenkolleg „Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit, Politik und Kultur“ an der Universität Marburg, zuvor wissenschaftliche Angestellte im Netzwerk Frauen. Innovation. Technik Baden-Württemberg an der Fachhochschule Furtwangen.

 

Wintersemester 2013: Assoc.-Prof.in Dr.in Sylvia Mieszkowski

Sylvia Mieszkowsky studierte Komparatistik und Anglistik an der LMU München, promovierte im Graduiertenkolleg „Geschlechterdifferenz & Literatur“ in München und habilitierte 2011 an der Johann Goethe Universität in Frankfurt. Sie war  Dozentin am Amsterdam University College und Gastprofessorin an der Humboldt Universität in Berlin. Derzeit lebt sie in Paris und ist Associate Professorin an der American University in Paris.

In Salzburg führte Frau Mieszkowski ihr Forschungsprojekt über über den künstlerischen Versuch der Verarbeitung des Sklavereitraumas 200 Jahre nach Abschaffung des transatlantischen Menschenhandels in Großbritannien weiter.


Wintersemester 2012: Sheenagh Pietrobruno

Frau Pietrobruno ist Kommunikations-, Medien- und Literaturwissenschafterin. In ihrer Forschungsarbeit widmete sie sich auch dem Thema „Salsa“ und forschte ebenfalls zu weiblichen Derwischen.

In Salzburg untersuchte sie den Zusammenhang zwischen offizieller Überlieferung und informellen Archivierungspraktiken, welche durch Videosharing Websites, insbesondere YouTube, ermöglicht werden.  

 

Wintersemester 2011: Dr.in theol. habil. Ursula Rapp

Frau Rapp studierte katholische Theologie, Germanistik und Judaistik in Wien. Sie promovierte 2001 an der Karl-Franzens-Universität Graz (mit Auszeichnung) und habilitierte 2011 an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Otto-Friedrich-Universität. Seit 2008 ist sie Oberassistentin am Lehrstuhl Exegese des Alten Testaments und Beauftragte für Gender Studies der Universität Luzern.

In Salzburg widmente sich Frau Rapp dem Zusammenhang von Frömmigkeitsvorstellungen und Geschlechterkonzepten in jüdisch-hellenistischen Texten. Gibt es eine Geschlechterdifferenz im Frömmigkeitsideal? Und gibt es Geschlechterbilder, die Frömmigkeit bezeichnen?

 

Wintersemester 2010: Dr.in Sandra Chatterjee

Frau Chatterjee ist freie Choreographin und Wissenschaftlerin und forscht im Bereich Dance/Performance, Gender Studies, Post-colonial Studies und hat ihre Dissertation an der UCLA (USA) zu „Undomesticated Bodies: South Asian Women Perform the Impossible“ verfasst. Sie ist Gründungsmitglied der Post Natyam Collective (http://www.postnatyam.net/, www.postnatyam.blogspot.com), einer multi-nationalen Gruppe freier Choreografinnen und Wissenschaftlerinnen, die sich durch interdisziplinäre Arbeit im Bereich Tanz, Performance und Video, kritisch mit südasiatischer Ästhetik auseinandersetzen.

Während ihres Aufenthalts in Salzburg widmete sich Frau Chatterjee dem künstlerischen Vermächtnis indischer Kurtisanentradiotionen.  

 


Wintersemester 2009: Prof.in Dr.in Marina Balina

Als Professorin an der Leningrad Polytechnical University, der University of Nottingham und der Illinois Wesleyan University, wo sie den Isaac Funk Lehrstuhl innehatte, durch die Veröffentlichung zahlreicher Bücher, Artikel, Konferenzbeiträge, Rezensionen, Übersetzungen und als Lektorin an verschiedenen Universitäten hatte sie sich einen großen Namen gemacht. Sie erhielt etliche Auszeichnungen, Preise und Stipendien.  

In Salzburg führte Frau Balina ihre Forschungstätigkeit zu Russischer Kinderliteratur gemeinsam mit Prof.in Dr.in Anja Tippner unter dem Aspekt des Einflusses des II. Weltkrieges, verbunden mit einer Analyse von Kindheitserinnerungen an den II. Weltkrieg, weiter.  

 

Wintersemester 2008: Dr.in Tanja Thomas

Frau Thomas studierte Bildende Kunst und Kunsterziehung sowie Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes und Medienwissenschaft/-praxis an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. 2002 promovierte Frau Thomas mit der Dissertation „Deutsch-Stunden – Zur Konstruktion nationaler Identität im Fernsehtalk“ an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

In Salzburg arbeitete sie zum Thema Mediale Geschlechterinszenierung zwischen Individualität und Konformität. Dabei nahm sie Formate des Lifestyle-TV unter die Lupe, die – scheinbar paradox – die Aufforderung zur Arbeit an der Persönlichkeit häufig mit der Aufforderung zur Normalisierung sozialer Stereotype (etwa in Bezug auf Geschlechterrollen) verbinden und auf diese Weise letztlich dazu beitragen können, soziale Ungleichheiten zu verfestigen.

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    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Soeben ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Praktische Philosophie online erschienen, die – am Puls der Zeit - auch dem einen Thema Rechnung trägt, das uns derzeit prägt wie kein anderes: die Corona-Pandemie. Ihr ist einer der beiden Schwerpunkte der Ausgabe gewidmet; in seinem beachtlichen Umfang spiegelt sich nicht nur die Wichtigkeit dieses Themas, sondern auch das große Bedürfnis, die vielfältigen Folgen dieser Pandemie philosophisch und ethisch zu reflektieren.
    Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Change- Nachrichten im Kontext von Politik, Wirtschaft und Technik“ unter der Leitung von Josef Trappel und Stefan Gadringer findet am Montag, den 25.01.2021 um 18 Uhr, die Online-Veranstaltung "Infizierte Demokratie" statt.
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
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