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Mag. Karl ROTHAUER Redakteur von www.UniTV.org - Dem Salzburger Unifernsehen, Webmaster FB Geschichte und FB Politikwissenschaft und Soziologie
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Trailer zur Dokumentation "kwibuka - gedenke"

 

 

Eine Dokumentation von Josefine Golla und Karl Rothauer

Österreich 2017
Dauer: ca. 35 Minuten Deutsche/Englische UTs  

„kwibuka - gedenke“ [kinyarwanda] ist eine Dokumentation der Gefühle angesichts eines Landes das durch einen Genozid gequält wurde. Sie ist bei einer Reise entstanden, bei der der Umgang mit der fremden Vergangenheit, reflektiert über die eigene Geschichte in die eigene Gegenwart der Erinnerung und deren Interferenzen führt. Vordergründig stehen zwar Teilnehmende einer Exkursion der Universitäten Linz und Salzburg in Ruanda im Juni 2014 im Mittelpunkt. Gleichwohl kann der Film nur eine Reflexion der Empfindungen der Filmemacher sein. Er kann wenn überhaupt nur Geringes zur Erklärung des Genozids leisten, aber er soll auf der Ebene der Gefühle um Empathie für die Leiden der Opfer werben und Interesse an deren Geschichte wecken. Die Interferenzen die der Film beim Betrachter auslöst, sind insoweit gewollt, als sie extrem komplexe und eher auf der Gefühlsebene erfahrbare Geschichte näher bringt.

Der Film selbst ist in drei große Sinnabschnitte gegliedert: der erste Teil widmet sich der Erinnerungskultur Ruandas und zeigt mehrere Gedenkstätten. Betroffenen des Genozids kommen zu Wort, die an den Orten arbeiten, die das Grauen bewahren um gegen einen weiteren Genozid vorzubeugen. Der zweite Teil widmet sich den Menschen, deren Lebenssituation durch den Genozid insoweit geprägt wird, als dass sie dadurch zu Flüchtlingen wurden, was sie auch über zwanzig Jahre danach immer noch sind. Im letzten Kapitel werden die Zuschauer in die Sicht des staunenden, zweifelnden Beobachters versetzt. Der Besuch einer Healing and Reconciliation Group, zu dem sich neun Opfer und neun Täter bereiterklärt hatten, war ein wirklich unbeschreiblicher Moment, der mithilfe dieses Films selbst den Teilnehmern noch weitere Perspektiven öffnen und allen anderen Zuschauern Einblicke in Krisenbewältigung geben wird.

  • News
    Die Aufzeichnung des PLUS Talks „Studium und Lehre WS 2020/21“ vom 25.11.2020 ist nun verfügbar.
    Studienergebnisse zur Mediennutzung von Kindern und Familien während Lockdown. Homeschooling verbesserungsfähig, aber auf gutem Weg. Sekundarstufe besser profiliert. Familien haben gelernt, mit Lockdown und Homeschooling umzugehen.
    Matthias Henke, Musikwissenschaftler, Donau Universität Krems, spricht über die aktuelle Beethoven-Biographie „Beethoven. Akkord der Welt“, erschienen 2020 im Hanser Verlag.
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    Gewinnerin des Förderpreises der Österreichischen Geographischen Gesellschaft für die beste Abschlussarbeit 2019: Dipl. Ing.(FH) Mag. rer. nat. Heidi BERNSTEINER für ihre Diplomarbeit im LA Geographie und Wirtschaftskunde/Biologie mit dem Titel: "After the ice: post glacial evolution of small overdeepened basins in the Eastern Alps – Lake Taferlklaussee, Austria."
    Aus gegebenem Anlass weisen wir auf die aktualisierten Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek Salzburg hin, die ab 17. November 2020 gelten.
    Eine Studie des Schlaflabors der naturwissenschaftlichen Fakultät zum Thema Schlaf unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Schabus widmet sich den Veränderungen des Schlafes während des Covid-19-Lockdowns in 6 unterschiedlichen Ländern (Ö, AT, UK, GR, CU, BRA). Die aus psychologischer Sicht besorgniserregende Angst, die sich in der Breite der Gesellschaft zeigt, bildet sich auch in diesen Daten ab: 78% der Befragten fühlen sich durch die Covid-19-Pandemie bedroht bzw. beunruhigt.
    Online-Vorlesung zum Thema Chemie: 2. Dezember 2020 - 18 Uhr. Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna erhalten den Nobelpreis für Chemie 2020 für die Entdeckung eines der schärfsten Werkzeuge der Gentechnologie: die genetische Schere CRISPR / Cas9. Mit dieser Technologie können Forscher die DNA von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen mit extrem hoher Präzision verändern.
    Der PLUS Report 2020 ist erschienen.
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