Stammen wir wirklich vom Affen ab? - eine Vorlesung von Prof. Mag. DDr. Tichy

Abbildung 541777.JPG

Die Vorlesung

Einer der ersten Vorträge dieses Jahr bei der Kinderuni 2007 am Gymnasium Zell am See war „Stammen wir wirklich vom Affen ab?“ von Prof. Mag. DDr. Gottfried Tichy von der Universität Salzburg für Kinder von elf bis 14 Jahren. Mit seinen Erklärungen, vielen Beispielen und Bildern und echten Fossilien, fesselte Prof. Tichy bald die Aufmerksamkeit der jungen Studierenden. 
Mit Folien erklärte Prof. Tichy gut verständlich die Vererbung der Gene zwischen Affen und Menschen. 
Gemeinsam fand man heraus, dass Menschen zwar nicht direkt vom Affen abstammen, aber die gleichen Vorfahren haben. So war der Urzeitaffe „Lucy“, von dem Tichy viel erzählte, genau „zwischen Affe und Mensch“. 
Auch verschiedene Affenarten wurden näher behandelt. 
Am Ende des Vortrags meinte Tichy noch einmal, dass die Affen eigentlich die „Vettern“ der Menschen sind und dass die Evolution nicht auf optimale, sondern optimierbare Ergebnisse zielt. Das heißt, dass die Menschen eine Art Weiterentwicklung des Affen sind, was Fähigkeiten und Intelligenz betrifft, die Affen unserer Zeit sich aber auch noch weiterentwickeln. 
Auch seine persönlichen Erfahrungen brachte er ein: das Allroundgenie spricht mehrere Sprachen, unter anderem Chinesisch und Latein, lebte schon einige Zeit mit Eskimos und besuchte oft andere Länder. Viele der Erlebnisse ließen sich gut mit dem Thema des Vortrags verbinden. Alles in allem war es ein sehr spannender Vortrag und es war interessant, einen so belesenen Menschen wie Prof. Mag. DDr. Tichy kennen lernen zu dürfen.

Abbildung 542101.JPG

Interview mit Prof. Mag. DDr. Gottfried Tichy

o Wie lange sind Sie schon Universitätsprofessor?
 -Lacht- schätzungsweise 25 Jahre. 

o Wie lange wollen Sie noch Universitätsprofessor sein? 
-Heuer ist mein letztes Jahr. Ich habe jetzt noch 2 Wochen Vorlesungen. 

o Die wievielte Kinderuni ist das schon für Sie? 
-Die vierte. 

o Was unterrichten Sie auf der Universität? 
-Paläontologie und Geologie. 

o Ist Ihr Lieblingstier der Affe? 
-Lacht- Nein, ich mag alle Tiere sehr gerne, aber besonders Katzen. Ganz besonders meine eigene. 

o Wo haben sie so gut Chinesisch und Japanisch gelernt? Interessieren sie sich auch für die Kultur dieser Länder? 
-Auf der Mittelschule und dann an der Universität. Natürlich interessiere ich mich auch sehr für die Kultur dieser Länder, deshalb habe ich auch so viel Interesse daran die Sprachen zu lernen. Vor kurzem habe ich auch ein Kinderbuch in diese Richtung verfasst. 


Interview mit Kinderstudent

o Wie alt bist du? 
-Ich bin 9 Jahre alt. 

o Wie hat dir der Vortrag gefallen?
 -Mir hat der Vortrag gut gefallen 

o Hast du alles verstanden? 
-Nicht alles, aber viel. 

o Was hat dir am besten gefallen an dem Vortrag? 
-Die genaue Erklärung des menschlichen Gehörs. 

o Welcher Vortrag hat dir bis jetzt am besten gefallen? 
-Dieser Affen-Vortrag hat mir bis jetzt am besten gefallen.

  • ENGLISH English
  • News
    Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg