Kann man auf Tontafeln schreiben? - ein Workshop von Dr. Nightingale

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Der Workshop

Zu Beginn des locker gehaltenen und interessanten Vortrages von Dr. Georg Nightingale erfuhren die Kinder, was Ton eigentlich ist, welche Eigenschaften er hat und für was man ihn verwenden kann. 
Dr. Nightingale versteht es, die Kinder in seinen Vortrag miteinzubeziehen, sodass es auch den kleinsten von ihnen nicht langweilig wird. Durch den direkten Kontakt und dem praktischen Arbeiten mit Ton hatten die Kinder sichtlich Spaß am Workshop und stellten zahlreiche Fragen an den Referenten. 
Die kleinen Zuhörer bekamen echten Ton in die Hände und kneteten und formten mit den von Dr. Nightingale mitgebrachten „Schreibwerkzeugen“ aus Holz munter darauf los. 
Später ließ Georg Nightingale auch fertige „Briefe“ aus Ton durchgehen, und die Kinder staunten nicht schlecht, wie klein und genau die Wörter eingeritzt waren. 
Auf diese Weise erhielten die Kinder eine spielerische Einführung in die die Schrift der alten Mykener – „Linear B“. Den eigenen Namen auf Ton in Linear B zu schreiben war für die aufgeweckten und neugierigen Kinder alles andere als schwierig und sie freuten sich, als sie erfuhren, dass sie ihre Werke natürlich auch mit nach Hause nehmen dürfen. 

Text von: Kamala Reiter, Isabella Riedlsperger (Kinderjournalistinnen)



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Interview mit Kinderstudentin

Während die Kinder ihre Namen in griechischer Schrift auf Tontafeln geschrieben haben, haben wir gleich einen der Schriftexperten interviewt. 

 Wie alt bist du?
- Sieben Jahre. 

Wie heißt du?
- Anna Viehauser.


Gefällt dir der Workshop?
- Ja, sehr gut. Das Schreiben ist lustig!

Bist du das erste Mal bei einer Kinderuni?
- Ja, aber gestern war ich auch schon da.

Jetzt wo du weißt wie das so ist – würdest du zur nächsten Kinderuni auch gehen? 
- Ja, schon! (lacht)

Vielen Dank für das Interview!


Interview mit Dr. Nightingale

Kurz nach seinem Vortrag war Dr. Nightingale so freundlich, uns ein Interview zu geben. 

Wie lange sind sie schon an der Universität Salzburg?
- Schon sehr lange. Ich habe an der Uni auch studiert, danach habe ich als Assistent unterrichtet und geforscht.

Welche Fächer haben sie studiert?
- Alte Geschichte und Archäologie.

Wie ist ihre Meinung zur Kinderuni?
- Ich finde die Idee einer Kinderuni sehr gut, die Kinder sind sehr neugierig und aufmerksam.

Sie arbeiten also gerne mit Kindern?
- Auf jeden Fall, sie sind sehr interessiert und verstehen oft in 1 ½ Stunden mehr als so mancher Student in einem halben Jahr (lacht). Workshops ähnlicher Art habe ich schon an einigen Schulen ausprobiert, mit Lehrern und Schülern.

Wie kamen sie auf die Idee, sich auf Altertumsgeschichte zu spezialisieren?
- Ich interessierte mich schon früh für diese Wissenschaft, ich finde es spannend herauszufinden wie die Menschen damals lebten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu heute zu entdecken.

Wie oft haben sie schon an der Kinderuni teilgenommen?
Dieses ist das zweite Mal, und ich werde wohl auch in Zukunft viel dabei sein

Vielen Dank für das Interview!

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    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
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    20.11.19 Die Collage als Schnittstelle disparater Ebenen Teil II
    21.11.19 Massen sterben – landschaftliche, architektonische und materielle Erinnerungen an zwei Weltkriege. Wege des Erinnerns in europäischer Perspektive
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