Aktuelles

Peter Winkler publiziert in „Public Relations and Social Theory"

Peter WinklerIm internationalen Standardwerk zu gesellschafstheoretischen Zugängen in der PR-Forschung findet sich auch ein Beitrag von Gastprofessor Peter Winkler. Er führt in die relationale Soziologie von Harrison C. White ein und reagiert auf zunehmende Kritik an normativen Überhöhungen und analytischen Verkürzungen des viel strapazierten Beziehungsbegriffs in der PR Forschung. Ein Blick in das Werk lohnt sich für alle, die Interesse an alternativen Zugängen zur PR Forschung abseits des instrumentellen Mainstreams haben:

 

Link zum Buch: Winkler, Peter/Wehmeier, Stefan (2018): On Harrison White: Rethinking Relations in Public Relations. London: Routledge.

Kirchenzeitungen im Fokus

KirchenzeitungenMihael Djukic hat in Zusammenarbeit mit Jörg Schneider und Mark Eisenegger (beide IKMZ Zürich) im April 2018 eine neue Studie zu den neun österreichischen Kirchenzeitungen vorgelegt. In einer Langzeitanalyse für 2016 und 2017 sollte u.a. untersucht werden, welches Selbstbild der katholischen Kirche über die Kirchenzeitungen vermittelt wird und inwiefern es sich von der Berichterstattung in General Interest-Medien unterscheidet. Bei den Kirchenzeitungen handelt es sich um ein strategisches Medium der positiven Selbstdarstellung. Spannend war deshalb u.a. der Befund, dass es sich nicht um ein reines Verlautbarungsorgan handelt. In 15% der Berichterstattung wird der Kirche keine Möglichkeit eingeräumt, Stellung zu beziehen. Dann werden auch Konfliktlinien sichtbar gemacht. Außerdem zeigt sich, dass Kirchenzeitungen die kirchliche Akteurs- und Raumebene in ihrer Breite besser abdecken als Tageszeitungen. 

Erste Studienergebnisse zur Reputation der katholischen Kirche in Österreich

Reputationsstudie_KircheIm Auftrag der Universität Salzburg und der Erzdiözese Salzburg haben Univ.-Prof. Dr. Mark Eisenegger, Jörg Schneider, MA und Mihael Djukic, MA die Reputation der katholischen Kirche untersucht. Insgesamt wurden 7.000 Medienbeiträge in Print, TV und Radio codiert, eine repr. Bevölkerungsumfrage, teilnehm. Beobachtungen und 23 Leitfadeninterviews mit Journalisten und Kirchenvertretern durchgeführt. Folgende Forschungsfragen waren u.a. von Interesse:

  • Wie ist die Reputation der katholischen Kirche in Österreich?
  • Wie wird in den österreichischen Medien über die katholische Kirche berichtet?
  • Welchen Einfluss hat die Medienberichterstattung auf die Reputation in der Bevölkerung?
  • Welche Unterschiede bestehen in der Reputation bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen
  • Welches Selbstbild vermittelt die katholische Kirche und wie korrespondiert es mit dem Fremdbild in der Öffentlichkeit bzw. bei der Bevölkerung?

Presseartikel zu den Studienergebnissen:

     

 Vortrag bei der IAMCR 2017 (Kolumbien)

IAMCR 2017_Djukic

Mihael Djukic hielt zwischen 16.-20. Juli 2017 bei der größten kommunikationswissenschaftlichen Tagung der Welt (IAMCR) in Cartagena (Kolumbien) einen Vortrag zum Thema "Reputation religiöser Organisationen". Das aktuelle und weltweit einzigartige Forschungsprojekt der Abteilung Organisationskommunikation untersucht die Reputationskonstitution religiöser Organisationen im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbeschreibung. Es kombiniert eine Inhaltsanalyse zur Ermittlung des medienvermittelten Rufes von Kirchen in Österreich mit einer Umfrage, welche den Ruf der Kirchen bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen erfasst. Zusätzlich geben mehr als 20 Tiefeninterviews, teilnehmende Beobachtungen und Strukturanalysen Aufschluss über den Ruf kirchlicher Organisationen. 

Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Mark Eisenegger

Antrittsvorlesung

Klicken Sie auf den nachstehenden Link um sich das Video zur Antrittsvorlesung von Univ.-Prof. Dr. Mark Eisenegger im Unipark Nonntal vom 10. Jänner 2017 anzusehen.


Hier geht's zum Video

TV-Debatte: Public Service - SRG im Gegenwind?

SRFUniv.-Prof. Dr. Mark Eisenegger wurde vom SRF (Schweizer Radio und Fernsehen) am 10.01.2017 zu einer Diskussionsrunde im TV-Format "Medienclub" eingeladen, um mit den Podiumsteilnehmern über die Zukunft und Rolle der medialen Grundversorgung (Public Service) der SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) zu debattieren. Die zentralen Aussagen zu gesellschaftsrelevanten Fragen können Sie unter diesem Link nachlesen.SRF: 4 Fragen und 4 Antworten

Intimisierung des Öffentlichen

MediensymposiumUniv.-Prof. Dr. Mark Eisenegger und Mihael Djukic haben zwischen 15.-17. Dezember 2016 am Mediensymposium in Luzern (Schweiz) teilgenommen. In Abwesenheit des 2015 verstorbenen Initiators und Universalgelehrten Univ.-Prof. Dr. Kurt Imhof diskutierten Kommunikationswissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen unter der Leitung der Veranstalter (Mark Eisenegger, Roger Blum, Marlies Prinzing, Patrik Ettinger) spannende Beiträge zur zunehmenden Grenzauflösung zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Medialisierungseffekte, der Strukturwandel der Öffentlichkeit und soziale Medien zeichnen dafür verantwortlich, dass das Intime - der innerste Kern von Privatheit - im Wettbewerb der Selbstoffenbarung und zum Zwecke der Aufmerksamkeitsakkumulation verstärkt in die Öffentlichkeit diffundiert. Die aus dem Symposium gewonnenen Erkenntnisse zum wechselseitigen Bezug von sozialem Wandel und öffentlicher Kommunikation sollen Ende 2017 in einem Tagungsband publiziert werden. 

Tagungsteilnahmen

Univ.-Prof. Dr. Eisenegger wird zwischen 3. bis 5. November 2016 an der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe PR/Organisationskommunikation in Hannover zusammen mit Prof. Sandhu, Prof. Winkler und Prof. Wehmeier ein Panel bestreiten zum Thema: "Kanon, Kritik und Komplexität: Meta-Narrative und blinde Flecken in 25 Jahren PR-Forschung".

Link zur Tagungs-Website: DGPUK 

Mihael Djukic wird zwischen 24. bis 26. November 2016 gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Eisenegger an den KWT-Tagen der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft (ÖGK) in Salzburg ein Panel bestreiten zum Thema: "Kommunikative Netzwerk- und Diskursstrukturen in sozialen Netzwerken am Beispiel der katholischen Kirche in Österreich". 

Link zur Tagungs-Website: KWT

ORF-Dialogforum: Sollen sich Medien öffnen?

Mark EiseneggerAngesichts der zahlreichen Krisen und sozialen Spannungen sind Medien gefordert, der Fragmentierung und Kommerzialisierung der digitalen Welt wirksam entgegenzutreten. Was erwartet sich der/die StaatsbürgerIn von den Medien, um ihnen vertrauen zu können? Welche gesellschaftliche Rolle sollen öffentlich-rechtliche Medien in Zukunft übernehmen? Die Diskussion können Sie unter folgendem Link mitverfolgen: ORF-Dialogforum.

Unter der Moderation von Klaus Unterberger diskutieren: Andreas Bönte (Bayerischer Rundfunk), Ingrid Deltenre (EBU), Mark Eisenegger (Universität Salzburg), Uwe Hasebrink (Hans Bredow-Institut), Susanne Pfab (ARD), Alexander Wrabetz (ORF).

Das neue Profil der Abteilung Organisationskommunikation 

Univ.Prof. Dr. Mark EiseneggerMit dem Ruf von Univ.Prof. Dr. Mark Eisenegger zum Beginn des Wintersemesters 2015/2016 erhält die Abteilung Organisationskommunikation ein neues Profil.

Hier finden Sie das Profil-Papier zur Abteilung: Eisenegger, Mark (2015): Organisationskommunikation aus öffentlichkeitssoziologischer Perspektive - Eine theoretische und empirische Programmatik.

Jahrestagung SGKM 2016:

SGKMAm 8. April haben Mark Eisenegger, Michael Djukic und Mario Schranz (Universität Zürich) an der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft (SGKM) in Fribourg (Schweiz) ihr Paper „Organizational Communications in Social Change“ vorgestellt. Abgestützt auf die Theorie des soziologischen Neo-Institutionalismus wurde gezeigt, wie krisenhafte Schlüsselereignisse die an Organisationen gerichteten Erwartungen fundamental verändern. U.a. konnte gezeigt werden, dass global tätige Wirtschaftsunternehmen im Gefolge der Finanzkrise 2008 verbreitet mit Legitimationseinbußen konfrontiert werden (Wahrnehmung kurzfristig orientierter, risikobehafteter Geschäftsmodelle), während regional und national tätige Unternehmen einen Legitimitätszuwachs erfahren (Wahrnehmung nachhaltiger Geschäftsmodelle).

Mediated Scandals

Neue Publikation:

In diesem Beitrag werden die Begriffe Skandal und Skandalisierung aus einer anderorts formulierten Reputationstheorie (Eisenegger 2005, 2015) entwickelt. Dies erlaubt es, grundlegend drei Skandalisierungstypen zu unterschieden und den vollständigen Skandal als ein Ereignis zu beschreiben, das auf der Infragestellung der Reputation eines Akteurs in drei Dimensionen beruht.

Eisenegger, Mark (2016): Negierte Reputation – Zur Logik medienöffentlicher Skandalisierenden. In: Ludwig, Mark/Schierl, Thomas/von Sikorski, Christian (Hg.): Mediated Scandals. Gründe, Genese und Folgeeffekte von medialer Skandalberichterstattung. Halem: Köln. S. 33-57.Link zum Buch

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesSammelband "Kommunikation in Change und Risk"

Der Sammelband „Kommunikation in Change und Risk. Wirtschaftskommunikation unter Bedingungen von Wandel und Unsicherheiten“, herausgegeben von  Prof. Dr. Marcus Stumpf und Prof. Dr. Stefan Wehmeier, ist im Verlag Springer VS erschienen. Darin enthalten ist auch der Beitrag "Unsicherheit in der Kommunikation in und zwischen Organisationen" von Andreas Drum.

Link zum Buch

  • News
    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
  • Veranstaltungen
  • 24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
    25.05.18 KREATIV: Wissenschaft
    29.05.18 Was bedeutet freie Kultur-, Medienarbeit und Projektarbeit?
    29.05.18 Entrepreneurship ABC: Innovationen in Ökosystemen
    29.05.18 Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive
    29.05.18 Kanonische Texte
    29.05.18 Democracy in the EU: How much has changed?”
    30.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Roland Reischl (Analytische Chemie)
    30.05.18 Kommunikationsprozesse zwischen Kunstschaffen und Öffentlichkeiten
    30.05.18 Give That Old Time Religion: Das Kunstverständnis des US-amerikanischen Fundamentalismus
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