Profil des Fachbereichs

Universität Kowi (c) Andreas Drum 2015

Das Studium des Faches Kommunikationswissenschaft hat sich in Salzburg im Laufe seiner über vierzigjährigen Geschichte stark gewandelt. Die anfangs stärker publizistikwissenschaftliche Orientierung wurde nach und nach zu einem breiten sozialwissenschaftlichen Spektrum in Lehre und Forschung entwickelt.

Im Zentrum der Ausbildung steht der wissenschaftlich-theoretische Fokus beispielsweise auf Fragen der Medienentwicklung, der Zuschauerforschung, der Öffentlichkeitsarbeit oder der Journalistik. Dabei ist es gelungen, den Blick stets auch auf die Berufswelt und die Arbeitsmarkt-Situation zu richten. Darin mag unter anderem die hohe Attraktivität des Studiums begründet liegen: Konstant rund 1.500 inskribierte Studierende bestätigen das seit vielen Jahren.

Mit der Einführung des BA- & MA-Studium seit Dezember 2010 konnte der Prozess der inhaltlichen Fokussierung im Lehr- und Forschungsbetrieb erfolgreich fortgesetzt werden: Das Lehrangebot konzentriert sich neben dem Kernbereich (Theorien, Methoden, empirische Kommunikationsforschung, Mediensysteme, Kommunikationsprozesse) auf folgende inhaltliche Schwerpunkte, die zugleich auf die wichtigsten Berufsfelderverweisen:

- Journalistik
- Public Relations, Organisations- und Unternehmenskommunikation
- Audiovisuelle und Online-Kommunikation
- Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT; Internet-Kommunikation)
- Medienökonomie (Medienmanagement)
- Internationale und Interkulturelle Kommunikation (inkl. Tourismus- und Freizeitwirtschaft)
- Interpersonelle Kommunikation

Neben der Lehre leisten die sieben Abteilungen wichtige Forschungsarbeit, die sich in zahlreichen Projekten ablesen lässt - vielfach in Kooperation mit anderen Disziplinen, mit Unternehmen und Organisationen sowie mit der Medien- und Kommunikations-Praxis.

  • News
    Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
    Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
    Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
    Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
    Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
    Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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