Die Strategie für Lifelong Learning (LLL) an der Paris Lodron Universität Salzburg

Das aktuelle und wichtige Thema LLL wird derzeit durch zahlreiche nationale und internationale Initiativen gefördert. Die Universität Salzburg stellt eine breite Palette an Angeboten zur Verfügung, welche unter LLL-Angebote gesammelt dargestellt werden.

Die Universität Salzburg bekennt sich zur European Universities´ Charter on LLL  
und verpflichtet sich…

1) einen breiteren Hochschulzugang und LLL in ihre Hochschulstrategie aufzunehmen
Für die Universität Salzburg nimmt LLL einen hohen Stellenwert ein. Sie versteht darunter alle Lehr- Lern- und Informationsangebote, die ergänzend zu den Regelstudien angeboten werden. LLL ist deshalb stark in Entwicklungsplan und Leistungsvereinbarungen verankert und ist somit richtungsweisend für künftige Entscheidungen.

2) Bildung und Lehre einer heterogenen Studierendenschaft anzubieten
Die Universität Salzburg als Bildungseinrichtung in der Salzburger Region will Verantwortung gegenüber der Bevölkerung tragen und bietet die Möglichkeiten der Wissenserweiterung für breite Zielgruppen.

Zielgruppe Studierende
Für die aktuell über 17.000 Studierenden der Universität Salzburg werden derzeit drei Diplomstudien (inklusive Lehramtsstudium mit 17 Unterrichtsfächern), 29 Bachelorstudien, 38 Masterstudien und 7 Doktoratsstudien angeboten. *
Berufsbegleitend kommen aktuell 35 Universitätslehrgänge speziell für Postgraduate-Studierende dazu, derzeit nehmen über 1.800 Studierende diese Angebote in Anspruch. *
Den Studierenden der Universität Salzburg steht abseits der regulären Studienangebote ein breites Spektrum an Weiterqualifizierungen und Spezialisierungen zur Verfügung. Zum Beispiel können elf Studienergänzungen und Studienschwerpunkte, zahlreiche Aus- und Weiterbildungsangebote vom Career Center oder das von der Europäischen Kommission geförderte LLL-Programm ERASMUS für Hochschulbildung von Studierenden in Anspruch genommen werden.

Zielgruppe Kinder und SchülerInnen
Neben der Kernzielgruppe der Studierenden beginnt der Bildungsauftrag für die Universität Salzburg bereits im Kindesalter. Im Rahmen der Kinderuni und Schüleruni, diversen Schulprojekten und Förderpreisen kommen bereits ganz junge Menschen mit der Universität in Berührung.

Zielgruppe MitarbeiterInnen
Den derzeit rund 2.600 MitarbeiterInnen * in Forschung, Lehre und Verwaltung an der Universität werden im Rahmen der Personalentwicklung pro Semester rund 30 Fortbildungskurse, ein spezieller Lehrgang zu Hochschuldidaktik sowie Sprachkurse angeboten. 
Zusätzlich wird der betrieblichen Gesundheitsförderung großes Augenmerk geschenkt. Es werden gesundheitsfördernde Kurse und Veranstaltungen des Universitäts-Sportinstituts (USI), Mitgliedschaften im neu errichteten USI Fitness Zentrum sowie weitere Initiativen in Zusammenarbeit mit den Betriebsräten bereit gestellt.

Zielgruppe LehrerInnen
Die Aus- und Weiterbildung von LehrerInnen ist eines der zentralen Themen im aktuellen Entwicklungsplan. Die neu eingerichtete School of Education wird dazu innovative Konzepte entwickeln und umsetzen.

Zielgruppe Öffentlichkeit
Im Rahmen von öffentlichen Vortragsreihen und Veranstaltungen sowie Kooperationen mit anderen Bildungseinrichtungen bietet die Universität Salzburg eine Plattform zur Information und Diskussion für die breite Bevölkerung der Salzburger Region und darüber hinaus. Die neu einzurichtende PLUS-SeniorInnenuniversität wird der Zielgruppe 55+ attraktive Bildungsangebote anbieten.

3) Studienrichtungen an einen breiteren Hochschulzugang anzupassen
Die positive Absolvierung der Studienberechtigungsprüfung ermöglicht Personen ohne Hochschulreife den Zugang zur Universität.
Die umfangreichen Postgraduate-Angebote sind in Ausnahmefällen auch für Personen ohne absolviertes Hochschulstudium zugänglich, die Zugangskriterien sind in den jeweiligen Curricula geregelt.
In einzelnen ordentlichen Studienrichtungen und in allen Postgraduate-Lehrgängen wird großer Wert auf die zeitliche Vereinbarkeit von Studium und Beruf gelegt, indem Block- und/oder Abendlehrveranstaltungen angeboten werden.

4) Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen
Beratung wird an der Universität Salzburg an zahlreichen Stellen angeboten.
Die Unterstützung der Studierenden bei der Auswahl der passenden Studienrichtung, während der Studienphase und zum Zeitpunkt des Studienabschlusses sind wichtige Elemente einer umfassenden LLL-Strategie.
An der Universität Salzburg bieten zahlreiche Stellen, wie zB die Österreichische HochschülerInnenschaft, die Serviceeinrichtung Studium, die Weiterbildungskoordination und die Koordination von Studienergänzungen, das Career Center, die Psychologische Studienberatung, die Studienrichtungsvertretungen, die Zentrale Servicestelle für Flexibles Lernen und Neue Medien, das Universitäts-Sport Institut (USI) sowie das Büro des Rektorats – disability&diversity Beratungsangebote für individuelle Aus- und Weiterbildungsbiografien.

5) LLL in der institutionellen Qualitätskultur einzuschließen 
Die Qualitätssicherung der Universitätslehrgänge ist einer der Bereiche, auf den sich das Qualitätsmanagementsystem der Universität Salzburg konzentriert. Durch zahlreiche Maßnahmen wird versucht, die inhaltliche und organisatorische Exzellenz der Angebote sicherzustellen.

LLL im Sinne von (persönlicher und institutioneller) Weiterentwicklung ist gewissermaßen auch integraler Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems: Die an der Universität verwendeten Modelle beruhen auf den Zyklen von Zielsetzungen, deren Umsetzung, Überprüfung und darauf aufbauender Adaptierungen und neuer Zielsetzungen (kurz als PDCA-Zyklen bezeichnet), also auf dem Erkennen und Schließen von Lücken – genauso wie es jene Menschen machen, die sich durch Lifelong Learning ständig weiterentwickeln wollen. Wenn MitarbeiterInnen die zahlreichen Weiterbildungsangebote nutzen, profitieren nicht nur sie selbst davon (zB durch verbesserte Sprach-, EDV- oder Didaktikkompetenz), sondern auch die Institution Universität Salzburg.

6) den Zusammenhang von Forschung und Lehre aus einer LLL-Perspektive zu stärken
Forschungsgeleitete Lehre und forschendes Lernen, Durchführung und aktive Teilnahme an Tagungen und Kongressen, Veranstaltungen wie der „Tag der Lehre“ der Lehrgang Hochschuldidaktik sowie Intensivierung der Lehr-Lern-Forschung sollten den Zusammenhang von Forschung und Lehre aus der LLL-Perspektive stärken.

Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer sollen aktuelle Erkenntnisse bzw. Forschungsergebnisse möglichst umgehend der breiten Bevölkerung und der Wirtschaft zur Verfügung stellen. Die „Salzburger Uni-Nachrichten“ erscheinen vierteljährlich als Beilage der „Salzburger Nachrichten“, der jährlich erscheinende Teaching Report und Research Report schildern aktuelle Informationen zu Forschung und Lehre. „uni:hautnah“ und die Lange Nacht der Forschung bieten jährliche Highlights und sprechen breite Bevölkerungsschichten an.

7) durch Konsolidierung der Bologna Reformen flexible Lernwege zu ermöglichen
Die Angebote der Zentralen Servicestelle für Flexibles Lernen und Neue Medien, die Schaffung von Einrichtungen zur Bolognakoordination und zur Weiterbildungskoordination, das Anbieten von Postgraduate-Lehrgängen und die Förderung des internationalen Austauschs von Studierenden und MitarbeiterInnen sollen dazu beitragen, flexible Lernwege zu ermöglichen.

8) eine Partnerschaft auf allen Ebenen zu entwickeln, um ein relevantes Bildungsangebot zu gewährleisten
Die Universität Salzburg kann auf zahlreiche Kooperationen verweisen. Dabei geht es um Zusammenarbeit in Forschung und Lehre und/oder im Rahmen von (Forschungs)Projekten auf nationaler und internationaler Ebene. 
Neben zahlreichen Partneruniversitäten seien als nationale Kooperationspartner beispielsweise die Fachhochschule Salzburg, die Universität Mozarteum, die Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg, das Studien und Management Center Saalfelden, die Volkshochschule und die Pädagogische Hochschule genannt.

Das Career Center vermittelt Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmen und unterstützt beim Erwerb jener Kompetenzen, die neben dem wissenschaftlichen Grundwissen für einen erfolgreichen Berufseinstieg relevant sein können.
Die Universität Salzburg sieht ihre Zuständigkeit aber auch in der Zeit nach dem Studienabschluss: Der Alumni Club stellt das AbsolventInnen-Netzwerk der Universität Salzburg dar: er pflegt mit seinem Informations- und Serviceangebot die Verbindung zwischen der Universität und ihren ehemaligen Studierenden und möchte diese weiterhin ins universitäre Leben einbeziehen.

9) Vorbild einer LLL-Institution zu sein 
Die Universität Salzburg initiiert zahlreiche Maßnahmen zur Förderung von LLL. So unterschiedlich wie die Zielgruppen sind auch die Bildungsziele der Menschen selbst. Die Universität Salzburg stellt sich mit Freude dieser Herausforderung und bietet sich als Bildungspartnerin für einen lebensbegleitenden Lernprozess an!



* Stand: März 2012

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    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Kennst du den Spruch: "Praktikum im Ausland - das wird ja noch nichts. Außerdem zu kompliziert..." STIMMT GAR NICHT - es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Umfangreiche Informationen am 24.01. ab 15:00 Uhr im Unipark!
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
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