Projekte

1. Forschungsprojekt "Indogermanische Syntax"

Inhalt

Beim Projekt „Indogermanische Syntax“ handelt es sich um ein interuniversitäres Forschungsprojekt von 4 europäischen Universitäten (Köln, Madrid, Salzburg, Würzburg), das in eine Buchpublikation zum Thema im Winter-Verlag, Heidelberg, münden soll. Es haben bereits mehrere Arbeitsgespräche stattgefunden. Derzeit werden die folgenden Themenkreise in Salzburg bearbeitet: Aufschlußwert moderner Theorienbildung für die Beschreibung von Korpussprachen (VAss. Dr. Jannis Fykias); indogermanische Wortstellung (Univ.-Prof. Dr. Thomas Krisch);  Komposition und Syntax (VAss Mag. Thomas Lindner); Stilfiguren und indogermanische Syntax (o. Univ.-Prof. Dr. Oswald Panagl). Weitere Themenbereiche werden nach Abschluß der genannten Themenkreise von Salzburg übernommen werden (z.B. Valenz im Indogermanischen, indogermanische Nebensatzsyntax, indogermanische Textlinguistik).

Methode

Das Projekt bietet seinen Mitarbeitern angesichts der Forschungslage Methodenfreiheit. Zur Behandlung der Wortstellung  und dem Aufschlußwert moderner Theorien werden z.B. u.a. auch generative Theorieansätze eine Rolle spielen, bei der Behandlung der Komposita und der Stilfiguren werden u.a. strukturalistische und lexikalisch-semantische Ansätze auf die Korpussprachen angewendet.

Ziel

Buchpublikation: "Indogermanische Syntax".

 

2. FWF-Projekt "Wörterbuch zum Rigveda"

(FWF Projektnummer P17799-G03; P20310-G02 (Mag. Niederreiter); P20311-G02 (Dr. Katsikadeli)

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas Krisch

  • Projektmitarbeiter:
    Dr.  Christina Katsikadeli;
    Dr.  Stefan Niederreiter
  • Mag. Konstantinos Sampanis
  • Projektbeginn 1.10.2000

Deutsche Kurzbeschreibung

Der Rigveda ist einer der wichtigsten  religiösen Texte der indischen Kultur, vielleicht sogar ihr wichtigster. Auf jeden Fall ist er der älteste altindische Text und so von unschätzbarem Wert für eine Reihe von Wissenschaften. Das geplante Wörterbuch soll dem Indogermanisten, dem Linguisten, dem Indologen, dem Religionswissenschaftler und auch sonstigen am Altindischen und seiner Kultur interessierten Philologen und Altertumswissenschaftlern als zeitgemäßes Hilfsmittel zur Übersetzung und Interpretation des Rigveda dienen.

Das bisherige Standardwörterbuch zum Rigveda, das monumentale Werk des Indogermanisten und Mathematikers Herrmann Graßmann, ist bereits vor 125 Jahren erschienen und daher trotz seiner Qualität ziemlich veraltet. Das geplante Wörterbuch soll einerseits den neuesten Forschungsstand der Indologie und der Indogermanistik zu Bedeutungsansätzen und formaler Bestimmung der einzelnen im Rigveda vorkommenden Formen widerspiegeln und andererseits neue allgemein-sprachwissenschaftliche Erkenntnisse einbeziehen.  Das letztgenannte Ziel soll durch Angaben von semantischen Tiefenkasus und Benützung weiterer semantischer Konzepte wie Merkmalssemantik erreicht werden. Außerdem werden syntaktische Kasusrahmen sowie weitere Angaben zur Syntax geboten. Eine vollständige morphologische Analyse des Materials ist ebenfalls  Bestandteil des Wörterbuchs.

Zur besseren Nutzung von Suchmechanismen wird das Wörterbuch nicht nur in gedruckter Form veröffentlicht: Jedem Band wird eine CD-ROM mit dem Text des Wörterbuchs ohne die Fußnoten beigelegt. Band 1 wurde 2006 veröffentlicht:

Krisch Thomas (2006) RIVELEX. Rigveda-Lexikon Band 1 Wörter beginnend mit „a“. Unter Mitarbeit von Christina Katsikadeli, Stefan Niederreiter und Thomas Kaltenbacher. Graz: Leykam(=Grazer Vergleichende Arbeiten Band 20)

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    Einladung zum völlig neuartigen Skitouren-Event des Fachbereiches Sport und Bewegungswissenschaft. Wann: 29.1.2020 um 18 Uhr. Wo: Karkogel-Hütte, Abtenau. Anmeldungen: www.Time2Win.at
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    Einladung zur Tagung "Lebensende in Institutionen"
    THEMENFELD MUSIK: 18.00h "INT(R)O THE GROOVE (Disco Dance Mix)" Soundlecture von Didi Neidhart (Autor, Musiker, DJ, Salzburg) // 19.15h "RÄUME ALS RESONANZKÖRPER". Lecture von Marco Döttlinger (Komponist, INM Institut Neue Musik, Universität Mozarteum). Uraufführung von CORPUS IV mit Marco Sala und Marco Döttlinger // Atelier, KunstQuartier, Bergstr. 12a // w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Montag, 03. Februar 2020, 13:30-15 Uhr, Hörsaal E.001 (UNIPARK Nonntal, Erzabt-Klotz-Str. 1). Es wird das Konzept der Uni 55-PLUS im Detail vorgestellt und die Teilnahmemodalitäten (Anmeldeverfahren) erläutert. Es wird empfohlen, die anschließend stattfindende Veranstaltung für „Bisherige“ ebenfalls zu besuchen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.
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