RÜCKBLICK 2019

AUSSTELLUNG

Residenz Verlag

Am 29. Juli 2019 wurde unter Mitwirkung von Rektor Heinrich Schmidinger, Claudia Romeder (Residenz Verlag), Helga Rabl-Stadler (Präsidentin der Salzburger Festspiele), Werner Friedl und Peter Rosei (Lesungen) die Ausstellung Residenz. Frühe Jahre eines Literaturverlags eröffnet.  

Den Ausgangspunkt für die Ausstellung, die von 30. Juli bis 30. August 2019 gezeigt wurde, bildeten zwei für die Verlagsgeschichte wesentliche Persönlichkeiten: Wolfgang Schaffler (Verlagsgründer) und Rudolf Bayr (Autor, Lektor und Berater), deren Geburtstag sich 2019 zum 100. Mal jährt.  

Zu sehen waren außerdem zahlreiche Dokumente (Manuskripte, Typoskripte, Korrespondenzen, Fotos, Pressereaktionen) zur Aufbauphase des Verlags, der ab den späten 1960er und den 1970er Jahren die österreichische Literatur der Moderne geprägt hat – v.a. von Thomas Bernhard und Peter Handke, aber auch von H.C. Artmann, Alois Brandstetter, Barbara Frischmuth, Franz Innerhofer, Jutta (später: Julian) Schutting etc.
Die Ausstellung wird 2020 in adaptierter Form im StifterHaus Linz zu sehen sein.

Buchpräsentation

Cover: Andrea Grill, Cherubino

 


Am 13. August 2019 wurde im Rahmen einer Kooperation des Literaturarchivs mit dem Stefan Zweig Zentrum der neue Roman von Andrea Grill präsentiert:

Cherubino
(Zsolnay Verlag, 2019)

Die Autorin las, begleitet von Marie Orsini-Rosenberg (Barockcello), ausgewählte Textpassagen.

Im Anschluss führte Manfred Mittermayer mit ihr ein Gespräch.

 



Tage der Archive

Seit 2017 zeigen im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe die Salzburger Archive in Führungen, Vorträgen, Workshops exklusive Einblicke in ihre Depots und Bestände.  

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Archive bewahren und speichern Kultur und Wissen.

 


Programm 2019

13.06.
Das Archiv des Residenzverlags,  Führung mit Bernhard Judex

14.06. 
Von Stefan Zweig bis Peter Handke, Führung mit Manfred Mittermayer und Lina Maria Zangerl

14.06. 
Aufgelöste Ordnung. Stefan Zweigs Bibliotheken von ihrer Entstehung über das Exil bis heute
, mit den Autoren Stephan Matthias und Oliver Matuschek; Lesung: Katharina Wawrik

Das Futurium – ein Haus der Zukünfte

Die Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen veranstaltet als 131. JBZ-Montagsrunde am 17. Juni 2019 gemeinsam mit dem Literaturarchiv einen Abend zum Thema Das Futurium - ein Haus der Zukünfte.
Das in Berlin gelegene Futurium wird am 5. September 2019 eröffnet werden und auf über 5.000 m2 eine Ausstellung, ein Mitmach-Labor sowie ein Veranstaltungsforum bieten.

Zu Gast in der Robert-Jungk-Bibliothek war Stefan Brandt (Direktor des Futuriums, Berlin).

Buchpräsentation

Cover: Christine Lavant
Das Literaturarchiv Salzburg veranstaltete in Kooperation mit der Universitätsbibliothek am 6. Juni 2019 in der Fachbibliothek Unipark aus Anlass des Abschlusses der aktuellen vierbändigen Ausgabe Christine Lavant: Werke (Wallstein Verlag, 2014-18) eine Buchpräsentation:

„Ich bin wie eine Verdammte die von Engeln weiß‟
Ein Abend für Christine Lavant

Nach der Begrüßung durch Rektor Heinrich Schmidinger stellte Klaus Amann, einer der Herausgeber, die Edition vor. Elke Laznia las aus Texten Christine Lavants, Ramona Kasheer begleitete den Abend mit eigenen Songs nach Gedichten der Autorin.

 

Buchpräsentation

Cover 'Petras Aufzeichnungen'


In der Reihe FUNDSTELLEArchiv präsentierte das Literaturarchiv Salzburg am 13. Mai 2019 gemeinsam mit dem Brenner-Institut Innsbruck eine interessante Wiederentdeckung:

Paula Schlier: »Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit«

Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Annette Steinsiek und Ursula A. Schneider Salzburg: Otto Müller 2018.

Das Gespräch mit den beiden Herausgeberinnen führte Manfred Mittermayer, Textpassagen aus dem Band wurden von Katharina Wawrik gelesen.

SArah-Samuel-Preis für Kurzprosa

Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2019 geht an Judith Schalansky für ihr Buch „Verzeichnis einiger Verluste“ (Suhrkamp Verlag, Berlin).

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Judith Schalansky (Bild: Foto Kain)

Der Preis wird jährlich für einen oder mehrere deutschsprachige, narrative Kurzprosatexte, die im vorangegangenen Kalenderjahr publiziert wurden, vergeben.

Das Preisgeld in Höhe von Euro 10.000,-- wurde von Gerlinde und Harald Niederreiter gestiftet; sie haben unter dem Pseudonym „Sarah Samuel“ auch selbst zwei Romane veröffentlicht.

Der Jury gehörten neben dem Vorsitzenden Klaus Kastberger (Franz-Nabl-Institut/Literaturhaus Graz) in diesem Jahr Brigitte Schwens-Harrant (Die Furche) und Nicola Steiner (SRF) an.

Die Verleihung des Preises fand am 2. Mai 2019, um 19.00 Uhr in der Bibliotheksaula der Universitätsbibliothek Salzburg (Hofstallgasse 2-4) statt.

49. Rauriser Literaturtage

Von 27. bis 31. März 2019 fanden die 49. Rauriser Literaturtage statt. Das Motto der Lesungen lautete in diesem Jahr AUF.BRÜCHE.

Den Rauriser Literaturpreis 2019 erhielt Philipp Weiss für seinen ersten Roman „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen‟ (Suhrkamp 2018).

Katherina Braschel wurde für ihren Text „Das gute Bild‟ mit dem Rauriser Förderungspreis 2019 ausgezeichnet.

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LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Philipp Weiss, Katherina Braschel, LH Wilfried Haslauer (v. li.)
Foto: David Sailer (IMAGES)


Informationen zum Programm und den Lesungen (Petra Nagenkögel, Verena Mermer, Vladimir Vertlib, Peggy Mädler, Nana Ekvtimishvili, Daniel Wisser, Simone Lappert, Tom Schulz, Aleš Šteger, Vincenzo Todisco, Susanne Fritz, Karl-Markus Gauß) finden Sie unter

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Manfred Mittermayer (Intendant), Ines Schütz (Intendantin), LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Bgm. Peter Loitfellner (v. li.)
Foto: Franz Neumayr

Diskussionsabend

Was ist gute Literatur?
Gespräch über eine teuflisch einfache Frage

Zu diesem Thema diskutierten Lydia Mischkulnig, Kurt Neumann und Anton Thuswaldner am 20. März 2019 im Literaturarchiv Salzburg, moderiert wurde das Gespräch von Manfred Mittermayer.

Vortrag

Dr. (habil.) Stefan Litt (National Library of Israel) referierte am 13. März 2019 im Literaturarchiv Salzburg zum Thema:

Von Stefan Zweig bis David Grossman.
Die Geschichte der Archive an der Israelischen Nationalbibliothek

Die 1892 in Jerusalem gegründete Kultureinrichtung umfasst mehr als 1000 Nachlässe, darunter finden sich ca. 170 deutschsprachige Sammlungen, unter ihnen Autor*innen wie Martin Buber, Else Lasker-Schüler, Max Brod und Stefan Zweig.

Für die Website »Stefan Zweig digital« ist eine Zusammenarbeit mit der Israelischen Nationalbibliothek, die einen der umfangreichsten Teilnachlässe zu Stefan Zweig besitzt, geplant.

Buchpräsentation

»schreib alles was wahr ist auf«. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger.
Hg. von Hubert Lengauer (Salzburger Bachmann Edition, Suhrkamp/Piper)

Am 22. Jänner 2019 wurde im Veranstaltungssaal des Literaturarchivs der 3. Band der Salzburger Bachmann Edition mit Rektor Heinrich Schmidinger, Ulrike und Peter Arp, Hubert Lengauer, Hans Höller, Irene Fußl und Manfred Mittermayer vorgestellt.


Information

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    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst im Jänner und Februar 2021 insgesamt drei Online-Vorträge:
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    Dialog und Befreiung in einer digitalen Zukunft - Ort und Zeit: Paris Lodron Universität Salzburg; 14.–16. Oktober 2021 - Ansprechpartner: markus.maier@stud.sbg.ac.at
    Herausforderungen gibt es im elementarpädagogischen Alltag zahlreiche, nicht nur in Coronazeiten. Die Kunst liegt im konstruktiven Umgang mit anspruchsvollen Situationen. Dem Thema „Lösungsorientiert mit Herausforderungen – kompetent und sicher – umgehen“ widmet sich der vierte Tag der Elementarbildung in Salzburg 22.01.2021, der aufgrund der pandemiebedingten Maßnahmen in digitaler Form stattfinden wird.
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    Prof. Dr. Hans van Ess (Vizepräsident der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor am Institut für Sinologie) mit dem Thema "Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert" am Dienstag, den 19. Januar 2021 um 18:00 Uhr.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 27. Jänner 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Hiermit möchten wir an den Call for Lectures erinnern, welcher noch bis 28.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 23.08.- 04.09.2021 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Mit dem „Award of Excellence“ werden die besten Dissertationen eines Studienjahres an österreichischen Hochschulen ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist Marina Pagano, Mitarbeiterin des FB Romanistik und Mitglied des Doktoratskollegs "Ästhetische Kommunikation".
    Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut.
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
  • Veranstaltungen
  • 19.01.21 Pecha Kucha - Ideen kurz & knackig präsentieren
    19.01.21 Neukonfuzianismus im 21. Jahrhundert
    20.01.21 Das doing menstruation in der Gesellschaft der Nachhaltigkeit
    20.01.21 Wie wirkt Musik?
    21.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Friderike ›Zweig‹ und weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert
    22.01.21 Update GmbH-Recht
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