Die ÖGK

Die ÖGK mit ihren bis zu 140 Mitgliedern aus Wissenschaft und Praxis hingegen verstand und versteht sich nicht als Fach- oder Standesvertretung, sondern vielmehr als kritische Interessensvertretung für die gesamte Medien- und Kommunikationswissenschaft und -praxis. Die starke Präsenz der ÖGK ist vor allem auf die zwei Produkte des Vereins, die vierteljährlich erscheinende Fachzeitschrift "Medien Journal" und die in zweijährigem Rhythmus stattfindenen "Kommunikationswissenschaftlichen Tage" (KWT), zurückzuführen.

Sowohl die Themen der KWTs als auch jene des "Medien Journals" sehen sich einer kritischen Position verpflichtet und die Gesellschaft war stets offen für neue Entwicklungen im Bereich der Kommunikationswissenschaft. Die Forschung und die Vermittlung ihrer Ergebnisse an die sogenannte Medien- und Kommunikationspraxis in Österreich ist der ÖGK immer ein Anliegen gewesen. Die ÖGK war für viele der heutigen institutionalisierten KommunikationswissenschafterInnen ein wissenschaftliches Sprungbrett, sie betrieb in den 80er Jahren die eigentliche kommunikationswissenschaftliche Nachwuchsförderung. Im Gegensatz zu den personell unflexiblen und finanziell nicht handlungsbevollmächtigten Universitätsinstituten stellt die ÖGK eine geeignete Rechtspersönlichkeit für die professionelle Abwicklung von Forschungsprojekten dar.

Dieses dritte Standbein der ÖGK, die Durchführung von Forschungprojekten, verlor leider seit Mitte der 80er Jahre an Bedeutung. Das ist auf die österreich-spezifische Entwicklung der Kommunikationsforschung zurückzuführen, in der mit der Abschaffung des "Projektteams Medienforschung" Ende der 80er Jahre im damaligen Wissenschaftsministerium die sozial- und geisteswissenschaftlich orientierte Kommmunikationsforschung ihre Finanzierungsgrundlage verlor. Das Expertengremium, bestehend aus Vertretern der einschlägigen Universitätsinstitute, der medienrelevanten Sozialpartner und der österreichischen Medien- und Kommunikationsbranche, beriet bis dahin die zuständigen Fachbeamten im Ministerium bei der Auswahl finanzierungswürdiger kommunikationswissenschaftlicher Projekte, aus der damals bunten und heterogenen Fülle von Anträgen für Klein- und Mittelprojekte.

Unter den Folgen leidet die österreichische Kommunikationsforschung noch immer: es fehlt eine Clearingstelle, in der die dislozierten Mittel für Kommunikationsforschung in Österreich zusammengeführt werden, mit interdisziplinären Rahmenprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene gebündelt und im Dialog mit den österreichischen Institutionen für Kommu-nikationsforschung zu Forschungsprogrammen oder Forschungsprojekten entwickelt werden. Dies müsste auf der Basis eines transparenten kommunikationswissenschaftlichen Forschungsbudgets geschehen, um für die antragstellenden Wissenschafter eine realistische Planungsgrundlage zu schaffen.

Unter den Folgen leidet die österreichische Kommunikationsforschung noch immer: es fehlt eine Clearingstelle, in der die dislozierten Mittel für Kommunikationsforschung in Österreich zusammengeführt werden, mit interdisziplinären Rahmenprogrammen auf nationaler und europäischer Ebene gebündelt und im Dialog mit den österreichischen Institutionen für Kommu-nikationsforschung zu Forschungsprogrammen oder Forschungsprojekten entwickelt werden. Dies müsste auf der Basis eines transparenten kommunikationswissenschaftlichen Forschungsbudgets geschehen, um für die antragstellenden Wissenschafter eine realistische Planungsgrundlage zu schaffen.

Ziele

Die ÖGK verfolgt die Ziele einer Stärkung der Kommunikationswissenschaft in Österreich durch die Berücksichtigung kommunikationswissenschaftlicher Fragestellungen in der österreichischen Forschungspolitik sowie die Akzentuierung der universitären Lehre und deren Positionierung gegenüber Mitbewerbern am Ausbildungsmarkt sowie gegenüber den Ansprüchen aus der Medien- und Kommunikationswirtschaft.

Durch den Zusammenschluss der beiden Vereine "Österreichische Gesellschaft für Kommunikationsfragen" und der "Österreichischen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft" verfügt die österreichische scientific community mit der neuen "Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft - ÖGK" eine Fach- und Interessenvertretung, deren oberstes Ziel nicht nur die Stärkung der universitären Kommunikationswissenschaft ist, sondern auch die Verankerung kommunikationswissenschaftlicher Problemlösungskompetenz in der österreichischen Forschungpolitik und in der österreichischen Medien- und Kommunikationswirtschaft unterstützt.

  • ENGLISH English
  • News
    Gemeinsam mit 400 Alumni verbrachten Rektor Heinrich Schmidinger, der künftige Rektor Hendrik Lehnert, die vier Dekane und der Senatsvorsitzende einen Sommerabend auf der „schönsten Terrasse Salzburgs“ im Restaurant M32 am Mönchsberg.
    Mit gebündelter Unterstützung des Chinazentrums und des Kinderbüros der Universität Salzburg wurden bereits letzte Woche Vorbereitungen getroffen: Gastprofessorin Wei Li erklärt: „Wir übten chinesische Schriftzeichen: Anlassbedingt als erstes „Hallo“ und „Willkommen“ für ein Begrüßungsbanner.“
    Chemiker Raphael Berger vom Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien hat auf der 18. Konferenz zur Gasphasenelektronenbeugung den gut dotierten internationalen Hermann Mark Preis für "Gas-Phase Electron Diffraction and Structural Chemistry" gewonnen.
    Das Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) der Universität Salzburg hielt vom 20. bis 27. Juni 2019 einen der größten internationalen Wissenschaftskongresse Kasachstans ab.
    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
  • Veranstaltungen
  • 15.07.19 Dr. Gabriele Gadermaier (Veniae: „Molekularbiologie“ und „Immunologie“)
    16.07.19 Salzburger Apotheker-Kräutergarten
    17.07.19 Schornsteinfeger, Zipfelfalter & Co. –Ein Blick in das faszinierende Lebender Schmetterlinge
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg