Der Fachbereich Philosophie an der KGW Fakultät

Wissenschaftliche Ausrichtung des Fachbereichs

Der Fachbereich Philosophie an der KGW Fakultät zeichnet sich durch seine formal-analytische Orientierung und das Verständnis von Philosophie als strenger Wissenschaft aus. Wenn auch die Wahl der Methoden durch die Forderung nach strenger Wissenschaftlichkeit nicht beliebig ist, so sind thematisch doch keine Grenzen gesetzt: Der Fachbereich vertritt das Fach Philosophie in seinem gesamten Umfang. Eine Schwerpunktsetzung findet sich jedoch in Logik und Wissenschaftstheorie.

Jede wissenschaftliche Disziplin sollte die besten Methoden anwenden, die ihr zur Verfügung stehen. So wäre es beispielsweise wissenschaftlich nicht vertretbar, wenn die Physik keine mathematischen Methoden oder die Geschichtswissenschaft keine Methoden der historischen Hilfswissenschaften anwenden würde. Die Methoden der modernen Logik und Wissenschaftstheorie werden als maßgebend für alle philosophischen Analysen angesehen. Aus diesem Grund ergibt sich die Schwerpunktsetzung des Fachbereichs in Logik und Wissenschaftstheorie, wobei  hier insbesondere die Anwendung formaler Methoden auf philosophische Probleme, die philosophische Analyse formaler Methoden und Interdisziplinarität betont werden.

Die Verbindung von thematischer Breite (die sich am Problemkatalog der Philosophie orientiert) mit dem Bemühen um methodische Strenge (unter Benützung der Methoden der modernen Logik und Wissenschaftstheorie) ist zum Markenzeichen des Fachbereichs geworden. Dies wird auch durch Evaluierungen immer wieder belegt.

Kurze Geschichte des Fachbereichs

Der Fachbereich Philosophie KGW wurde 1964 als Institut für Philosophie an der damaligen Philosophischen Fakultät der Universität Salzburg gegründet. Erster Vorstand war Balduin Schwarz, der zunächst als Honorarprofessor diese Funktion ausübte und 1966 als Ordentlicher Professor auf die erste Lehrkanzel für Philosophie berufen wurde. Nach einigen Jahren folgte die Einrichtung einer zweiten ordentlichen Professur für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftstheorie. Mit der Berufung von Paul Weingartner auf diese Professur im Jahre 1971 wurde am Fachbereich ein international anerkannter Schwerpunkt in der methodologischen Forschung gesetzt. Im Jahr 1979 wurde Edgar Morscher als Nachfolger von Prof. Schwarz berufen, und 2002 wurde Reinhard Kleinknecht zum Nachfolger von Prof. Weingartner ernannt. Im Jahre 2014 wurde Christopher Gauker auf die Professur für Theoretische Philosophie berufen und Charlotte Werndl auf die Professur für Logik und Wissenschaftstheorie.

Peter Simons (Department of Philosophy, Trinity College Dublin) war von 1980 bis 1995, Gerhard Schurz (Institut für Philosophie, Heinrich Heine Universität Düsseldorf) von 1981 bis 2000 und Hannes Leitgeb (Munich Center for Mathematical Philosophy, LMU München) von 2002 bis 2005 am Fachbereich tätig.

Zu den international renommierten AbsolventInnen des Fachbereichs gehören zudem: Simon Huttegger (Department of Logic and Philosophy of Science, University of California, Irvine), Hannes Leitgeb (Munich Center for Mathematical Philosophy, LMU München) und Charlotte Werndl (Professorin für Logik und Wissenschaftstheorie am Fachbereich ab September 2014).

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    „PISA, TIMSS &Co und die Folgen“: Wie können wir mit Ergebnissen der internationalen Bildungsforschung in der LehrerInnenbildung arbeiten?
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    Bildung des Subjekts, Summerschool 4.-5. Juli 2018
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