Die Pastoraltheologie besteht in Salzburg als Teilgebiet der Praktischen Theologie (mit den Fächern Religionspädagogik, Liturgiewissenschaft, Moraltheologie, Christliche Gesellschaftslehre und Kirchenrecht). Diese Zusammenlegung vormaliger Institute erfolgte 2002.

Pastoraltheologie wird an diesem Studienort bereits seit 1811 gelehrt, früher hatte sie vor allem die Aufgabe, die künftigen Seelsorger in ihre "Hirtentätigkeit" einzuüben sowie jenes Wissen in der Praxis anwenden zu können, das von anderen theologischen Disziplinen vorgegeben wurde. Dieses eher "pastoral-technische" Selbstverständnis hat sich mittlerweile verändert.

Im Zentrum der pastoraltheologischen Forschung stehen nun:

  • Die Arbeit an der Umsetzung des Verständnisses von "Pastoral", wie es nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbindlich wurde
  • Die Reflexion der kirchlichen Praxis in der Welt von heute
  • Der wechselseitige, kritische Dialog zwischen der christlichen Botschaft und der je gegenwärtigen Situation
  • Die daraus erforderliche Zusammenarbeit mit den Human- und Sozialwissenschaften (insbesondere Soziologie und Psychologie)

Ziel und Aufgabe der pastoraltheologischen Lehre ist es daher:

  • Die Studierenden für die Lebensrealitäten der Menschen sensibel und für den Umgang mit Menschen kompetent zu machen.
  • Nicht nur Wissen, sondern auch Erfahrung ermöglichen und dazu anleiten, Theologie vom Menschen her zu betreiben; das erfordert einen persönlichkeitsorientierten Arbeitsstil, der auch die Arbeitsweise am Institut bestimmt.
  • Die theologisch-kommunikativen Kompetenzen von Studierenden so zu fördern, dass sie zu einer verantwortlichen Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs und in der kirchlichen Praxis befähigt sind.
    • News
      Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
      Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
      Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
      Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
      Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
      INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
      Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
      Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
      Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
      Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
    • Veranstaltungen
    • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
      19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
      20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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