Die Pastoraltheologie besteht in Salzburg als Teilgebiet der Praktischen Theologie (mit den Fächern Religionspädagogik, Liturgiewissenschaft, Moraltheologie, Christliche Gesellschaftslehre und Kirchenrecht). Diese Zusammenlegung vormaliger Institute erfolgte 2002.

Pastoraltheologie wird an diesem Studienort bereits seit 1811 gelehrt, früher hatte sie vor allem die Aufgabe, die künftigen Seelsorger in ihre "Hirtentätigkeit" einzuüben sowie jenes Wissen in der Praxis anwenden zu können, das von anderen theologischen Disziplinen vorgegeben wurde. Dieses eher "pastoral-technische" Selbstverständnis hat sich mittlerweile verändert.

Im Zentrum der pastoraltheologischen Forschung stehen nun:

  • Die Arbeit an der Umsetzung des Verständnisses von "Pastoral", wie es nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil verbindlich wurde
  • Die Reflexion der kirchlichen Praxis in der Welt von heute
  • Der wechselseitige, kritische Dialog zwischen der christlichen Botschaft und der je gegenwärtigen Situation
  • Die daraus erforderliche Zusammenarbeit mit den Human- und Sozialwissenschaften (insbesondere Soziologie und Psychologie)

Ziel und Aufgabe der pastoraltheologischen Lehre ist es daher:

  • Die Studierenden für die Lebensrealitäten der Menschen sensibel und für den Umgang mit Menschen kompetent zu machen.
  • Nicht nur Wissen, sondern auch Erfahrung ermöglichen und dazu anleiten, Theologie vom Menschen her zu betreiben; das erfordert einen persönlichkeitsorientierten Arbeitsstil, der auch die Arbeitsweise am Institut bestimmt.
  • Die theologisch-kommunikativen Kompetenzen von Studierenden so zu fördern, dass sie zu einer verantwortlichen Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs und in der kirchlichen Praxis befähigt sind.
    • News
      Salzburg Summer School “European Private Law” Vom 2.-14. Juli 2018 fand an der Universität Salzburg die 19. Summer School „European Private Law“ unter der Leitung des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. DDr. DDr. h.c. Michael Rainer statt. Mehr als 40 Gastprofessoren und Gastsprecher vermittelten im Rahmen von Vorlesungen Grundkenntnisse in 30 verschiedenen Rechtssystemen, die in Workshops und Podiumsdiskussionen weiter vertieft wurden.
      Der Salzburger Biowissenschaftler Robert R. Junker wird für seine Arbeiten zur Biodiversität mit einer 1,2 Millionen dotierten START- Förderung ausgezeichnet. Ein Ziel von Junkers Projekt „Sequentielle Entstehung von Funktionaler Multidiversität“ ist es, ein umfassendes Verständnis für die Ökosystemprozesse zu erlangen, um so zukünftige Naturschutzmaßnahmen besser planen und ergreifen zu können.
      Die Salzburger Hochschulwochen finden unter dem Titel „ANGST?“ vom 30. Juli bis 5. August in der Großen Aula sowie in Hörsälen der Theologischen Fakultät statt.
      Ass. Prof. Dr. Susanne Auer-Mayer vom Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Salzburg wurde von Bundespräsident Alexander van der Bellen mit dem Herbert Tumpel Preis für ihre Habilitationsschrift „Mitverantwortung in der Sozialversicherung“ gewürdigt. Der Preis wird im Rahmen des Theodor Körner Fonds vergeben.
      Tanja Angelovska und Dietmar Roehm (beide von der PLUS) sind als einzige österreichische Wissenschaftler als assoziierte Mitglieder des internationalen Forschungszentrums CARILSE (Centre for Applied Research and Innovation in Language Sciences and Education) an der University of Portsmouth nominiert worden.
      Im Jahr 2018 fördert die Europäische Kommission über alles Wissenschaftsdisziplinen hinweg 42 Masterstudiengänge im Programm Erasmus+. Fünf davon werden von österreichischen Universitäten koordiniert, gleich zwei von der Universität Salzburg: Digital Communication Leadership und Digital Earth
      Bundesminister Heinz Faßmann zeichnete kürzlich die Didaktik der Naturwissenschaften (Universität Salzburg - School of Education) für ihre hohe Qualität aus. Die Arbeitsgruppe erhielt wiederholt die Auszeichnung „Regional Educational Competence Center (RECC)“. Dabei wurde die Leistung in Biologie, Chemie, Geometrisches Zeichnen/Darstellende Geometrie, Informatik, Mathematik, Mediendidaktik und Physik honoriert.
      Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
      Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
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