Die Religionspädagogik erfüllt im Fachbereich Praktische Theologie folgende Aufgaben und Schwerpunkte:

  • Forschung und Lehre im Bereich der wissenschaftlichen Reflexion religiöser Bildung;

  • Befähigung der Studierenden zu theologisch-kommunikativer Kompetenz und zu einer verantwortlichen Teilnahme am gesamtgesellschaftlichen Diskurs;  

  • Fach- und mediendidaktische Ausbildung der künftigen Religionslehrer und Religionslehrerinnen und von Studierenden, die eine Tätigkeit in anderen religionspädagogischen Handlungsfeldern (Erwachsenenbildung, Jugendarbeit...) anstreben;

Wie lernen Menschen heute glauben? Was glauben Menschen heute?

Diese und viele andere Fragen beschäftigen uns. In zahlreichen aktuellen Forschungsprojekten, in den Publikationen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und in den Lehrveranstaltungen bilden sie den "roten Faden" unserer Arbeit.

  • Religiöse Bildung und Sozialisation wird vor allem in den Bereichen Familie, Kindergarten, Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung reflektiert und auch empirisch erforscht. So wurde z.B. eine österreichweite Umfrage durchgeführt, in der SchülerInnen nach ihrer Einschätzung des Religionsunterrichts befragt wurden.

  • Eine aktuelle Frage ist - in einer Welt, in der viele Religionen und Weltanschauungen nebeneinander existieren - das interreligiöse Lernen: was können und sollen wir von anderen Religionen wissen? Was verbindet und trennt uns? Wie können Kinder etwas lernen über die eigene Religion und andere Religionen?

  • Ein weiteres Forschungsgebiet ist die Religionspsychologie: wie entwickelt sich der Glaube an Gott im Leben eines Menschen? Wie verändert sich z.B. das Gottesbild, von wem lernen wir glauben?

  • Im Bereich der kirchlichen Gemeinde steht vor allem die Sakramentenkatechese im Mittelpunkt, d.h. wie können Kinder und Eltern zu Taufe, Erstkommunion und Firmung hingeführt werden, sodass diese Sakramente als "heilige Zeichen", als bedeutsam für das eigene Leben erfahren werden können?

  • Die fachdidaktische und schulpraktische Ausbildung künftiger ReligionslehrerInnen und anderer in kirchlichen Feldern tätigen Personen ist ein besonderer Schwerpunkt: Wie kann ich erfolgreich Religion in verschiedensten Schularten unterrichten? Was muss ich dabei berücksichtigen? Welche Fähigkeiten muss ich mir als ReligionslehrerIn aneignen? Wie plane ich eine Unterrichtsstunde oder eine längere Unterrichtseinheit? Wie motiviere ich SchülerInnen für ein Thema? Was sind die Fragen der SchülerInnen bezüglich ihres Glaubens und welche Antworten oder weiterführenden Fragen hat die Theologie dazu anzubieten? Vielfältige Unterrichtsmethoden und Lernformen werden an unserem Institut vermittelt - gelingende Lernprozesse anzuleiten wird hier gelernt - nicht nur für den Religionsunterricht, auch für die kirchliche Jugendarbeit und die Erwachsenenbildung.

  • News
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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