Allgemeine Hinweise Prof. Schoibl

Informationen für Diplomanden und Dissertanten zu Diplom-, Seminar- (Haus-)arbeiten und Dissertationen aus Zivilverfahrensrecht (und Europarecht) - Prof. Schoibl


Die Übernahme zur Betreuung erfolgt nach folgenden Grundsätzen:

1. Zum Thema der Arbeit:
Das Thema wird in einem persönlichen Anmeldungsgespräch fixiert, wobei Wünsche des Kandidaten weitgehend berücksichtigt werden. Das Thema soll nicht zu breit, sondern möglichst spezifisch sein; ein vorläufiges Arbeitsthema breiteren Zuschnitts kann aber vereinbart werden. Dabei kommen Themen aus dem gesamten österreichischen und internationalen, insbes europäischen Verfahrensrecht, mit seinen materiell-rechtlichen Implikationen, sowie gewisse Beriche des Europarechts in Frage.
Ein Exposé (Kurzdarstellung der geplanten Arbeit mit provisorischer Gliederung und vorläufiger Literaturliste) ist vorzulegen, auf dessen Basis wird dann die Betreuung fixiert.

2. Anmeldung und Einreichung:
Nach der persönlichen Voranmeldung bei Prof. Schoibl erfolgt die Anmeldung im Prüfungsamt. Die Disposition ist beim Studiendekan einzureichen; siehe Schreiben des Studiendekans.
Vor der endgültigen Einreichung der (fertigen) Diplomarbeit bzw Dissertation im Prüfungsamt muß diese Prof. Schoibl - in einem separaten Exemplar - zur informellen Vorbegutachtung - rechtzeitig vor der Anmeldung zum letzten Prügungstermin (siehe die studienrechtlichen Begutachtungsfristen) vorgelegt werden.

3. Fachliche Voraussetzungen:
Bereits gute allgemeine Kenntnisse des österreichischen und internationalen Verfahrensrechts, gegebenenfalls auch Fremdsprachenkenntnisse und Kenntnisse einschlägiger Gebiete des materiellen Rechts. Lebenslauf samt Angaben zum Studienerfolg. Besuch einer Arbeitsgemeinschaft „Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten", "EDV für Juristen" oder "Rechtsinformatik", spätestens bevor mit dem Schreiben der Arbeit begonnen wird, wird (nicht verpflichtend, aber) dringend empfohlen.

4. Das "wissenschaftliche Arbeiten":

4.1. Literatur zum "wissenschaftlichen Arbeiten":

Kerschner, Wissenschaftliche Arbeitstechnik und -methoden für Juristen, WUV, Wien (aktuelle Aufl.);
Friedl/Loebenstein (Hg), AZR. Abkürzungs- und Zitierregeln der österreichischen Rechtssprache und europarechtlicher Rechtsquellen, Manz, Wien (aktuelle Aufl.);
Busch / Konrath, Die Diplomandenseminararbeit - ein Schreib-Guide (I und II), JAP 2001/2002, 82 ff + 144ff.


4.2. Der "wissenschaftliche Apparat":
Jede wissenschaftliche Arbeit muss bestimmten Formvorschriften iwS entsprechen, um die intrasubjektive Nachvollziehbarkeit der Argumentation zu gewährleisten. Dem dienen vor allem der Anmerkungsapparat (Fussnoten) und die Bibliografie; s. dazu auch das Schreiben des Studiendekans.

5. Betreuung:
Um eine möglichst gute Betreuung zu gewährleisten, kann Prof. Schoibl nur eine kleinere Anzahl von Arbeiten betreuen.
Die Betreuung erfolgt zu vereinbarten Terminen im Rahmen seines Seminars (allenfalls zu lesende Teile rechtzeitig vorher abgeben !!) und seiner Sprechstunde (bitte vorher bei Fr. Moser anmelden).
Es wird erwartet, daß der Kandidat das Seminar für Diplomanden und Dissertanten bei Prof. Schoibl besucht. Der Kandidat sollte auch sein besonderes Interesse am Fach durch den Besuch von Lehrveranstaltungen und Gastvorträgen bezeugen, die am Institut stattfinden.

6. Umfang, Aufbau und äußere Gestaltung der Diplomarbeit und Dissertation:
Für Diplomarbeiten hat sich ein Umfang von 60 bis 90 Manuskriptseiten bewährt, 3 cm linker Rand, Absatzgliederung, einzeilig, Anmerkungen entweder auf der Seite (Fußnoten) oder gesammelt am Schluß. Ansonsten kein allzu großer layoutmäßiger Aufwand, aber jedenfalls Sprach- und Zitierregeln (AZR, etc) beachten!
Erforderliche Teile in dieser Reihenfolge: Titelseite nach den Anforderungen des Prüfungsamtes, Inhaltsverzeichnis, eventuell Abkürzungsverzeichnis, Einleitung, "Haupttext", Zusammenfassung bzw Schlußfolgerungen, Literaturverzeichnis, eventuelle Fall- und Dokumentenregister.
Der Umfang der Dissertation (mindestens 120 Seiten) wird nach dem jeweiligen Thema einvernehmlich festgelegt; zur Gestaltung siehe Diplomarbeit.
Für Hausarbeiten/Seminararbeiten gibt obiges sinngemäss.

7. Terminliches:
Die Diplomarbeit sollte innerhalb von 6 bis 9 Monaten, die Dissertation innerhalb von 18 bis 20 Monaten nach der Themenvergabe abgeschlossen werden; dazwischen regelmäßige Kontakte und Berichte über den Fortgang der Arbeit an den Betreuer. Bei längerer Unterbrechung (zB infolge dazwischengeschobenen Auslandsstudiums oder unerwarteter Studienverzögerung) ist der Betreuer zu verständigen. Sollte der Kontakt zum Betreuer abbrechen, bzw routinemäßig nach einem Jahr, kann das Thema an jemand anderen vergeben werden.


© Schoibl 2002


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    Im neuen Jahr möchten wir die Gelegenheit nutzen, an den Call for Lectures zu erinnern, welcher noch bis 29.02. geöffnet ist. Bewerben Sie sich als Lektorin bei der ditact_women‘s IT summer studies, welche von 24.08.- 05.09.2020 an der Universität Salzburg stattfindet. Es ist uns ein großes Anliegen auch Nachwuchslektorinnen zu fördern.
    Am 21. Jänner 2020 besucht der Botschafter der Republik Armenien in Österreich, SE DR. Armen Papikyan, Salzburg. Anschließend an offizielle Gespräche mit dem Salzburger Bürgermeister und der Landesregierung, lädt die Abt. für Armenische Studien am ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens SE Dr. Papikyan zu einem Vortrag in englischer Sprache ein.
    Buchpräsentation mit innovativem GASTVORTRAG
    Donnerstag, 23. Jänner 2020, 19:30 Literaturarchiv Salzburg, Veranstaltungssaal (HS 2.04), Kapitelgasse 5–7, 2. Stock, 5020 Salzburg
    Der nächste Abgabetermin naht und die Arbeit ist noch immer nicht fertig? Die Universitätsbibliothek Salzburg öffnet wieder die Hauptbibliothek bis 01.00 Uhr und bietet ein attraktives Programm für alle, die ihre Arbeiten beenden wollen.
    SYMPOSION: DO 13-18h, FR 11-17.30h im Unipark Nonntal / Tanzstudio (Raum 2.105, 2. Stock, Erzabt-Klotz Str. 1) // KEYNOTE-SPRECHERINNEN: Milena Dragićević-Šešić (Belgrad) und Arianna Beatrice Fabbricatore (Paris-Sorbonne) // VORTRAGENDE: Alexandra Baybutt, Olivier Delers, Martina Fladerer, Gustavo Fijalkow, Inge Gappmaier, Massimo De Giusti, Nicole Haitzinger // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Das Uniorchester der Universität Salzburg lädt am 26. Jänner um 19:00 Uhr zum Winterkonzert in die Große Aula der Universität ein.
    Mit Prof. Dr. Marek Węcowski (Universität Warschau) - Montag, 27. Jänner 2020 um 18:30 Uhr s.t. - Residenzplatz 1/4, SR. 1.42
    Einladung zum völlig neuartigen Skitouren-Event des Fachbereiches Sport und Bewegungswissenschaft. Wann: 29.1.2020 um 18 Uhr. Wo: Karkogel-Hütte, Abtenau. Anmeldungen: www.Time2Win.at
    "Puppet Theatre: In the Beginning were Puppets | Figurentheater: Am Anfang waren Puppen" ist eine von Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner organisierte internationale, interdisziplinäre Tagung, die von 30.-31. Jänner 2020, in Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater und der Stiftung Mozarteum, an der Universität Salzburg stattfindet.
    THEMENFELD MUSIK: 18.00h "INT(R)O THE GROOVE (Disco Dance Mix)" Soundlecture von Didi Neidhart (Autor, Musiker, DJ, Salzburg) // 19.15h "RÄUME ALS RESONANZKÖRPER". Lecture von Marco Döttlinger (Komponist, INM Institut Neue Musik, Universität Mozarteum). Uraufführung von CORPUS IV mit Marco Sala und Marco Döttlinger // Atelier, KunstQuartier, Bergstr. 12a // w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Montag, 03. Februar 2020, 13:30-15 Uhr, Hörsaal E.001 (UNIPARK Nonntal, Erzabt-Klotz-Str. 1). Es wird das Konzept der Uni 55-PLUS im Detail vorgestellt und die Teilnahmemodalitäten (Anmeldeverfahren) erläutert. Es wird empfohlen, die anschließend stattfindende Veranstaltung für „Bisherige“ ebenfalls zu besuchen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.
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