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Johannes Michael Rainer, geboren in Graz, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Rom. Er studierte Rechtwissenschaften, Geschichte, Archäologie und klassische sowie moderne Philologie  in Innsbruck, Graz und Rom. 1980 wurde er zum Dr.iur. in Innsbruck promoviert, es folgten zwei weitere Promotionen, zum Dr.phil. in Graz (1982) und zum Dr.iur. in Rom (1985). An der Universität La Sapienza in Rom schloss er 1983 ein Postgraduiertenstudium summa cum laude ab. Die Habilitation erfolgte 1987 in Graz. Nach Lehrstuhlvertretungen in Triest, München und Salzburg folgte die Berufung zum ordentlichen Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Römisches Recht an die Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1996 folgte er dem Ruf der Universität Salzburg als ordentlicher Professor für Privatrecht und Römisches Recht. Professor Rainer lehrte u.a. in Bologna, Clermont-Ferrand, Puerto Rico, Trento, Verona,  Rom, New Orleans und Nancy als Gastprofessor und an vielen Partneruniversitäten im Rahmen des Erasmus-Programmes. Er war maßgeblich am Aufbau eines juristischen Erasmus-Netzwerkes beteiligt, das mittlerweile 50 Partneruniversitäten umfasst. 2000 begründete er die Salzburger Summer School „Europäisches  Privatrecht“. Die Universität Roma Tre berief Prof. Rainer 2003 „chiara fama“ auf einen Lehrstuhl für Rechtsvergleichung.  Bis 2012 war er zehn Jahre lang Mitglied des österreichischen Akkreditierungsrates, von 2003 bis 2013 Vorsitzender des Universitätsrates der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck. In den Jahren 2007 und 2010 wurde er mit Ehrendoktoraten der Universität Örebro in Schweden und der Universität Clermont-Ferrand in Frankreich ausgezeichnet. Im Jahr 2012 wurde ihm von der Europäischen Kommission die Jean Monnet Professur „ad personam“  für Europäisches Privatrecht verliehen. 2013 wurde er von der LFU-Innsbruck zum Ehrensenator Prof. Rainer hat zahlreiche Bücher und Aufsätze, insbesondere zu rechtsvergleichenden, privatrechtlichen und römisch-rechtlichen Themen verfasst und herausgegeben. Seine Forschungsschwerpunkte sind Römisches Staatsrecht, Römisches Bau-und Nachbarrecht, Sklavenforschung, Römische Rechtsgeschichte vom Ende der Antike bis zur Moderne, Privatrechtskodifikationen, Romanische Rechte, Europäisches Privatrecht.   

Prof. Rainers Verbundenheit zu den USA und insbesondere zur Geschichte der Amerikanischen Verfassung zeigt sich sowohl im Unterricht als auch in der Forschung, in der er sich intensiv mit den Federalist Papers und Montesquieu im Rahmen eines FWF-Projektes befasst. Es bestehen Kooperationen mit den Universitäten Vanderbilt (Nashville, Tennesse/Prof. Tom McGinn), Virginia (Prof. Fred Schauer) und Loyola (New Orleans/Prof. M. Puder), wo Prof. Rainer im Jahr 2011 „Distinguished Visiting Scholar“ war. Als Dekan der Juridischen Fakultät in Salzburg vertiefte Prof. Rainer auch die Verbindungen zur McGeorge Law School in Sacramento, deren Gastredner, der amerikanische Höchstrichter Anthony Kennedy, auch für die Salzburg Summer School „European Private Law“ gewonnen werden konnte.

Lebenslauf

Internationale Tätigkeiten und Vorträge

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    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Mehr als hundert Teilnehmerinnen, Interessierte und UnterstützerInnen der ditact fanden sich gestern Montag im Unipark Nonntal zur Eröffnung der diesjährigen ditact_women´s IT summer studies ein. 216 Teilnehmerinnen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum haben sich zu den 46 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der IT-Sommeruniversität angemeldet, die zwei Wochen lang am Unipark Nonntal läuft und bereits das siebzehnte Mal von der Universität Salzburg durchgeführt wird.
    Für Ihre Dissertation „Die Ortsnamen im Lungau“ wurde der Doktorandin Magdalena Schwarz am Fachbereich Linguistik der Universität Salzburg das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zuerkannt.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Am Ende der Salzburger Hochschulwochen plädierte der scheidende Rektor Heinrich Schmidinger für einen zeitgemäßen Humanismus als Reaktion auf eine komplexe und unübersichtlich gewordene Welt. Wer der Sehnsucht nach Einfachheit nachgebe, läute die Stunde der Ideologien ein.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
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