Allgemeine Hinweise Prof. Roth

Informationen für Diplomanden und Dissertanten in den Fächern Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht-
Prof. Roth


1. Anmeldung und Thema
Das Thema wird in einem persönlichen Gespräch mit Prof. Roth fixiert, wobei Wünsche des Kandidaten/der Kandidatin weitgehend berücksichtigt werden. Der Bewerber/die Bewerberin hat sodann eine etwa 5 seitige Disposition einzureichen, aufgrund deren Prof. Roth über seine/ihre Annahme zur Betreuung entscheidet. Erst jetzt erfolgt die Anmeldung im Prüfungsamt.

2. Disposition
Eine Disposition soll erläutern, dass und auf welchem Wege es sich wissenschaftlich lohnt, einer oder mehreren Fragestellungen nachzugehen. Sie hat die Funktion, jene Probleme darzustellen, mit denen sich die Dissertation beschäftigen soll. Hierzu sind die jeweiligen Probleme bzw. die jeweiligen Rechtsfragen in Grundzügen darzulegen und der Meinungsstand in Literatur und Judikatur anzusprechen. Hierzu gehört auch die Frage, ob und welche Monografien es zum Thema gibt. Soweit möglich können auch bereits Ergebnisse oder Tendenzen angedeutet werden.

Im Hinblick auf diese Erfordernisse muss eine Disposition mindestens fünf Seiten umfassen. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass eine bloße schlagwortartige Auflistung im Sinne eines Inhaltsverzeichnisses keine Disposition darstellt. Die Disposition bedeutet keine Zusatzarbeit, sondern ist Grundlage von wissenschaftlichem Arbeiten. Idealiter vermittelt sie dem Leser den Eindruck: Wenn dieses Projekt nicht verwirklicht wird, bliebe eine Lücke bestehen.

3. Vorkenntnisse
Der Bewerber/die Bewerberin sollte die Diplomprüfung sowohl aus Bürgerlichem Recht als auch aus Zivilverfahrensrecht bereits absolviert haben. Auch der Nachweise des Besuches einer Arbeitsgemeinschaft "Einführung in das wissenschatliche Arbeiten" und "EDV für Juristen" oder "Rechtsinformatik" ist wünschenswert.


4. Betreuung
Die Betreuung erfolgt in vereinbarten Terminen. Für Dissertanten ist die Teilnahme an einem entsprechenden Seminar verpflichtend. Darüber hinaus sollte der Kandidat/die Kandidatin sein/ihr besonderes Interesse am Fach auch durch den Besuch sonstiger einschlägiger Lehrveranstaltungen und Gastvorträge bezeugen.
Der Kandidat/die Kandidatin muß in regelmäßigen Abständen über den Fortgang seiner/ihrer Arbeit berichten. Sollte der Kontakt zur Betreuerin über länger als 1 Semester abbrechen, kann das Thema an jemand anderen vergeben werden.

5. Arbeitsrichtlinien
Schon vor Beginn des Schreibens sollten unbedingt die im folgenden genannten Werke konsultiert werden, deren Hinweise hinsichtlich Aufbau, Inhalt und Form zu beachten sind:

Holzhammer/Roth, Einführung in das Bürgerliche Recht mit IPR, 4. Auflage, Springer Wien 1999, S. 361 ff. (Methodenlehre der Rechtswissenschaft),
Kerschner, Wissenschaftliche Arbeitstechnik und -methoden für Juristen, 4. Auflage, WUV Wien 1997, Friedl/Loebenstein (Hrsg.), Abkürzungs- und Zitierregeln der österreichischen Rechtssprache und europarechtlicher Rechtsquellen, 4. Auflage, Manz Wien, 1997.

Diplomarbeiten müssen einen Umfang von mindestens 50, Dissertationen von mindestens 100 Seiten mit einfachem Zeilenabstand aufweisen. Die Übersichtlichkeit der Darstellung ist durch eine entsprechende Absatzgliederung zu wahren.

Die Arbeit hat neben dem inhaltlichen Teil jedenfalls eine Titelseite (Anforderungen des Prüfungsamtes beachten) sowie ein Inhalts-, Abkürzungs- und Literaturverzeichnis zu enthalten. Gegebenenfalls erscheint auch ein Fall- und/oder Dokumentenregister wünschenswert.


  • ENGLISH English
  • News
    Di, 26.3., 19 Uhr im SN Saal, Karolingerstraße 40, Salzburg: VIP-Alumni Talk.
    Ein bedeutender Absolvent unserer Universität ist Gast beim 3. „Alumni Talk“: Dr. Wolfgang Eder, CEO voestalpine AG, spricht mit Chefredakteur Manfred Perterer (Salzburger Nachrichten) über seinen Werdegang. Im Anschluss bittet der Alumni Club zu einem Glas Wein.
    vom 6.3. bis 26.6.2019 - Mittwoch 18 Uhr, HS 3.409, Unipark Nonntal
    ÖFFENTLICHE RINGVORLESUNG // Von 6. März bis 26. Juni 2019 findet, jeweils am Mittwoch um 18.00-19.30h, im Unipark Nonntal mit Vortragenden aus unterschiedlichen Disziplinen die Ringvorlesung "Literatur- und Kulturgeschichte der Polemik" statt. // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Vom 29. Juli bis 30. August 2019 bietet das Kinderbüro der Universität Salzburg erneut eine Sommerbetreuung in den Räumlichkeiten der Naturwissenschaftlichen Fakultät an. Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren werden durch erfahrene PädagogInnen betreut.
    The (English-language) seminar on “Transnational Supply Chains and Domestic Human Rights Litigation” deals with legal questions that arise when human rights abuses in transnational supply chains give rise to domestic law suits.
    Am 28. und 29. März findet das Symposion von Dr. Robert R. Junker, Biowissenschaften, in Kooperation mit den DSPs "Dynamic Mountain Environments" und "Statistics and Applied Data Science“ als Auftaktveranstaltung des START Projektes (FWF) “Successional Generation of Functional Multidiversity”.
    "Designing professional development of teachers to support domain specific thinking in history education"
    Dr. Eric Driscoll referiert über "The American School of Classical Studies at Athens Dienstag, 9. April 2019 um 13.15 Uhr - Residenzplatz 1 Stiege 4, SR. 1.42
    Ankündigung der ANTRITTSVORLESUNGEN von Univ.-Prof. Dr. András Jakab, Univ.-Prof. Dr. Reinhard Klaushofer und Univ.-Prof. Dr. Sebastian Schmid - Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht
    Vortragsreihe „Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive“, Auftakt am 09. April 2019, 17:15 bis 18:45 Uhr, HS 1 (Thomas Bernhard) Unipark
    Die Paris Lodron Universität Salzburg veranstaltet von 11. bis 14. April 2019 gemeinsam mit der Bowling Green State University, Ohio die jährliche Austrian Studies Association Konferenz in den USA. In diesem Jahr sind die Gastgeber der Konferenz die Bowling Green State University und die Universität Salzburg. Diese feiern somit auch ihre 50-jährige Partnerschaft.
  • Veranstaltungen
  • 25.03.19 Writing a Riot: Documenting Feminist Histories Using Zines
    26.03.19 FWF INFORMATIONSTAG 2019
    27.03.19 20 Jahre ÖZBF – Einblicke in das Aufgabenfeld der Begabtenförderung und Begabungsforschung in Österreich
    27.03.19 Baltasar Gracián und die Polemik um barocke Wortkunst
    27.03.19 subnetTALK: Aquatocene (Vortragssprache EN)
    27.03.19 Sprachwandel R/Evolution von unsichtbarer Hand ?
    28.03.19 Roboter: Meine neuen besten Freunde!?
    29.03.19 Protestkommunikation: Umstrittene Legitimität politischer Öffentlichkeit in digitalen und urbanen Räumen
    29.03.19 jedermann (stirbt)
    30.03.19 Protestkommunikation: Umstrittene Legitimität politischer Öffentlichkeit in digitalen und urbanen Räumen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg