Spezialisierungsbereich: Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft

Berufliche Zukunft

Durch  den Speziali­sierungsbereich „So­ziale Interaktion in Wirtschaft und Gesell­schaft“ sollen Studie­rende an der Universität Salzburg auf eine erfolgreiche berufli­che Entwicklung in Profit- und Nonprofit-Organisationen und Institutionen unterschiedlicher Branchen sowie als Selbstän­dige vorbereitet werden. Die Tätigkeitsfel­der für PsychologIn­nen expandieren zunehmend.
Neben der Tätigkeit im klinischen Kontext gewinnen die Bereiche Wirt­schaft, Non-Profit-Organisationen sowie öffent­liche und ge­sellschaftliche In­stitutionen zunehmend als Ar­beitsfelder an Bedeutung. In Unternehmen stellen PsychologInnen gefragte Arbeitskräfte für Perso­nalauswahl und -entwicklung, Organisationale Veränderungsprozesse, Marke­ting sowie für Inhouse Consulting dar. Daneben bestehen auch große Chancen für PsychologInnen in Unternehmensberatungen (Prozess-, Organisations-, Personalberatungen, etc.) oder in Bildungseinrichtungen im Bereich der Erwachsenenpädagogik Fuß zu fassen.
Ein weiteres großes Feld tut sich für PsychologInnen in der beruflichen Selbstständigkeit auf. So werden sie unter anderem als MediatorIn bzw. VermittlerIn in Konfliktsituationen, als TrainerIn bei Workshops, als Coach für Führungskräfte und MitarbeiterInnen, als SupervisorIn für Teams oder als ModeratorIn bei Groß- oder Kleingruppenveranstaltungen eingesetzt.

Ziele und Hintergründe der Ausbildung

Für all diese Tätigkeitsbereiche ist das Verständnis so­zialer Interaktionen, d.h. der wechselseitigen Einflussnahme von Menschen aufeinander, sowie die Ausbildung von Handlungskompetenzen zur Gestaltung sozialer Interaktionen notwendig. Gelungene soziale Interaktionen erhöhen nicht nur die Zufriedenheit der beteiligten Personen und Gruppen, sondern auch deren Produktivität. Destruktive Interak­tionen führen hingegen zu Frustration, Demotivation und zur Ressourcenverschwendung der beteiligten Personen.

Gerade das Wissen über psychologische Zusammenhänge auf Grundlage fundierter Theorien ermöglicht den Einsatz wirkungsvoller Interventionen zur verbesserten Gestaltung sozialer Interaktionen. Um dieses Wissen jedoch wirkungsvoll in die Praxis zu transferieren, ist die Entwicklung maßgeschneiderter Konzepte notwendig, die die Analyse der spezifischen Situa­tion und deren Anforderungen, sowie die Analyse der Zielgruppe und deren Bedürfnisse voraussetzen.

Unser Master-Spezialisierungsmodul setzt nun an folgender Problemlage an: PsychologInnen erhalten zwar eine sehr fundierte methodische, empirisch ausgerichtete, theoretisch fundierte und naturwissenschaftlich orientierte Ausbildung, sie sind sich des Wertes dieser Ausbildung für die Praxis aber häufig nicht bewusst. Zudem lernen sie in ihrem Studium bisher zu wenig, psycholo­gisches Wissen zielgruppenorientiert aufzubereiten. In den oben aufgeführten Tätigkeitsfeldern konkurrieren PsychologInnen mit AbsolventInnen der Nachbardisziplinen. Um einen wirkungsvollen Transfer psychologischen Wissens in die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu erreichen, müssen Psychologiestudierende besser lernen, ihr im Studium gelerntes Wissen zu vernetzen, zielgruppengerecht aufzubereiten und weiterzuentwickeln. Ziel des Masterstudiums sollte es außerdem sein, dass sich Psychologiestudierende ihrer Kernkompe­tenzen und ihrer Alleinstellungsmerkmale bewusst werden, um ihren Experten­status als PsychologInnen mit Selbstbewusstsein und Selbstverständnis vertreten zu können. Nur dann können sie am Arbeitsmarkt wirkungsvoll ihren Platz in interdisziplinären Teams einnehmen.

Im Spezialisierungsbereich „Soziale Interaktion in Wirtschaft und Gesellschaft“ sollen durch eine vertiefte Ausbildung in den Bereichen der Sozial-, Kognitions-, Wirtschafts- und Organisations­psycholo­gie optimale Voraussetzungen geschaffen werden, diese Ziele zu erreichen. Oberste Prämisse ist hierbei die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Neben der Vermittlung vertiefen­der Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich sozialer Interaktionen (Theorien und Forschungs­befunde), sollen vor allem auch Handlungskompetenzen für die Praxis ausgebildet werden, um Prozesse sozialer Interaktionen aktiv gestalten zu können. AbsolventInnen sollten zudem in der Lage sein, diese Handlungs­kompetenzen kritisch zu reflektieren, gezielt einsetzen und weiterentwickeln zu kön­nen (Kompetenz zur Übernahme von Verantwortung und Selbststän­digkeit).

Kernkompetenzen in der Ausbildung

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