Neurocognition Lab


Die folgenden Informationen sollen einen kurzen Einblick in die Teilnahme an Experimenten geben.


Blickbewegungsmessung:


Während Sie vor einem Computermonitor sitzen und eine bestimmte Aufgabe lösen (z.B. Lesen) zeichnen wir mittels Infrarotkamera ihre Blickbewegungen auf. Dadurch können wir feststellen zu welchem Zeitpunkt Sie welchen Teil des Bildschirms betrachtet haben und über ihr Blickverhalten auf zugrundeliegende kognitive Prozesse schließen. Die Untersuchung birgt keinerlei Risiken. Bei harten Kontaktlinsen kann die Untersuchung leider nicht durchgeführt werden.


Elektroenzephalogramm (EEG):


Das EEG gibt Informationen über neuronale elektrische Aktivität indem an der Kopfoberfläche mittels Elektroden winzige Spannungsschwankungen aufgezeichnet werden. Dabei wird kein Strom appliziert, sondern lediglich gemessen; die Untersuchung birgt keinerlei Risiken. Bei überempfindlichen Personen kann es an den Kontaktstellen der Kopfoberfläche mit den Elektroden zu leichten, vorübergehenden Rötungen kommen, da diese vor der Ableitung mit einem speziellen leitungsfördernden Gel behandelt werden.


Funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT):


fMRT misst Gehirnaktivierung im Zeitverlauf, während der Teilnehmer verschiedene Reize sieht oder andere Aufgaben erfüllt. Beispielaufgaben können folgendes beinhalten: Betrachten von Bildern, eine Wortliste erinnern oder das Wahrnehmen von Tönen. In einer typische Einheit werden Gehirnbilder aufgezeichnet während die Versuchsperson still in der MRT-Röhre liegt (Dauer ca. 1 Stunde).

Als Belohnung für die Teilnahme erhalten Sie ein Bild Ihres Gehirns auf DVD sowie je nach zeitlichem Aufwand zwischen 10 und 20 Euro.

Alle von Ihnen erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und Sie können die Teilnahme jederzeit widerrufen. Bitte beachten Sie, dass die MRT-Bilder nur für diese Experimente gemacht werden und rein für Forschungszwecke bestimmt sind. Sollten Zufallsbefunde auftreten, bestimmen Sie im Voraus, ob Sie darüber informiert werden wollen.

Um teilnehmen zu können müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • kein Metall im Körper (Zahnfüllungen sind kein Problem)
  • keine Platzangst
  • in der Lage sein, für die Dauer von 5-8 Minuten praktisch bewegungslos liegen zu bleiben
  • bei guter Gesundheit sein und keine neurologischen Erkrankungen (z.B. epileptische Anfälle, Kopfverletzungen) aufweisen

Vor Ihrer ersten Untersuchung würden wir Sie bitten, uns ein kurzes E-Mail zu schreiben (Adressen siehe oben), damit wir Ihnen einen ausführlichen Aufklärungsbogen zukommen lassen können.

Wie sicher ist diese Untersuchung?


Die überwiegende Mehrheit der MRT-Untersuchungen wird ohne Zwischenfälle durchgeführt; des Weiteren gibt es keine Nebenwirkungen auf biologisches Gewebe. Da das MRT-Gerät ein sehr starkes, permanentes Magnetfeld besitzt, ist es aus Sicherheitsgründen notwendig, vor der Untersuchung alle metallischen Gegenstände abzulegen, da diese sonst in das Magnetfeld gezogen werden. Auch bei Metall, welches sich in Ihrem Körper befindet (z.B. Herzschrittmacher, Aneurysmen-Clips), kann es innerhalb des Magnetfelds zu Fehlfunktionen kommen.

Der Tag der Untersuchung:

  • Falls zutreffend, denken Sie daran, Kontaktlinsen statt Brille zu tragen
  • Tragen Sie keine Shirts mit Metall in der Nähe des Kopfes (Metall-Knöpfe und Reißverschlüsse an Hosen sind kein Problem)
  • Entfernen Sie vor der Untersuchung Haarspangen und Schmuck
  • Frauen sollten (wenn möglich) keinen Bügel BH tragen; Sport BHs sind eine gute Alternative; Ansonsten kann auch vom Krankenhaus bereit gestellte Kleidung getragen werden
  • Vermeiden Sie das Tragen von Mascara (kann Metallflocken enthalten) und Haargel
  • Stellen sie sicher, dass sie wissen wo das Experiment stattfindet. Mehr Informationen zur Anfahrt finden sie hier: Wegbeschreibung

Sollten sie einen bereits vereinbarten Termin absagen müssen, geben sie dem Versuchsleiter so bald wie möglich Bescheid: Eine MRT-Untersuchung kostet der Forschungseinrichtung etwa € 350,-/Stunde unabhängig davon, ob der Teilnehmer erscheint.

In der MRT-Röhre:


Wenn Sie bemerken, dass Sie unbequem liegen bevor sie in die MRT-Röhre gefahren werden, teilen sie dies dem Versuchsleiter unbedingt mit, da Sie in dieser Position liegen bleiben müssen: Für mehr Komfort stehen Polster usw. zur Verfügung. Das Gerät ist sehr laut, deshalb wird Ihnen der Versuchsleiter einen entsprechenden Gehörschutz geben (Ohropax, Kopfhörer).

Bitte versuchen Sie nicht, Ihre Kopf-oder Körperhaltung während der Untersuchung zu ändern (während der Magnet piept). Wenn sich Ihr Kopf bewegt, führt dies zu Verzerrungen der Bilder, welche nicht korrigiert werden können. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Beine kreuzen, am Kopf kratzen, den Mund öffnen oder Gähnen (tief einatmen) kann dies zu Fehlern führen. Wenn es sein muss, dann ist es besser, diese Dinge zwischen den einzelnen Aufnahmen zu tun. Versuchen Sie einfach während der gesamten Sitzung entspannt zu bleiben.

Wenn Sie feststellen, dass mit den Stimuli etwas nicht in Ordnung ist (z.B. seitenverkehrt, Anzeige nicht lesbar), teilen sie dies bitte unverzüglich mit. Sollten sie Probleme mit der Aufgabe haben oder im Begriff sein einzuschlafen, teilen Sie dies bitte ebenfalls mit. Während des ganzen Experiments haben Sie einen Knopf, den Sie in Notsituationen drücken können. Daraufhin wird das Experiment abgebrochen. Des Weiteren sind Sie zwischen den Durchgängen mittels einer Gegensprechanlage mit dem Versuchsleiter in Kontakt.

Der Versuchsleiter wird Sie vor dem Versuch noch einmal auf die wichtigsten hier genannten Informationen hinweisen und mit Ihnen den Ablauf des Experiments genau durchbesprechen.

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    SYMPOSION: DO 13-18h, FR 11-17.30h im Unipark Nonntal / Tanzstudio (Raum 2.105, 2. Stock, Erzabt-Klotz Str. 1) // KEYNOTE-SPRECHERINNEN: Milena Dragićević-Šešić (Belgrad) und Arianna Beatrice Fabbricatore (Paris-Sorbonne) // VORTRAGENDE: Alexandra Baybutt, Olivier Delers, Martina Fladerer, Gustavo Fijalkow, Inge Gappmaier, Massimo De Giusti, Nicole Haitzinger // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Das Uniorchester der Universität Salzburg lädt am 26. Jänner um 19:00 Uhr zum Winterkonzert in die Große Aula der Universität ein.
    Mit Prof. Dr. Marek Węcowski (Universität Warschau) - Montag, 27. Jänner 2020 um 18:30 Uhr s.t. - Residenzplatz 1/4, SR. 1.42
    Einladung zum völlig neuartigen Skitouren-Event des Fachbereiches Sport und Bewegungswissenschaft. Wann: 29.1.2020 um 18 Uhr. Wo: Karkogel-Hütte, Abtenau. Anmeldungen: www.Time2Win.at
    "Puppet Theatre: In the Beginning were Puppets | Figurentheater: Am Anfang waren Puppen" ist eine von Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner organisierte internationale, interdisziplinäre Tagung, die von 30.-31. Jänner 2020, in Kooperation mit dem Salzburger Marionettentheater und der Stiftung Mozarteum, an der Universität Salzburg stattfindet.
    THEMENFELD MUSIK: 18.00h "INT(R)O THE GROOVE (Disco Dance Mix)" Soundlecture von Didi Neidhart (Autor, Musiker, DJ, Salzburg) // 19.15h "RÄUME ALS RESONANZKÖRPER". Lecture von Marco Döttlinger (Komponist, INM Institut Neue Musik, Universität Mozarteum). Uraufführung von CORPUS IV mit Marco Sala und Marco Döttlinger // Atelier, KunstQuartier, Bergstr. 12a // w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs
    Montag, 03. Februar 2020, 13:30-15 Uhr, Hörsaal E.001 (UNIPARK Nonntal, Erzabt-Klotz-Str. 1). Es wird das Konzept der Uni 55-PLUS im Detail vorgestellt und die Teilnahmemodalitäten (Anmeldeverfahren) erläutert. Es wird empfohlen, die anschließend stattfindende Veranstaltung für „Bisherige“ ebenfalls zu besuchen. Eine Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht erforderlich.
    Der Tag der offenen Tür findet am 11. März ab 9.00 Uhr an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
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