Projekt Arbeit, Gesundheit und Leistung  
Das Arbeitsleben hat sich grundsätzlich durch den zunehmenden Wettbewerb, die neuen Kommunikationsmedien und die hohe Flexibilität, orts- und zeitunabhängig zu arbeiten, verändert. Diese Veränderungen führen nicht nur zu neuen Anforderungen, sondern auch zu deutlichen Überforderungen, was durch den Anstieg an psychischen Belastungen gut dokumentiert ist. Um diesen Trend zu verändern, ist es notwendig mehr über das Zusammenspiel und die Wirkung von Anforderungen und Ressourcen auf das Erleben, die Leistung und die Gesundheit von Erwerbstätigen zu erfahren. Daher arbeiten wir an einem Rahmenmodell, das die bisherigen Forschungsüberlegungen und Befunde integriert, und entwickeln moderne Diagnostikinstrumente in Form von Comics zur Erfassung von psychischen Belastungen. 

Projekt Beratung 
Nicht für jede Anforderung im komplexen und dynamischen Berufsalltag haben Personen Lösungen parat. In solchen Situationen kann es hilfreich sein, sich beraten zu lassen. Vielfältige Beratungsangebote (z.B. Coaching, Supervision, Mediation, Intervision) sind in der Praxis zu finden. Auch wenn Metaanalysen darauf hinweisen, dass die Beratungsformate Coaching und Supervision eine positive Wirkung hervorrufen, ist dies für andere Beratungsformate unklar. Neben der Wirksamkeit soll im Rahmen unserer Forschung auch der Frage nachgegangen werden, welche Prozesse für die positive Wirkung verantwortlich gemacht werden können. 

Projekt voice & silence
Für lernende Organisationen ist es essentiell, dass Arbeitnehmer/innen auf Probleme hinweisen und kreative Ideen weitergeben. In der Praxis ist jedoch Schweigen kein seltenes Phänomen und basiert auf unterschiedlichen Motiven. Wir haben ein Paradigma entwickelt mit dem Ziel, Persönlichkeits- und Umweltvariablen zu untersuchen, die für ein Zurückhalten von relevanten Informationen ursächlich sind. 

Wir bieten Masterarbeiten für Psychologie-Studierende zu den genannten Forschungsprojekten an. Dissertationen sind ebenfalls in die Forschungsprojekte eingebettet und in das Doktoratskolleg „Bestehen in modernen Arbeitswelten (BimA): Leben und Arbeiten 4.0“ integriert.

Für unsere Forschung stehen drei Labore zur Verfügung, die eine Core Facility bilden.




PERL NEURO LAB                                                                        

Raum: A-2.047
Kontakt: Constantin Speitel, MSc.
E-Mail:   constantin.speitel(at)sbg.ac.at



PERL SURVEY LAB

Raum: A-2.043
Kontakt: Constantin Speitel, MSc.
E-Mail:   constantin.speitel(at)sbg.ac.at



PERL VIDEO LAB

Raum: A-2.044
Kontakt: Sabine Eichbauer
E-Mail:   sabine.eichbauer(at)sbg.ac.at

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  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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    05.11.20 Scientrepreneur Compact 2020
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