Preis für innovative Lehre 2008/2009

Die Entscheidung ist gefallen - Der Preis für innovative Lehre 2008/09 ist vergeben.


Im Rahmen des Tages der Lehre 2009 vergab die Universität Salzburg zum zweiten Mal den Preis für innovative Lehre. Ausgezeichnet wurden der Biologe Stefan Galler, die Soziologen Manfred Oberlechner und Wolfgang Aschauer, die Anglistin Tanja Greil und die Romanistin Michaela Rückl. Die prämierten Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch eine besondere Nähe zu Forschung und Praxis, durch innovativen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien und vor allem durch eine hervorragende Didaktik aus.

 


Die prämierten Projekte im einzelnen:

Praktikum zur Empirischen Sozialforschung II:
Integration von MigrantInnen: Eigen- und Fremdsicht
MMag. Dr. Manfred Oberlechner &
MMag. Dr. Wolfgang Aschauer

Die Lehrveranstaltung „Praktikum zur Empirischen Sozialforschung II: Integration von MigrantInnen: Eigen- und Fremdsicht“ zeichnet sich vor allem durch ihre Nähe zur Forschung aus. Die Lehrveranstaltungsleiter haben eine Umfrage zur Arbeits- und Lebenssituation von MigrantInnen in der Stadt Salzburg durchgeführt. In einer weiteren, Studie, die gemeinsam mit Studierenden durchgeführt wird, soll die Bevölkerung über MigrantInnen und deren Integration befragt werden. Durch Gruppenarbeiten und Podiumsdiskussionen befassen sich die Studierenden intensiv mit dem aktuellen Forschungsstand, der Methode der standardisierten Befragung und den wichtigsten statistischen Verfahren. Die Studierenden werden aufgefordert, ihre Ergebnisse allgemein verständlich zu präsentieren.

Proseminar Teaching Adults
Mag. Dr. Tanja Greil

Im Proseminar „Teaching Adults“ erwerben Studierende des Unterrichtsfaches „Englisch“ Kompetenzen im Fremdsprachenunterricht mit Erwachsenen. Eine der Besonderheiten in der Methodik dieser Lehrveranstaltung ist, dass die TeilnehmerInnen in Teams je vier Lernmodule zu Sprachlernstrategien entwickeln und diese parallel zur Lehrveranstaltung in einem Englischkurs mit erwachsenen Lernenden in Kleingruppen erproben. Im Anschluss können die Studierenden ihre Erfahrungen mit KollegInnen und der Lehrveranstaltungsleiterin diskutieren.

Proseminar Fachdidaktik Italienisch III
Mag. Dr. Michaela Rückl

Im Proseminar „Fachdidaktik Italienisch III“ werden Studierende über unterschiedliche Wege an aktuelle Themen der italienischen Fachdidaktik herangeführt. Die Studierenden diskutieren methodisch-didaktische Grundlagen in von Expertenteams moderierten Online-Foren. Das erworbene Theoriewissen wird durch die Erstellung von multimedialen Lehr-/Lernmaterialien praktisch angewandt. Inhaltlich werden Themen aus literatur- oder kulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen aufbereitet. Um die Reflexion über sprachendidaktische Themen zu vertiefen und Feedback aus der Praxis einzuholen, halten die Studierenden gemeinsam mit den Leiterinnen/Leitern der fachdidaktischen und der fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen ein Fortbildungsseminar für praktizierende Italienisch-LehrerInnen. Besonders originelle und innovative Materialien werden auf www.italianoAscuola.at veröffentlicht, einer Online-Plattform der Romanistik Salzburg, die als Bindeglied zwischen universitärer Ausbildung und Schulpraxis dient.

Vorlesung Tierphysiologie I: Bewegungs- und Leistungsphysiologie
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Stefan Galler

Die Vorlesung „Bewegungs- und Leistungsphysiologie“ wird den Studierenden aller Biologie-Bachelor-Studien als verpflichtende Lehrveranstaltung in der Studien-Eingangsphase angeboten. Dabei geht es um „Bewegung“ als Grundphänomen des Lebens. Bewegungsvorgänge werden aus dem Zusammenwirken zwischen physikalisch/chemischen Prozessen und ausgeklügelten Molekülstrukturen erklärt. Die Studierenden erlangen ein Gefühl für Raum und Zeit im Mikrokosmos „Zelle“ und lernen die medizinische Relevanz des Themas kennen. Die Vorlesung lebt von einem kontinuierlichen Frage-Antwortspiel zwischen dem Vortragenden und den Studierenden. Der Lernstoff wird in einer Powerpoint-Präsentation knapp und präzise in Worte gefasst und mit zahlreichen Bildern, Animationen und Kurzvideos veranschaulicht. Die Powerpoint-Präsentation wird den Studierenden über die Lernplattform „Blackboard“ zur Verfügung gestellt; ebenso Hunderte von Fragen zur Wiederholung des gesamten Lernstoffs. Einen besonderen Anreiz zur inhaltlichen Vertiefung stellt das „Bioquiz“ dar: Engagierte StudentInnen rücken in die Reihe der „Biostars“ auf, wenn sie besonders knifflige Fragen zum Thema beantworten können. Bei den Abschlussprüfungen bieten sich für die Studierenden gleich zwei Chancen: Am Tag nach der schriftlichen Klausur finden kurze Einzel-Prüfungsgespräche statt, wo jede und jeder erneut zu Wort kommt und sogleich die Endnote erfährt.

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