Tag der Lehre 2009

Lehren & Beurteilen in der Hochschullehre 

18. Juni 2009

Rudolfskai

 

 

Ausführliches Programm

 

What you test is what you get
Der Zusammenhang zwischen Lehrzielen, der Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen
Univ.-Prof. Dr. Tina Hascher, Univ.-Ass. Dr. Doreen Cerny, Mag. Gerda Hagenauer
(FB Erziehungswissenschaft, Universität Salzburg)

09:00 bis 10:30; HS 387 (GesWi, Rudolfskai)

Die Gestaltung von Prüfungen/Leistungsnachweisen übt einen wesentlichen Einfluss darauf aus, wie Studierende lernen. Eine gute Passung zwischen Lehrzielen, der Gestaltung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen/Leistungsnachweisen ist daher wesentlich für das Gelingen von Lehr-/Lernsitationen.

Im Workshop werden verschiedene Methoden des Prüfens bzw. des Leistungsnachweises exemplarisch vorgestellt und diskutiert. Dabei stehen der Zusammenhang zwischen Prüfen und Lehren sowie der Zusammenhang zwischen Prüfen und Lernen im Mittelpunkt.

Alternative Formen der Leistungsbeurteilung
Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm
(Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg)

13:30 bis 15:00; HS 387 (GesWi, Rudolfskai)

Wird über Prüfungen und über die Beurteilung von Studierendenleistungen gesprochen, so denkt man schnell vor allem an Klausuren und Tests im Rahmen von Vorlesungen und an Referate und Seminararbeiten im Rahmen von Seminaren und ähnlichen Lehrveranstaltungen. In diesem Beitrag sollen alternative Möglichkeiten, von Studierenden Leistungen abzurufen und diese zu bewerten, vorgestellt werden. Wie steht es um kollaborative Arbeiten? Welche Formen der Projektarbeit gibt es? Welche Erfahrungen wurden bisher mit Lerntagebüchen und Portfolio-Lernen gemacht? Diese und ähnliche Fragen können im Rahmen dieses Workshops diskutiert werden.

Qualität bei Multiple Choice- und anderen geschlossenen Prüfungen
Computerbasiertes Prüfen, eAssessment, Multiple Choice auf Papier, ...
Mag. Sandra Jekel, Mag. Günter Wageneder, Richard Posch, MSc
(Zentrale Servicestelle für Flexibles Lernen und Neue Medien, Universität Salzburg)

15:30 bis 17:00; HS 387 (GesWi, Rudolfskai)

Mit steigenden Studierendenzahlen steigt auch der Bedarf nach effizienten Prüfungsformen. Einfach oder gar computerbasiert auswertbare Multiple Choice-Tests und andere geschlossene Prüfungsformate können hier Abhilfe bieten. Aber wie kann die Qualität solcher Prüfungen gesichert werden? Wie kann gewährleistet werden, dass nicht nur auswendig gelerntes Wissen geprüft wird, sondern auch Wissen höherer Verarbeitungsstufen? Kann mit Multipe Choice-Tests vielleicht sogar Verständnis und Anwendung von erlerntem Wissen geprüft werden? Und welche Techniken gibt es um gute Prüfungsfragen zu erstellen? In diesem Workshop wird versucht werden, diese Fragen im Wechsel von Experteninputs und Podiumsdiskussionen zu beantworten.

Prüfen im Kontext von Bologna und Kompetenzorientierung
Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm
(Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung, Universität Hamburg)

17:30 bis 18:30; HS 230 (Kapitelgasse 4)

Download Powerpoint dieses Vortrages (pdf), Download Artikel zum Vortrag (pdf)

Der Bologna-Prozess bringt nicht nur eine grundsätzliche Änderung der Studienabschlüsse mit sich. Vorgesehen ist vielmehr auch eine Weiterentwicklung innerhalb der Studienpläne. Hier ist insbesondere von Modularisierung und Kompetenzorientierung die Rede. Dies hat Konsequenzen für Studierende und Lehrende. Für Studierende ergibt sich etwa (bei den gegebenen Kapazitäten der Studienprogramme) die Frage nach verbleibenden Wahlmöglichkeiten oder die entscheidende Frage nach den Konsequenzen des Nicht-Bestehens von Modulprüfungen. Vor allem aber: Prüferinnen und Prüfer müssen sich auf eine neue Kultur des Prüfens mit ganz neuen Anforderungen einlassen. Anstatt Wissen sollen Kompetenzen überprüft werden. Anstatt der Überprüfung der Inhalte der eigenen Lehrveranstaltung sollen sich Lehrende in Modulen über Prüfungsinhalte abstimmen. Im Rahmen ihres Vortrages wird Frau Bülow-Schramm auf diese und weitere Fragen eingehen, die uns teils schon heute beschäftigen oder uns - bei weiterer Umsetzung der im Bologna-Prozess vorgesehenen Reformen - in absehbarer Zeit beschäftigen werden.

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    Markus Ellmer BSc MSc, Universitätsassistent im Bereich Human Resource Management, wurde in Mailand im Rahmen der Internationalen E-HRM Conference für sein gemeinsam mit Astrid Reichel verfasstes Paper "An affordance approach to eHRM-based employee voice", mit dem Best PhD Paper Award ausgezeichnet.
    Bereits zum 6. Mal wurde am 3. Dezember in Salzburg der AK Wissenschaftspreis verliehen. Ausgezeichnet in der Kategorie "Wirtschaft und Recht" wurde Thomas Kukla, LLM oec. mit seiner Masterarbeit zum Thema "HR-Analytics im betriebswirtschaftlichen und datenschutzrechtlichen Kontext unter besonderer Berücksichtigung der Datenschutz-Grundverordnung " (Hauptbetreuerin: Prof. Dr. Astrid Reichel, Nebenbetreuer: Markus Ellmer MSc).
    Am 22. Jänner 2019 um 19 Uhr wird im Literaturarchiv Salzburg diese bemerkenswerte Korrespondenz, der dritte Band der im Literaturarchiv entstehenden Salzburger Bachmann Edition, präsentiert. Der Eintritt ist frei.
    Univ.-Prof. Dr. Nicola Hüsing wurde für ihre bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet und für die EURASC nominiert.
    Dr. Lorenz Aglas, senior scientist der Arbeitsgruppe Ferreira im Fachbereich Biowissenschaften, ist Gewinner des AK-Wissenschaftspreises der Arbeiterkammer Salzburg.
    Become an expert in EU politics, law and economics
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Kennst du den Spruch: "Praktikum im Ausland - das wird ja noch nichts. Außerdem zu kompliziert..." STIMMT GAR NICHT - es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht. Umfangreiche Informationen am 24.01. ab 15:00 Uhr im Unipark!
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Die Schriftstellerin Cécile Balavoine verbrachte ein Erasmusjahr an der Universität Salzburg. Ihre Begeisterung für die Stadt Salzburg und die Musik Mozarts ist auf jeder Seite ihres ersten Romans MAESTRO spürbar.
    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
    Mo 28.1.2019, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Christian Wiese (Frankfurt a.M.) - Zwiespalt und Verantwortung der Nähe: Raphael Straus und James Parkes über jüdisch-christliche Nachbarschaft
    Am 31. Januar 2019 kommt Professorin Nadine Marquardt (Bonn) für einen Gastvortrag zum Thema "Armut und Strafe" nach Salzburg.
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    23.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    23.01.19 Lesung: Kathrin Röggla ('Revision')
    24.01.19 Pflege und Betreuung – Who cares?
    24.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
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    24.01.19 W&K Forum: Podiumsdiskussion - Documentality!? Realitäten im Theater der Gegenwart
    24.01.19 8. Nachtschicht@UBS - Zurück zum Schreibtisch!
    25.01.19 Kathrin Röggla und die „Recherchegespenster“. Realitäten in Prosa und Theater der Gegenwart
    25.01.19 Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen. Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla
    26.01.19 Kathrin Röggla: Dokumentarisches Schreiben
    28.01.19 Neuere Entwicklungen im europäischen Asylrecht
    28.01.19 Psychotherapieausbildung in Deutschland
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