Qualitätssicherung in der Forschung

Thematisiert man Qualitätssicherung in der Forschung ist zunächst ganz grundsätzlich auf die in der Verfassung verankerte Freiheit der Wissenschaft hinzuweisen. Daraus ergibt sich, dass das Rektorat oder das Qualitätsmanagement keinerlei Möglichkeit oder auch nur Intention haben, auf die Ergebnisse von Forschung Einfluss zu nehmen. Es gibt kein Prozedere, in dessen Rahmen durch eine universitäre Einrichtung die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung vor Veröffentlichung geprüft werden.

Der (weitere) Rahmen, innerhalb dessen wissenschaftliche Forschung erfolgen kann und muss, ist definiert in den "Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis". Weiters hat sich die Universität Salzburg zur Umsetzung der „European Charter for Researchers and a Code of Conduct for the Recruitment of Researchers” verpflichtet und ist für die Umsetzung dieser Verpflichtung von der Europäischen Kommission mit dem Logo "HR Excellence in Research" ausgezeichnet worden (Details). Darüber hinaus ergeben sich Verpflichtungen in Zusammenhang mit der in unserer Satzung geregelten Ethikkommission, die bei entsprechenden Forschungsvorhaben zu befassen ist.

Weitere Regelungen ergeben sich durch die Richtlinien von Fördergebern bei der Beantragung und vor allem Durchführung von Drittmittelprojekten. Und auch intern gibt es Regelungen für die Beantragung von Drittmitteln; diese zielen aber (sowie weitere PLUS-S-Regelungen rund um Finanzgebahrung u. a. m.) ausschließlich auf formale Aspekte ab. Dies gilt auch für den speziellen Fall der Auftragsforschung.

Verstöße gegen die Richtlinien guter wissenschaftlicher Praxis sind zunächst von der "Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" zu behandeln und werden allenfalls dem Rektorat weiter geleitet, das ggf. disziplanar- und arbeitsrechtliche Schritte ergreifen kann. Allenfalls kann ein Fall auch der Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (ÖAWI) übergeben werden. In einem ähnlichen Modus erfolgt auch die Auseinandersetzung mit Plagiatsvorwürfen.

Eine inhaltliche Qualitätskontrolle erfolgt letztlich auf zwei Ebenen, in beiden Fällen extern:

  • Zum einen bei der Begutachtung von Drittmittelanträgen durch die (potentiellen) Fördergeber (FWF, EU, ...);
  • Zum anderen bei der Publikation von Forschungsergebnissen in Form von Monographien, Artikel, Beiträgen in Herausgeberbänden, Vorträgen etc. durch die Verleger, Herausgeber, Peer Reviews, etc.

Zudem ist in diesem Zusammenhang die regelmäßig stattfindende Evaluierung von Fachbereichen, Schwerpunkten und Besonderen Einrichtungen zu nennen.

Die Verantwortlichkeit für wissenschaftliche Qualität liegt bei der einzelnen Forscherin, beim einzelnen Forscher. Es kann und muss in ihrem bzw. seinem Interesse liegen, beste wissenschaftliche Qualität zu liefern. Andernfalls wird sie oder er wissenschaftliche nicht vorankommen.

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    Die Österreichische Forschungsgemeinschaft, getragen von Bund und Ländern, gibt sowohl der Wissenschaftsförderung als auch der Wissenschaftspolitik in Österreich neue Impulse und dient der Zukunftsorientierung und Qualitätssicherung von Forschung und Lehre in Österreich.
    Assoc.Prof. Dr. Kerstin Hödlmoser vom Centre for Cognitive Neuroscience wurde am 16. November der Kardinal-Innitzer-Förderungspreis für ihre Habilitation „Functional Impact of Sleep on Declarative and Motor memory over the Lifespan“ verliehen.
    Materialchemiker Dipl.-Ing. Miralem Salihovic vom Fachbereich Chemie und Physik der Materialien erhält für die Fortführung seiner Dissertation ein DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
    Als Mitglied des Netzwerks UniKid-UniCare Austria forciert auch die Universität Salzburg die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie: Mit einem Kurzfilm der KabarettistInnen Kaufmann & Herberstein geht das Netzwerk augenzwinkernd neue Wege.
    Die Tagung wird organisiert vom Österreichischen Institut für Menschenrechte und findet in der Edmundsburg am Mönchsberg, Europasaal, 16 bis 19 Uhr, statt. Eintritt frei! Anmeldung erforderlich unter menschenrechte@sbg.ac.at.
    Die SchülerUNI "Hormone & Gehirn: Wie arbeiten sie zusammen?" stieß auf großes Interesse. Das Team rund um DDr. Belinda Pletzer vom Centre for Cognitive Neuroscience (CCNS) gab Einblick in den Forschungsalltag.
    Die jährlich stattfindende interdisziplinäre Fachtagung des Wissensnetzwerks Recht, Wirtschaft und Arbeitswelt findet dieses Jahr am Donnerstag, 21.11.2019, zum Thema "Die Arbeit ist immer und überall - Mobiles Arbeiten und seine Folgen" auf der Edmundsburg statt.
    DONNERSTAG, 21.11.: VORTRÄGE (8.30-19.00h) bei Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, KunstQuartier, Atelier 1.OG // FREITAG, 22.11.: EXKURSION (8.30-16.00h) Gedenkstätte Konzentrationslager Ebensee, Gedenkstätte Mauthausen. Abfahrt: 8.30 Uhr Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1
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    Bühne frei für Ideen und Projekte, die Studierenden an der Uni Salzburg am Herzen liegen! Eine Vernetzungsangelegenheit der besonderen Art bietet jetzt das Career Center am 25.11.2019 beim Fair & Creative Matching Event.
    Im Rahmen der Vortragsreihe Geschichte im Gespräch sowie der Vorlesung "Grundlagen der Mittelalterlichen Geschichte (Christina Antenhofer)" hält Thorsten Hiltmann (Münster) am 26. November 2019 um 09 Uhr im HS 380 einen Vortrag zum Thema Mittelalterliche Heraldik zwischen Kulturgeschichte und neuen digitalen Methoden
    Der Fachbereich Slawistik möchte Sie zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO sehr herzlich zum vierten Teil unserer erfolgreichen Kinoreihe der ost- und mittelosteuropäischen Filme einladen. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    28. bis 30. November 2019 - Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg, Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft, Tanzstudio, Raum 2.105, 2. OG
    Am 29. November 2019 findet die Tagung "Verantwortlichkeit digitalisierter Unternehmen" an der Universität Salzburg statt. Der Fokus liegt dabei auf den ethischen und rechtlichen Auswirkungen des Einsatzes künstlicher Intelligenz.
    Am MO 2.12. findet im Unipark Nonntal ein Empfang anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) statt. Die Begrüßungsworte spricht Rektor der Universität Salzburg Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert.
    Elektroakustische Musik mit Sounddesigner Martin Löcker (a.k.a. Murmler) gibt es am Dienstag, 3. Dezember 2019, 19.30 Uhr, Fünfzigzwanzig (Residenzplatz 10, 2. OG, 5020 Salzburg).
    Der Fachbereich Linguistik ist Veranstalter der 45. Österreichische Linguistiktagung, die am 6. und 7.12.19 im Unipark Nonntal stattfindet.
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  • 21.11.19 Massen sterben – landschaftliche, architektonische und materielle Erinnerungen an zwei Weltkriege. Wege des Erinnerns in europäischer Perspektive
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