Toskanatrakt

Toskantrakt der Salzburger Residenz

Im Gegensatz zu seiner Bezeichnung als "Kleiner Palazzo Pitti" hat sich der im Volksmund übliche Name "Toskanatrakt" für die heutige Heimstätte der Rechtswissenschaften an der Universität Salzburg in der Salzburger Residenz über Jahrhunderte erhalten. Erst relativ spät in der wechselvollen Geschichte des Bischofshofes zog jener aus der Toskana vertriebene Großerzherzog Ferdinand IV. samt Hofstaat hier ein und verhalf dem Bau zu seinem heutigen Namen.

Erzbischöfe wie Wolf Dietrich, Markus-Sittikus und Hieronymus Colloredo hatten den Bau schon zuvor nach ihren jeweiligen Bedürfnissen und den Vorstellungen der Zeit adaptieren lassen. So wollte Erzbischof Wolf-Dietrich aus dem mittelalterlichen Wohn- und Wirtschaftshof einen Renaissancepalast machen. Er errichtete die Dietrichsruh, einen Renaissancegarten (heute ein teilweise gepflasteter Hof) mit Wasserspielen und grottenartigen Nischen und daneben einen zweiten mit Grotten und sprudelndem Wasser, ähnlich einem manieristisch anmutenden Garten. Zeugnis aus der Zeit von Markus Sittikus gibt die Sala terrena, eine neun Meter hohe Durchgangshalle mit zwei freistehenden und zwei Halbsäulen aus Marmor sowie einer prächtig gemalten Stuckdecke. Auch der letzte Salzburger Fürst und Erzbischof Hieronymus Colloredo prägte den Bau - unter ihm erhielt der Nordwestteil der Residenz weitgehend seine heutige Form und es entstand ein Mitteltrakt zwischen den beiden Höfen. Auch Colloredos Nachfolger als weltliche Herrscher, die Mitglieder des Kaiserhauses und der Linie Habsburg-Toskana, ließen in ihrer Regierungszeit Umbauten durchführen.

ACHTUNG!!
Zufahrtsinformation

Die Zu- und Abfahrt für Ladetätigkeiten in die Innenstadt ist von 06:00 bis 11:00 Uhr an Werktagen (Montag bis Samstag) erlaubt. Ab 11:00 Uhr ist eine Ausfahrt nur mehr mit Berechtigungscode/Berechtigungskarte möglich. Ausnahmegenehmigungen erteilt das Salzburger Straßenverkehrsamt (Tel.: 0043 (0) 662/ 8072-3184, Mail: verkehr@stadt-salzburg.at).

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    Herr Dr. Sven Th. Schipporeit (Institut für Klassische Archäologie, Universität Wien) hält zu diesem Thema am Mi, 21. November 2018, 18.30 Uhr, in der Abgusssammlungs SR E.33, Residenzplatz 1, einen Vortrag
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    The workshop aims to examine the musicality of the body and vice versa the corporeality of music from a choreographic perspective. This approach corresponds with the extension of the concept of music as well as the questioning of performance traditions in the context of New Music, which also puts a stronger emphasis on the body.
    The relatively young democracy Poland, whose political climate has intensified considerably since the last elections, is also moving increasingly to the fore. Politically critical leaders of representative cultural organisations have been and continue to be replaced by the new administration, while independent creative artists appear to be able to find niches so far or already live outside the country.
    Vom 29.11. bis 01.12.2018 im Unipark Nonntal
    Das Symposion der Katholische-Theologischen Fakultät findet am 29. und 30. November anlässlich der Aufhebung im Jahre 1938 statt. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 101 der Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1.
    Salzburger Innovationstagung 2018 am 29.11.2018 ab 15 Uhr in der Großen Universitätsaula – ITG, Land Salzburg, Wirtschaftskammer und Salzburger Hochschulkonferenz
    Am 30. November im Rahmen der Tagung Digital Humanities Austria 2018
    Am 6. Dezember 2018 finden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days zum Thema Kommunikation, Dissemination und Verbreitung in H2020-Projekten statt.
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