Struktur

Kleine Institutsgeschichte

Im November 1964 begann die Lehrtätigkeit des Instituts für Romanische Philologie an der zwei Jahre vorher wiederbegründeten Paris-Lodron-Universität. Im Dezember desselben Jahres erfolgte die Ernennung von Dr. Rudolf Baehr (1922-2010; emeritiert 1990) zum ersten Professor (Schwerpunkt französische und italienische Literatur). Untergebracht war das Institut zuerst am Mirabellplatz in drei Räumen der sogenannten Kastvilla. Vordringliche Aufgabe der wenigen Mitarbeiter in der Gründungsphase war der Aufbau der Curricula in Französisch und Italienisch, sowie die Errichtung einer Fachbibliothek. Mit der wachsenden Zahl von Studierenden und der 1966 erfolgten Ernennung von Dr. Felix Karlinger (1920-2000; emeritiert 1980) zum zweiten Universitätsprofessor (iberoromanische und rumänische Literatur) war die Übersiedlung in ein neues Gebäude notwendig geworden, das man in der Zillnerstrasse 6 fand. 1971 schließlich wurde Dr. Mario Wandruszka (1911-2004; emeritiert 1981) zum Professor für Sprachwissenschaft ernannt. Nach dem Neubau von Institutsgebäuden in der Akademiestrasse zog das Institut im Jahr 1973 dorthin, wo es - zuerst als Institut für Romanische Philologie, dann in Institut für Romanistik umbenannt - fast 40 Jahre bleiben sollte, bevor es 2011 - jetzt als Fachbereich Romanistik - wieder den Ort wechselte und im neuen, Uni-Park genannten Gebäude in der Erzabt-Klotz-Strasse 1 untergebracht wurde. Die zweite Generation von Professoren als Nachfolger der vorhin genannten sind Dr. Dieter Messner (geb. 1942; Nachfolger Karlingers; emeritiert 2011), Dr. Hans Goebl (geb. 1943; Nachfolger Wandruszkas; emeritiert 2012) und Dr. Peter Kuon (geb. 1953; Nachfolger Baehrs). Dazu kam 2004 Dr. Christopher Laferl (geb. 1963), durch den das breite Spektrum iberoromanischer Kulturen wissenschaftlich abgedeckt ist. In der dritten Generation sind seit 2012 Dr. Bernhard Pöll (geb. 1968; Nachfolger Messners) und ab 2013 Dr. Matthias Heinz (geb. 1974; Nachfolger Goebls) tätig. Angeboten werden derzeit als Vollstudien das Lehramt in Französisch, Italienisch und Spanisch, das der Großteil der Studierenden absolviert, und als Bachelor-/Masterstudium Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Während sich auch Portugiesisch regen Zuspruchs erfreut, wurde Rumänisch als Studienrichtung 2001 eingestellt, da die Nachkommen der nach 1945 in Salzburg angesiedelten Siebenbürger Sachsen keine sprachliche Beziehung mehr zur ehemaligen Heimat ihrer Eltern, Rumänien, hatten. Mit dem Ausbau zur Vollromanistik ging auch der Zuwachs an Studierenden Hand in Hand. 1971 waren es etwa 200, zehn Jahre später schon 1600. Damit verbunden ist auch die groß gewordene Anzahl an Mitarbeitern. Waren es 1964 nur 3, so sind es im Jahr 2013 fast 50, darunter 15 Muttersprachler.

 

Dieter Messner

  • ENGLISH English
  • News
    Das ursprüngliche Programm der KinderUNI der Universität Salzburg und dem Veranstaltungspartner Universität Mozarteum Salzburg wurde umgekrempelt: Auch im Kopfstand bietet die KinderUNI Salzburg ein spannendes, neu ausgerichtetes Programm für 8- bis 12-Jährige. Vieles ist erstmals ortsungebunden und kann somit von ganz Österreich oder darüber hinaus eingesehen werden!
    Auf der Webseite der Universität Salzburg gibt es jetzt neu die Rubrik "The Rector's Column". Sie finden hier Statements und Informationen von Rektor Prof. Dr.Lehnert zum aktuellen Geschehen an der Paris Lodron Universität Salzburg.
    Sie wollen ein Lehramtsstudium an der Universität Salzburg beginnen und ziehen dabei in Betracht, eine (oder gar zwei) romanische Sprache(n) zu wählen, doch es beschäftigen Sie Fragen, Unklarheiten oder Zweifel hinsichtlich der Möglichkeiten und der universitären Ausbildung am Fachbereich Romanistik?
    Das Projekt „Digital Innovation Hub West“ wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gefördert. Beteiligt sind neben öffentlichen Kooperationspartnern auch Österreichs Universitäten und Fachhochschulen. Die Universität Salzburg ist ebenfalls an diesem Projekt unter Vertretung von Univ.-Prof. Dr. Andreas Uhl (Fachbereich Computerwissenschaften) beteiligt.
    Die Paris Lodron Universität Salzburg eröffnet in Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen ein Christian Doppler Labor für raumbezogene und erdbeobachtungs-basierte humanitäre Technologien (gEOhum). Die Eröffnung fand virtuell am 8. Juli 2020 statt.
    Die Academy of Management, wichtigste internationale Vereinigung für Management Scholars nominiert Dr. Astrid Reichel (Professorin für HRM am Fachbereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) für den diesjährigen Carolyn B. Dexter Award!
    Der Salzburger Kirchenhistoriker Prof. Dietmar W. Winkler wird auch weiterhin als Konsultor an der Arbeit des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen mitwirken. Papst Franziskus hat den Salzburger Theologen in seiner Beraterfunktion verlängert. Prof. Winkler war erstmals 2008 von Papst Benedikt XVI. dazu berufen worden.
    Ende März wurde Kroatien inmitten der Corona-Pandemie von einem schweren Erdbeben erschüttert. Mit dieser Sonderausschreibung setzt die ÖAW ein humanitäres Zeichen und möchte die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit kroatischen Kolleginnen und Kollegen bestmöglich unterstützen.
    Die International Data Week - ein hochkarätig besetzter Fachkongress mit 900 Teilnehmern aus dem Bereich Data Science - wird im Oktober 2023 erstmals in Europa stattfinden. Die Stadt Salzburg konnte sich dabei als Veranstaltungsort gegenüber zahlreichen anderen Bewerbern durchsetzen. Die Universität Salzburg ist wichtiger Kooperationspartner.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    Die Universität präsentiert sich mit neuem Logo der Öffentlichkeit. Dem ist ein intensiver Markenbildungsprozess vorausgegangen: „Zur Jahreswende 2019/2020 haben wir die Kommunikationsstrategie KOM PLUS 2020 entwickelt“, erläutert Rektor Hendrik Lehnert.
    Die Theologische Fakultät der Universität Salzburg bietet interessierten StudienanfängerInnen zum Wintersemester 20/21 einen neuen Lehrplan der Katholischen Fachtheologie mit einer Verkürzung der Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen und einer Beschleunigung etwa des Bachelorstudiums von acht auf sechs Semester.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • Uni-Shop
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg