Fiskalföderalimus

Fiskalföderalismus als eine Möglichkeit zum Umgang mit Integrationsdefiziten wird gestützt durch eine Reihe von Theorien aus den Bereichen der Wirtschafts-, Recht- und Politikwissenschaft. Unvollständige Vertärge schaffen Anreizestrukturen für politisch motivierte Akteure "entsprechend der Umstände und spezifischer Interessenslagen" zu handeln, ohne dabei das gemeinsame Ganze einer bestehenden Gemeinschaft zu berücksichtigen. Unklare Souveränitäten, die sich in einem ständigen Wettstreit zueinander befinden, tragen weiter zu den strategischen Spielen zwischen höheren und niedrigeren Ebenen eines Regierungssystems bei, die darauf ausgerichtet sind, Lasten auf die jeweils andere Ebenen zu verlagern. Dies kann die Gemeinschaft als solche gefährden.


Die Geschichte hält eine Vielzahl von Beispielen bereit, die deutlich zeigen, wie insbesondere Krisen, die durch unsolides wirtschaftliches und politisches Verhalten sub-nationaler Einheiten hervorgerufen werden, zu zentral definierten Lösungen geführt haben um wiederum makro-ökonomische Stabilität zu generieren.

Wesentliche Fragen im Hinblick auf die weitere Entwicklung eines europäischen Fiskalföderlismus betreffen die angemessene Rolle des Zentrums, Fragen der Möglichkeit makro-ökonomischer Stabilisierung und Probleme des moral hazard und der intergouvernementalen Solidarität. Eines der wesentlichen Probleme ist daher folgendes: das Zurverfügungstellen öffentlicher Güter kann zu Ineffizienz führen, wenn dabei lokale Präferenzen und Unterschiede nicht ausreichend beachtet werden, während das lokale Zuverfügungstellen von Allgemeingütern Ineffizienz erhöht, indem es nicht gelingt,  Externalitäten des Regulierungswettbewerbs zu internalisieren.

 

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    Von Essen bis Wickeln: Die Natur bestimmt den Rhythmus vieler Jungeltern. Damit Familienfreundlichkeit auch bei allen ankommt, hier einige Infos, wie und wo an der Universität Salzburg der Alltag mit Kleinkind leichter fällt.
    Zum Auftakt des 20. Österreichischen Juristentags findet am 23. Mai 2018 um 18 Uhr an der Universität Salzburg in der Reihe „Rechtspanorama“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „Gefährden Facebook & Co die Demokratie?“ statt. Veranstalter sind die Tageszeitung „Die Presse“ und die Universität Salzburg.
    Ab sofort bis 3. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg, die von 20. August bis 1. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg stattfindet, möglich.
    Renaud Dehousse is President of the European University Institute, a position held since 1 September 2016. Before coming to the EUI, he was Professor and Jean Monnet chair in EU law and European Policy Studies at Sciences Po Paris from 2005 to 2016, where he founded and directed the Centre d'études européennes.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
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  • 24.05.18 Detection of periodicity in functional time series
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    29.05.18 Democracy in the EU: How much has changed?”
    30.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Roland Reischl (Analytische Chemie)
    30.05.18 Kommunikationsprozesse zwischen Kunstschaffen und Öffentlichkeiten
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