Auswärtige Beziehungen

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Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise, in der die Europäische Union als wesentlicher Akteur in der Weltwirtschaft besonders betroffen ist, herrscht eine starke Interdependenz zwischen den Krisenmaßnahmen der EU und den Reaktionen anderer Akteure, wie etwa den Vereinigten Staaten, China, Russland oder Brasilien, aber auch internationalen Akteuren und Foren wie dem Financial Stability Board der G20, dem IWF und der WTO. Damit hat die Krise, und die Reaktionen darauf, auch starke Auswirkungen auf die auswärtigen Beziehungen der EU, aber auch der einzelnen Mitgliedsstaaten. Zudem besteht eine enge Verbindung zwischen wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten. 

Dabei sieht sich die EU nicht zuletzt aufgrund der schwerfälligen Organisation ihrer Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) - ein Bereich, in dem noch immer Einstimmigkeit vorherrscht und effiziente Entscheidungen erschwert - zunehmender Kritik ausgesetzt. Im Rahmen von SCEUS sollen daher die Auswirkungen der Krise auf die Beziehungen der EU in einem globalen Kontext analysiert werden.

Bespiele für Fragestellungen in diesem Bereich sind:

  • Welchen Einfluss haben die strukturellen und organisatorischen Besonderheiten der GASP auf die Handlungsfähigkeit der EU?
  • Wie beeinflusst die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene (im Rahmen der G20, der WTO, des IMF, der OECD) das europäische Krisenmanagement und die europäische Finanzarchitektur?
  • Wie trägt die EU zu einem nachhaltigen internationalen Finanzrahmen bei?
  • Wie wird die Rolle der EU in internationalen Organisationen durch die Krise beeinflusst?
  • Kann das Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zur Überwindung der Krise beitragen?
  • News
    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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