Masterstudium European Union Studies

Politik, Recht und Wirtschaft sind heute in hohem Maße durch europäische Entscheidungen bestimmt. Die Kenntnis europäischer Institutionen, Politiken und Entscheidungsverfahren und des europäischen Rechts ist daher für Tätigkeiten im öffentlichen und im privaten Bereich von großer Bedeutung. Das in Österreich einzigartige Masterstudium European Union Studies bietet Studierenden eine Ausbildung, die ihnen diese Kenntnisse theoretisch und praktisch vermittelt. Das interdisziplinäre Studium verbindet Politik, Recht,  Ökonomie, Geschichte und Kommunikationswissenschaft und Sprachen. Die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten im Rahmen des Studiums soll die internationale Kompetenz der Studierenden und den Sprachenerwerb fördern. Das Masterprogramm ist überdies (ab dem Curriculum 2016) vollständig englischsprachig, was die internationale Ausrichtung zusätzlich verstärkt. Das Masterstudium European Union Studies verfolgt einen Ansatz, der die politischen, rechtlichen und sozio-ökonomischen Prozesse wissenschaftlich reflektiert und durch die Einbindung von Praktikern und Experten aus den europäischen Institutionen in die Lehre experimentell vermittelt. In Planspielen und Moot Courts üben die Studierenden das Ausarbeiten und Argumentieren von Verhandlungspositionen im Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union, der Kommission und dem Europäischen Gerichtshof.

Das Masterstudium bietet: 

  • die Qualifikation zur/zum interdisziplinär geschulten Europaexpertin/Europaexperten eine Einführung in die Grundlagen der Politiken und des Rechts der Europäischen Union 
  • praktisch vertiefte Kenntnisse des Politikgestaltungsprozesses auf europäischer Ebene durch Planspiele und Moot Courts
  • einen Einblick in die konkrete Funktionsweise der europäischen Institutionen bei einem Studienbesuch in Frankfurt, Luxemburg und Brüssel.  
  • die Chance, im Rahmen eines Auslandssemesters zusätzliche Qualifikationen zu erwerben
  • die Möglichkeit, Kultur- und Fremdsprachenkenntnisse in einem internationalen Studienumfeld gezielt auszubauen und anzuwenden
Hörsaal

Der europäische Integrationsprozess verändert politisches, wirtschaftliches und kulturelles Handeln in allen Mitgliedstaaten. Er verlangt Kenntnisse des europäischen Rechts, seiner Entstehungsprozesse und seiner Umsetzung in nationales Recht. Er verlangt aber auch Kenntnisse der anderen Mitgliedstaaten, ihrer politischen und sozio-ökonomischen Bedingungen und ihrer Positionen in den europäischen Verhandlungen. Mit der letzten großen Erweiterung haben sich diese Anforderungen vervielfacht, mit der Verwandlung der Europäischen Union in einen globalen Akteur wird die Außenpolitik neu definiert. Dies verlangt nach wissenschaftlicher Reflexion und nach praxisbezogener Einübung in die sich ständig transformierenden Verhältnisse.  

Arbeitsmarktrelevanz  

In diesem dynamischen Spannungsfeld sind nicht nur öffentliche, sondern auch eine Vielfalt privater Akteure, Große wie Klein- und Mittelbetriebe, Interessengruppen und Mitglieder der breiteren Zivilgesellschaft damit beschäftigt, ihre Positionen unter sich ständig ändernden Rahmenbedingungen durchzusetzen und dabei die europäische Ebene mit zu berücksichtigen. Das Masterstudium European Union Studies bietet die dafür nötige Kompetenz. Es ist an der Universität Salzburg eine wichtige Ergänzung des Bakkalaureats-Studium „Recht und Wirtschaft", aber auch anderer Bakkalaureate im sozial-, geistes- und zum Teil sogar im naturwissenschaftlichen Bereich. Die große Nachfrage aus den Nachbarstaaten Österreichs unterstreicht die Arbeitsmarktrelevanz des Studiums. Absolventen finden sowohl im öffentlichen Bereich (vom Nationalrat über EU-Organe bis zur UNO) als in privaten Unternehmen Beschäftigung.    

Didaktisch innovativ

Um dem ehrgeizigen Ziel einer qualitativ hochwertigen - sowohl praxisorientierten als auch wissenschaftlichen - Ausbildung gerecht zu werden, geht das Konzept des Masterstudiums in zwei Dimensionen über bisherige Angebote hinaus: Erstens wird der Anspruch der lnterdisziplinarität tatsächlich eingelöst, und zweitens werden innovative Vermittlungsformen ins Zentrum der Ausbildung gestellt. Beides verschränkt sich besonders deutlich in der didaktisch innovativen Unterrichtsform der interdisziplinären Planspiele. Zum einen wird durch Team-teaching die Perspektive mehrerer Disziplinen eingebracht. Zum anderen findet der Wissenserwerb in Simulationen realer Verhandlungssituationen bei Entscheidungen in europäischen Institutionen unter Beiziehung von Praktikern/Experten statt. Diese didaktische Form ermöglicht eine besonders intensive und fruchtbare Form der Kompetenzvermittlung.  

  • News
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    Vom Arbeitsmarkt bis zur Zuwanderung. Wie haben sich in Österreich Einstellungen und Lebensformen in den letzten Jahrzehnten verändert? Das wird vom 26.- 28. September 2019 an der Universität Salzburg beim Kongress „Alles im Wandel? Dynamiken und Kontinuitäten moderner Gesellschaften“ eines der Schwerpunktthemen sein. Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie.
    Die Neurobiologin Belinda Pletzer von der Universität Salzburg erforscht die Wirkung der Antibabypille auf das Gehirn. In einer umfangreichen Studie mit 300 Probandinnen soll festgestellt werden, ob und in welcher Weise dieses Medikament deren Denken beeinflusst. Der Salzburger Spitzenforscherin wurde für ihr Projekt ein Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zuerkannt. Die hochkarätige EU-Förderung ist mit 1,5 Mio Euro dotiert.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
    Die Salzburger Armenologin Jasmine Dum-Tragut eröffnet am 31. August 2019 im Genozid-Museum in Jerewan die erste Ausstellung, die das Schicksal armenischer Kriegsgefangener in den österreichischen Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg zeigt.
    Demokratie und Rechtsstaat scheinen in Europa schon bessere Zeiten erlebt zu haben. Die jüngsten Entwicklungen in vielen Staaten weisen auf einen Abbau von Rechtsstaatlichkeit, Grundrechten und Demokratie hin.
  • Veranstaltungen
  • 18.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    19.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
    20.09.19 'Genie‘ in der Nachromantik. Das Schöpferische (Individuum) und der Aufstieg der Massenkultur
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