Europäische Währungsunion

Euromünzen

Credit © European Union, 2013

Die Defizite des fragmentarischen und unsystematischen Aufbaus der Europäischen Währungsunion sind während der Schuldenkrise, die die Europäische Union seit 2009 in Atem hält, deutlich hervorgetreten. Von einem Meilenstein und einem Motor der Europäischen Integration wurde die gemeinsame Währung zu einer zunehmenden Verpflichtung und Belastung. Im Gegensatz zu den sich rasch bewegenden Finanzmärkten waren die europäischen Verfahren schwerfällig und bestehende Regeln wurden faktisch kaum eingehalten.

Die Krise löste eine Reihe von ad-hoc Maßnahmen aus mit dem Ziel den bestehenden Währungsraum erhalten zu können. Instrumente wie der "Six-Pack" oder der "Fiscal Compact" solten dazu dienen, die Fiskaldisziplin der Mitgliedsländer zu stärken und den Euroraum widerstandsfähiger gegen externe Schocks zu machen.

Vor diesem Hintergrund ist es eine Zielsetzung von SCEUS die Entwicklungen in der Europäischen Währungsunion zu analysieren und ihre Konsequenzen einzuschätzen, nicht nur im Hinblick auf die Stabilität einer gemeinsamen Währung, sondern hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den europäischen Integrationsprozess insgesamt.

Fragen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden, sind unter anderem:

  • Sind die Maßnahmen von einem ökonomischen, rechtlichen und politischen Standpunkt passend um die grundlegenden Defizite zu überwinden? Sind sie rechtlich zulässig? Können sie zur wirtschaftlichen Erholung und zu Wachstum beitragen?
  • Wie veränderte die "neue" Währungsunion die vertikale und horizontale Machtverteilung in der EU?
  • Welche Auswirkungen hat die "Währungsunion nach der Krise" auf Demokratie auf der europäischen und der mitgliedstaatlichen Ebene?
  • Wieviel und welche Form von Fiskalföderalismus ist notwendig um die Währungsunion zu stabilisieren?
  • Wie verändern neue Formen der "economic governance" die europäische Wirtschaftsordnung?
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    Insgesamt 50 Personen von unterschiedlichen renommierten chinesischen Institutionen, die sich mit den Menschenrechten auseinandersetzen und unter der Leitung von Herrn Prof. Kaminski, Chinaexperte aus Wien, und Herrn LU Guangjin, Generalsekretär der China Society for Human Rights Studies in Peking besuchten am 20. Juni die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Salzburg.
    Die Anmeldung zu den Kursen der ditact_women´s IT summer studies ist in vollem Gange. Noch bis 08. Juli läuft die erste Anmeldefrist, danach wird die Restplatzbörse geöffnet.
    Der Botanische Garten lädt ein zu einer kostenlosen Führung! Treffpunkt: Eingang zum Botanischen Garten. Dauer: ca. zwei Stunden. Die Führung findet bei jedem Wetter statt. Botanischer Garten, Hellbrunnerstrasse 34.
    Die 7. Salzburg Summer School findet vom 02. bis 03. September 2019 statt. Es wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
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