Dejneka, A. (1956-1957)

Aktivitäten

In der ersten Arbeitsphase (Juli 2012 bis Mai 2013) erfolgt die Aufarbeitung der einschlägigen Sekundärliteratur, wobei historische Arbeiten zur Geschichte und Entwicklung des Handwerks in den 1950er bis 1985 Jahren kaum vorliegen. In diesem Zusammenhang ist eine sorgfältige Überprüfung der sowjetischen Quellen, wie Mode- und Frauenzeitschriften, Ratgeberliteratur und theoretische Arbeiten zum Thema sowjetische Mode und Konsum zu leisten. Diese werden – je nach Materiallage – durch Memoirenliteratur und literarische Werke ergänzt. Methodisch wird hier die Aufgabe darin bestehen, diese Quellen kulturwissenschaftlich auszuwerten und für den Vergleich aufzubereiten. Parallel dazu soll eine Online-Bibliographie der sowjetischen Kulturgeschichte mit Schwerpunkt Kleidung und Mode entstehen. 
Eine zweite Arbeitsphase (Juni 2013 bis März 2014) erschließt die Arbeit im Archiv, die Sichtung der relevanten Bestände des ZDMO in der UdSSR, RGAE, RGW- und ZGA-Materialien, darunter Gesetztexte und Protokolle, wirtschaftliche Berichte und Statistiken der Verwaltungsorgane, Bestände des Ministeriums für Handel und Versorgung, Stenogrammen der Parteisitzungen und Mitarbeiterversammlungen, etc. Parallel dazu erfolgt die Durchführung von etwa 20 Erinnerungsinterviews und die Analyse von visuellen Quellen, wie Filme, Fotos, Museumskataloge, Entwürfe und Kunstwerke. Mit dem Ziel, die ersten Ergebnisse des Projekts zu präsentieren, sowie das Netzwerk auf dem Gebiet der sowjetischen Kultur- und Modegeschichte auszubauen, ist im Herbst 2013 eine internationale Konferenz zum Thema „Mode in der Sowjetunion 1917-1991“ geplant. 
Die dritte Arbeitsphase (April 2014 bis Juni 2015) dient der Überprüfung von Hypothesen, der Ausarbeitung und Gliederung der geplanten Veröffentlichungen, sowie der Erstellung publikationsfähiger Manuskripte. Ebenso ist in der Abschlußphase des Projekts ein Workshop mit KollegInnen aus Wissenschaft und Praxis geplant.

  • International Conference


Fashion, Consumtion and Everyday Culture in the Soviet Union between 1945 and 1985

24th  - 26th October 2013, Slavonic Department of the University of Salzburg, Erzabt-Klotzstr. 1, Room: HS 3.409, 3rd floor

  • Internationale Konferenz

Mode, Konsum und Alltagskultur in der Sowjetunion
zwischen 1945 und 1985

24. - 26. Oktober 2013, Fachbereich Slawistik der Universität Salzburg, Erzabt-Klotzstr. 1, Raum: HS 3.409, 3. Stock



Programm

 

Zum Tagungsbericht

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  • News
    Rund 200 Vertreter/innen aller österreichischen Universitäten und Hochschulen trafen an der Universität Salzburg zusammen, um Entwicklungen der internationalen Zusammenarbeit zu diskutieren.
    Das Universitätsfitnesszentrum präsentiert sich in neuem Kleide. Sechs Jahre nach seiner Eröffnung wurde es jetzt über den Sommer ausgebaut und deutlich vergrößert.
    Dr. Thomas Berger wurde im Rahmen der 17. Österreichischen Chemietage, die vom 25.-28. September 2017 an der Universität Salzburg stattfanden, von der Gesellschaft Österreichischer Chemiker (GÖCh) ausgezeichnet.
    Am Samstag, den 11. November wurde an Rektor Heinrich Schmidinger der Kardinal-Innitzer-Würdigungspreis 2017 in der Kategorie „Geisteswissenschaft“ verliehen.
    Am Do 23.11., 19 Uhr, spricht Alt-Bundespräsident Dr. Heinz Fischer über "Demokratie im Wandel". Veranstaltungsort der 38. Salzburger Vorlesung ist die Große Universitätsaula am Max-Reinhardt-Platz. Bitte um Anmeldung: hier
    Do 23.11.2017, 17.15 Uhr, HS E.001 (Unipark) - Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer (Wien) - Dämonen in persischen und talmudischen Texten
    Die Forschungsgruppe Medienwandel organisiert zum Thema Fake News eine Veranstaltung mit zwei Podiumsdiskussionen im SN-Saal.
    ICANN gilt als die “Regierung” des Internet. Diese NGO stellt sicher, dass Zugriff und Abruf reibungslos funktionieren und sie vergibt die so genannten Top Level Domains. Ihre zentrale Position im weltweiten Netzwerk hat ICANN aber auch Kritik eingetragen – vor allem die Politik der Berücksichtigung einschlägiger zivilgesellschaftlicher Organisationen gibt zu reden.
    Dr. Maddalena Barenghi, Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte, hält am 22.11. am Chinazentrum einen Vortrag über „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“.
    Die achte Tagung der "Salzburger interdisziplinären Diskurse" zum Thema Von "schöner Vielfalt" zu prekärer Heterogenität. Bildungsprozesse in pluraler Gesellschaft findet am 30. November und 1. Dezember 2017 im HS 2.407 der School of Education im Unipark Nonntal (Erzabt-Klotz-Straße 1, Salzburg, 2. OG) statt.
    Ingrid Gilcher-Holtey, Uni Bielefeld, hält am 1. Dezember, 19.30 Uhr, einen Gatvortrag über den Künstler als Intellektuellen in der Tradition der Avantgarde (KunstQuartier, W&K-Atelier, Bergstr. 12a, 1. OG).
    Symposium - Freitag, 1. Dezember 2017, 14.00 - 19.30 Uhr, W&K Atelier, Bergstraße 12a, Salzburg. Flucht ist ein zentrales Thema in der medialen Berichterstattung Österreichs, findet aber seit einiger Zeit - und insbesondere seit Sommer/Herbst 2015 - auch in der zeitgenössischen Kunst und Kulturarbeit verstärkt Eingang.
    Ein Lernprozess, der Mut erfordert. Mut neue Dinge auszuprobieren, Fehler zu machen, in Kontakt zu treten und sich zu öffnen. Mit Nadja Al-Masri-Gutternig und Monika Daoudi-Rosenhammer - Dienstag, 21. November 2017, 10.30 - 12 Uhr, Salzburg Museum, Mozartplatz 1
    In der Frühen Neuzeit etabliert sich eine Vielzahl von Vermittlungsfiguren – zwischen Machtblöcken, Staaten, Konfessionen, Sprachen, Kulturen, Statusgruppen, Gattungen, Geschlechtern, Wissenschaften und Künsten.
  • Veranstaltungen
  • 20.11.17 Fragmentary Latin and low literary laughter
    22.11.17 Sozialpädagogische Blicke
    22.11.17 „Writing of Events Past to Understand the Ages to Come: An Introduction to History Writing in Imperial China“
    23.11.17 The dual Minkowski problem
    23.11.17 Vermittlungsfiguren und Vermittlungskonflikte im 17. und frühen 18. Jahrhundert
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