Forschungsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte

Die Forschungsschwerpunkte der Salzburger Slawistik zeichnen sich durch ihre interdisziplinäre, interkulturelle und komparatistische Ausrichtung aus.

In der Literaturwissenschaft sind dies insbesondere die Bereiche der russischen, tschechischen und polnischen Literatur der vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, wobei individuelle Schwerpunkte auf Drama und Theater, die Emigrations-und Migrationsliteratur sowie die Gender Studies gelegt werden.

Der Schwerpunkt der linguistischen Forschung liegt auf der synchronen Beschreibung der ost- und westslawischen Sprachen (v.a. Morphologie, Morphosyntax, Syntax und Semantik), der Sprachgeschichte (historische Lexikologie und Etymologie), des Altkirchenslawischen und der Sprachkontaktforschung.

In der Kulturwissenschaft konzentrieren sich die Forschungsarbeiten auf die kulturellen Beziehungen zwischen dem deutschsprachigen Raum und den slawischen Ländern in Literatur, Kunst, Musik und anderen Formen der Kultur. Dieser Schwerpunkt schließt sowohl an die Linguistik (Kultur- und Sprachenpolitik) als auch an die Literaturwissenschaft (Postcolonial Studies, Intermedialität) an. Darüber hinaus beschäftigt sich der Fachbereich mit theoretischen Fragen von Kunst, Kultur und Gesellschaft.

Die Forschungsschwerpunkte unserer Mitarbeitenden im Einzelnen finden Sie auf der jeweiligen Mitarbeiterseite.

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    Noch nie waren in Österreich so viele forensische Patient*innen untergebracht wie zum Stichtag 1. Oktober 2020. Eine Entlastung des Maßnahmenvollzugs, also die Behandlung geistig höhergradig abnormer Rechtsbrechender, ist dringend erforderlich und unumgänglich.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    DO 9.30-SA 13h // Was haben Homer, Francisco de Goya und Maria Theresia von Paradis gemeinsam? Sie sind ein Dichter, ein Maler und eine Musikerin, deren Werke kaum losgelöst vom Gebrechen des/der Künstler*in rezipiert wird. Vorstellungen, die sich um die Gebrechen von Kunstschaffenden gruppieren, stehen im Fokus dieser Tagung. // https://w-k.sbg.ac.at/figurationen-des-uebergangs/
    Das Chinazentrum veranstaltet zu diesem Thema ein Online-Symposion am 12. und 13. November 2020. Menschen mit sichtbarer asiatischer Herkunft sind in Europa und den USA – vor allem seit COVID19 – verstärkter Diskriminierung ausgesetzt. Doch was steckt hinter dieser Angst und wie kann diese Form des Rassismus wirkungsvoll bekämpft werden?
    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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