Clemens Sedmak

Kontakt

Tel.: ++43 664 8525312
Fax.: ++43 662 842521-169
E-Mail: clemens.sedmak(at)sbg.ac.at
Büro: Edith-Stein-Haus, Raum E2/Raum 2.1

Anmerkung: Am besten erreichen Sie Prof. Sedmak per email!

Adresse

Zentrum für Ethik und Armutsforschung 
Mönchsberg 2a
A-5020 Salzburg

Zur Person

Clemens Sedmak ist seit 2005 Professor für Sozialethik am F.D. Maurice Chair am King’s College London (Universität London). Als Gastprofessor für Sozialethik hat er an der Universität Salzburg den Franz Martin Schmölz OP Lehrstuhl inne und belegt im akademischen Jahr 2009/2010 den Johann Gottfried Herder Lehrstuhl für Osteuropastudien an der Universität Jena.

Prof. Sedmakgründete und leitete von 2005 bis 2015 das Zentrum für Ethik und Armutsforschung (ZEA) am Fachbereich Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg und ist derzeitig der stellvertretende Leiter des ZEA.

Seit 2006 ist er Präsident der Salzburg Ethik Initiative, einer Kooperation von Wissenschaft (Universität Salzburg), Kirche (Erzdiözese Salzburg) und Wirtschaft (Raiffeisenverband Salzburg) und seit 2008 ebenfalls Präsident des ifz, dem Internationalen Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen. All die äußeren Aktivitäten sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es im Leben um eines geht: es in der Kunst der Liebe, wie es Erich Fromm genannt hat, möglichst weit zu bringen. Hierbei ist die Familie das beste Übungsfeld: Seine Frau Maria und die Kinder Magdalena, Gabriel und Jonathan sind ihm Halt, Lebensquelle und Herausforderung der anderen Art.

Forschungsinteressen und Arbeitsgebiete

Armutsforschung und Sozialethik (Welthunger, Arbeitswelt, Arbeitslosigkeit), Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie, Religionsphilosophie und Religionswissenschaft. Seit 2008 engagiert sich Sedmak in der Führungsethik und hat einen eigenen internationalen Lehrgang für Führungskräfte entwickelt.

Studium und Werdegang

Clemens Sedmak wurde am 6. August 1971 in Bad Ischl geboren. Er studierte Theologie, Philosophie und Soziologie in Innsbruck, Linz, New York und an der ETH Zürich und schloss die Studien mit Arbeiten über Armut & soziale Ausgrenzung, Ludwig Wittgenstein und Ioannes Duns Scotus ab. Clemens Sedmak führte in New Jersey soziologische Studien durch und engagierte sich zwölf Monate in Mozambique bei den „Missionaries of Africa“. Ab 1992 war er Studienassistent für Philosophie in Innsbruck und promovierte mit Arbeiten über das Sprachspielmodell von Ludwig Wittgenstein, soziale Theorien und über das Vorherwissen Gottes und die Freiheit des Menschen zum Dr. phil. fac. theol. (sub auspiciis Praesidentis Rei Publicae), Dr. phil. und Dr. theol. Im Rahmen des Auslandszivildienstes managte er 1996 Finanzen und Buchhaltung eines Forstprojektes in Bhutan und führte eine soziale Studie über die lokalen Veränderungen durch das Projekt durch („Social Impact Assessment“). Nach seiner Rückkehr habilitierte er sich 1999 in Theologie an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (mit einer Arbeit über das Verhältnis von Theologie und Sozialwissenschaften). Im Jahr 2000 erfolgte die Habilitation für Philosophie an der Universität Innsbruck. Einige postgraduale Kurse ergänzten die universitäre Ausbildung:

  • Cultural Anthropology – Maryknoll/New York: 1994
  • Entwicklungssoziologie: ETH Zürich, 1998-2000
  • Friedensforschung: University of Lancaster 2002
  • Impact Assessment. INTRAC, London, 2003

Im Jahr 2002 erhielt Sedmak als jüngster Universitätsprofessor Österreichs den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Religionsphilosophie an die Universität Salzburg, den er bis 2005 inne hatte.

Aufenthalte als Gastprofessor

1999 bis 2001 Studienaufenthalt in Chicago als Fellow des FWF und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Forschungsaufenthalte zur kontextuellen Theologie auch in Rom, Toronto und München 1997 Gastprofessor für Soziologie an der Kenyatta University in Nairobi 1998 & 2008 an der Ateneo de Manila University in den Philippinen 1999 am Milltown Institute in Dublin und im Formation House der Missionaries of Africa in Tamale, Ghana 1999 & 2000 Gastprofessor an der University of Notre Dame/Indiana 2000 und 2001 am East Asian Pastoral Institute in Manila 2004 Lehrstuhl „Cultura y Fe“ an der Universidad Iberoamericana in Mexico City2006 & 2007 Gastprofessor am Allenhall College, University of LouvainLehrtätigkeiten an der Kepleruniversität Linz und der Donauuniverstität KremsForschungsaufenthalte führten ihn an das Wittgensteinarchiv an der Universität Bergen, an das Lonergan Archiv an die Universität von Toronto, an das Centro Oscar Romero, University of Central America, San Salvador und an das Queen Elizabeth House, University of Oxford.

Engagement

In der österreichischen Gesellschaft für Philosophie engagierte er sich 2002-2004 als Präsident und seit 2004 als Vizepräsident. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Östereichischen Armutskonferenz und des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (Universität Wien), Mitglied des Kuratoriums der Katholischen Sozialakademie Österreich und Mitglied der Kommission „Iustitia et Pax“ der Österreichischen Bischofskonferenz. Im Jahr 2005 hat Sedmak den Verein „unicum:mensch“ gegründet, der sich um einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und humanitärer Praxis bemüht, etwa in Form einer Benefizbuchreihe.

Auszeichnungen und Preise

  • Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums 1993 und 1994
  • Ehrenring des Bundespräsidenten 1994
  • Rotary Höchstbegabtenstipendium 1996
  • Kardinal Innitzer Förderungspreis 1998
  • Forschungspreis der Stadt Innsbruck 1999
  • START Preis 2001
  • Leopold Kunschak Preis 2002

Vortrags- und Seminartätigkeiten

Clemens Sedmak ist gefragter Referent und hat u.a. mit folgenden Organisationen und Firmen gearbeitet:

  • IBM
  • Sony
  • Porsche Informatik
  • Adler Lacke
  • Hill International
  • Österreichische Hoteliersvereinigung
  • Caritas Innsbruck
  • Caritas Bozen
  • Raiffeisenverband Salzburg
  • Allianz München
  • Bertelsmann Stiftung Gütersloh
  • Dinkhauser Kartonagen
  • pro mente Salzburg
  • Fonds Gesundes Österreich
  • Mittersiller Gesundheitstage
  • Hotel Liebes Rotflüh
  • Seelsorgeamt Augsburg
  • Seelsorgeamt Erfurt
  • Ordinariat München
  • Adveniat Essen
  • Therapiezentrum T Mathis.
  • News
    Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Schlagwörter wie Industrie 4.0 oder digitale Transformation stehen dafür. Ausgelöst durch immer leistungsfähigere IT-Systeme, hochentwickelte Robotik und Sensorik, 3D Drucker, Clouds oder „Big Data“ wandelt sich das Leben und Arbeiten grundsätzlich, was sowohl Chancen als auch Risiken bedeutet.
    Geologen der Universität Salzburg profitieren stark von dem unlängst abgeschlossenen Wissenschaftsabkommen zwischen dem Iran und Österreich. Mindestens drei neue Kooperations-Projekte sind in Planung. Sehr gefragt im Iran ist zum Beispiel die Expertise der Salzburger Geologen bei der Auffindung von Gold oder von Seltenen Erden. Seltene Erden zählen zu den begehrtesten Rohstoffen der Welt.
    Dank einer großzügigen Hinterlassenschaft seitens Kurt Zopf schreibt die Universität Salzburg den mit 10.000,-- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für habilitierte Angehörige von Organisationseinheiten der Universität, welche die Fachgebiete Geistes-, Kultur- und/oder Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft oder Theologie umfassen, aus.
    Noch bis 03. Juli ist die Anmeldung zur ditact_women’s IT summer school der Universität Salzburg möglich. Sie findet vom 21. August bis 2. September am Unipark Nonntal und an der Fachhochschule Salzburg statt. Danach besteht die Möglichkeit, sich zu Restplätzen anzumelden. Infos und Anmeldung: http://www.ditact.ac.at.
    27. Juni 2017 | 17:00 – 19:00, Naturwissenschaftliche Fakultät; Hellbrunnerstrasse 34, HS 435
    Lassen Sie sich in die Welt des Guzheng, eines klassischen chinesischen Instrumentes entführen und tauchen Sie ein in die Virtuosität der über zweitausend Jahre alten chinesischen Guzheng-Kunst
    Collagen - Malerei - Grafik • Herwig Bayerl - Eine Ausstellung in der Universitätsbibliothek. Bis 23.9.17 geöffnet.
    KINDERRECHTE, wie sie von der UNO erstmals 1959 beschlossen und 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert wurden, stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Pädagogischen Werktagung in Salzburg, die vom 10.–14. Juli 2017 stattfindet.
  • Veranstaltungen
  • 27.06.17 öffentliche Hearings im Rahmen der Besetzung der Professur für „Zoologische Evolutionsbiologie“
    27.06.17 Kanonische Texte
    27.06.17 Solistin Yu Jun: Klassische und moderne Kompositionen für Guzheng
    29.06.17 öffentliche Hearings im Rahmen der Besetzung der Professur für „Zoologische Evolutionsbiologie“
    29.06.17 Gaspar van Weerbeke: Works and Contexts
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