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Öffentliche Ringvorlesung: Zwischen Himmel und Erde. Engel und Dämonen in der jüdischen Überlieferung und ihrem Umfeld

Plakat der Ringvorlesung mit Datum und Titel der einzelnen Vorträge

Engel und Dämonen spielen in allen Religionen und Kulturen eine Rolle, werden aber im Monotheismus in spezieller Weise zu Vermittlungswesen zwischen dem einen Gott respektive der Instanz des Bösen und der empirischen Welt. Monotheistische Kulturen schaffen damit eine Art „Kontaktzone“ zwischen der Alltagsrealität und einem göttlichen Raum dahinter. Wie das theologisch-philosophisch und literarisch geschieht wollen wir uns in der Ringvorlesung anhand von Beispielen aus der Antike bis in die Gegenwart ansehen.     

In der israelitisch-jüdisch-christlichen Tradition wie auch im Islam bilden Engel den „himmlischen Hofstaat“. Sie sind die Ausführenden des himmlischen Gottesdienstes und Überbringer göttlicher Botschaften; das griechische bzw. lateinische angelos/angelus geht auf das hebräische Wort mal’akh / „Bote“ zurück. Engel können als schützende, aber auch als zerstörerische und strafende Wesen vorgestellt werden. Dämonen hingegen stellen ihr Gegenkonzept dar. Sie stehen für den Einbruch des Bösen und Gefährlichen in die Alltagserfahrung. 

  Obwohl im jüdischen und christlichen Bereich in verschiedenen Epochen das Bestreben erkennbar ist, die Bedeutung der Engel zu begrenzen, hat sich ihre symbolische Kraft bis in die Sprache, Literatur und Kunst der Gegenwart gehalten, um die Erfahrung (oder die Notwendigkeit) außergewöhnlicher Rettung zum Ausdruck zu bringen. Ähnliches gilt für die Dämonen: Auch sie entzogen sich der theologischen Konzeptualisierung – und einem aufgeklärten Weltbild noch mehr. Dennoch behielten sie ihre Bedeutung in volkstümlichen Überzeugungen und in der postmodernen Esoterik. Insofern wird die Ringvorlesung auch die Frage nach der Beständigkeit archaischer und mythologischer Motive aufgreifen.

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