Wir freuen uns über Ihr Interesse! Auf den folgenden Seiten informieren wir über die Studienrichtung Musik- und Tanzwissenschaft.

Was ist Musikwissenschaft?

Musik ist eine vielgestaltige, komplexe kulturelle Erscheinung. Ob Symphonie, Pop, Oper, Madrigal, Jazz, Musical, Ballett, Tango ... - alle Formen von Musik sind Gegenstand musikwissenschaftlicher Forschung und Lehre.

Dazu gehören:

  • der analytische Umgang mit historischer und zeitgenössischer Musik
  • der vertiefende Umgang mit Klängen, Kulturen, Ästhetiken
  • die Untersuchung diskursiver und medialer Erscheinungsformen von Musik
  • die Wechselbeziehungen von Musik mit den anderen Künsten
  • die sozialen, kommunikativen, politischen und psychologischen Funktionen von Musik
  • das Nachdenken, Sprechen und Schreiben über Musik sowie die Vermittlung von Erkenntnissen.

Die vier Säulen der Disziplin sind:

1. Historische Musikwissenschaft

2. Ethnomusikologie

3. Systematische Musikwissenschaft

4. Popular music studies.

Musikwissenschaft ist interdisziplinär und international vernetzt und bietet zudem Anschlüsse zur Kooperation mit künstlerischen, dramaturgischen und medialen Tätigkeitsfeldern.

Was ist Tanzwissenschaft?

Tanz ist ein Kommunikationssystem, quasi eine Sprache ohne Worte, die sich den Betrachtern vor allem über das Sehen, das sinnliche Wahrnehmen erschließt - eine Fertigkeit, die besonderer ästhetischer und analytischer Schulung bedarf.

Tanzwissenschaft denkt über verschiedene Formen choreographierter Bewegung nach und reflektiert Fragestellungen wie:

  • Was hat man zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Kulturen unter Tanz verstanden?
  • Was vermitteln die Körper, die sich vor Zuschauern bewegen?
  • Wie verhält sich Ton (Musik, Geräusche, Sprache) zur Bewegung und welche Vorstellungen von Raum und Zeit sind erkennbar?

Über den Körper (und seine Bewegungen) nachdenken heißt immer auch mit dem Körper nachdenken. An unserer Abteilung gibt es hierfür zwei außergewöhnliche Orte: das Tanzstudio und die Derra de Moroda Dance Archives. Sie bieten Studierenden, Lehrenden, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen Raum für die Erprobung des Körper-Denkens, die Vermittlung tanz- und bewegungsspezifischen Wissens im kreativen Zusammenspiel von (wissenschaftlicher) Theorie und (künstlerischer) Praxis.

Was sollten Sie mitbringen?

  • Lust am Hören, Sehen und Bewegen
  • Freude am Nach- und Weiterdenken über kulturelle Phänomene
  • Neugier und Forschergeist
  • eine gute Allgemeinbildung
  • praktische musikalische Erfahrung
  • Körpergefühl
  • Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichen Formen musikalischer Kultur, des Tanzen und des musikalischen Theaters

Eine Ausbildung in Tanz oder Musik ist nicht erforderlich.

Wieso Musik- und Tanzwissenschaft in Salzburg studieren?

Für den Standort Salzburg sprechen:

  • das gute Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden
  • die attraktive Verbindung von Kunst- und Kulturwissenschaft
  • ein architektonisch aufregendes, neues Haus mit anderen fachnahen Studienangeboten unter einem Dach
  • gut funktionierende und reich sortierte Universitäts- und Fachbibliotheken
  • die Derra de Moroda Dance Archives (externer Link)
  • zahlreiche Möglichkeiten, praktische Forschungserfahrung etc. zu sammeln (vgl. auchPraktikumsbörse)
  • Möglichkeit einer Zusatzausbildung in Kulturmanagement
  • Erweiterung des Studienangebots und Möglichkeit eines wissenschaftlich-künstlerischen Doppelstudiums durch Kooperation mit der Musikuniversität Mozarteum
  • Studieren in einer Stadt mit pulsierendem, jungem und vielseitigem Kulturleben und großen künstlerischen Traditionen (z.B. Salzburger Festspiele)
  • Möglichkeit des Mitwirkens im Chor oder Orchester der Universität 

Berufsfelder

Das Studium der Musik- und Tanzwissenschaft qualifiziert zu einer Vielzahl von Berufen und Karrieren. Sie finden Positionen innerhalb kultureller Einrichtungen - im Kulturmanagement, in Kulturpolitik und Kulturverwaltung -, bei Tanz- und Konzertinstitutionen oder am Theater. Ebenso steht Ihnen ein Weg als KulturjournalistIn oder als RedakteurIn in Printmedien, Fernseh- und Radioanstalten sowie in der Ton- und Bildträgerindustrie offen. Die Ausbildung qualifiziert außerdem zur Mitarbeit im Bibliotheks- und Archivwesen, in Pressebüros und in Verlagen sowie im akademischen Bereich an Universitäten und Kunsthochschulen.

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    Der Salzburger Politologe Andreas Dür erhält den Würdigungspreis des Landes Vorarlberg.
    International Workshop / 12th Meeting of the European Study Group of 19th Century American Literature 13.9. KEYNOTE: Marion Rust (University of Kentucky, Lexington, USA), “’How d’ye like my play?’ Getting the Jokes in Slaves in Algiers” (14.30H) im KunstQuartier, Bergstr. 12a, W&K-Atelier, 1. OG www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
    45 Teilnehmer und 15 Vortragende aus aller Welt diskutieren derzeit im Rahmen des 20. Jubiläumssommerkurses der Salzburg Law School on International Criminal Law, Humanitarian Law and Human Rights Law aktuelle Probleme des Völkerstrafrechts.
    Dr. Christina Straub hält am 24. August 2018 um 11:00 Uhr im Hörsaal 421 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Ecological genetics of resident Pseudomonas syringae on kiwifruit". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Montag 20.08., 12:30-15:00, Unipark Salzburg, Georg-Eisler-Saal
    Der Angst als Grundgefühl der Gegenwart, deren pathologischer Ausformung zu widerstehen sei, waren die Salzburger Hochschulwochen 2018 gewidmet.
    Wer gut schläft, lernt besser. Das hat jetzt eine Langzeitstudie an Schülern bestätigt. Konkret haben Salzburger Schlafforscher um Kerstin Hödlmoser in einem 8-Jahres-Vergleich herausgefunden, dass für das Festigen von Informationen im Schlaf ein ganz bestimmtes Hirnstrommuster eine Schlüsselrolle spielt.
    Am Samstag, den 22. September 2018 ab 11 Uhr stellt der Botanische Garten die Bilder der Künstlerin Karin Wimmeder aus. Nur bei Schönwetter, Ersatztermin: Samstag, 29. September 2018, 11 Uhr. Musikalisch untermalt von der Rhythmusgruppe "Schlagartig.org".
    Von 31.Juli bis 31. August 2018 zeigt das Literaturarchiv Salzburg die Ausstellung "Raus aus der Stadt! Hofmannsthal und das Junge Wien auf Sommerfrische". Dies ist der einzige außerhalb Wiens gezeigte Teil eines vom Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Theorie der Biographie initiierten Ensembles von Ausstellungen mit dem Titel „Das Junge Wien. Natur plus X“ zur Autorengruppe Jung-Wien – Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann, Hermann Bahr und Felix Salten.
    Die 6. Salzburg Summer School findet vom 3. bis 4. September 2018 statt. Zwei Tage lang wird ein umfassendes pädagogisches Sommerfortbildungsprogramm für Lehrkräfte und Lehramtsstudierende aller Schulformen und Unterrichtsfächer angeboten. Anmeldungen sind möglich.
    Vom Hortus Medicus zur Pharmaforschung. Eine Ausstellung des Verbandes Botanischer Gärten 2018
    Am 6. Dezember 2018 finden an der Universität Salzburg die WTZ Training Days zum Thema Kommunikation, Dissemination und Verbreitung in H2020-Projekten statt.
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